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E.
Cajetan, siehe: Elfiuger, Anton
j^S. 401 dieses Bds.^.
Calafati, Marie, siehe: Gordon.
Marie ^S. 118 d. Bds.).
-i- Carlini, Franz s^. d. Bd. I I ,
S.284). gest. zu Mailand 26. August
1862.
Almanach der kaiserlichen Akademie der Wis.
senschaften (Wien. k. k. Staatsdruckerei, 8".)
Xl l l . Jahrg. (i8L3). Anhang S. 87 u. f. —
FeierlicheSitzung derkaiserlichen Akademie
der Wissenschaften am 80. Mai 1863 (Wien.
kl. 8«.) S. 87—118. Von Prof. Schrotter.
^ N Castelli, Ignaz Franz >^s. d.
Bd. II) S. 303^. gest. zu Wien ä.Fe-
bruar1862. Castelli ist nicht, wie es im
2. Bde. dieses Werkes heißt, am 6. Mai,
sondern am 6. März 1781 geboren. Was
seine literarische Thätigkeit betrifft, so
sind nachzutragen die „Nene Folge seiner
sämmtlichen Merke" (Wien 1838. Taschen-
format), welche sechs Bündchen bildet,
und die ein Jahr vor feinem Tode er»
schienenen „Memoiren meines Meng. Ge-
fundenes und GmMlidrneS . . .". 4 Bände
(ebd. 1865. Kober und Markgraf. 8".).
an welche, wenn sie auch manches Interes-
sante enthalten, gewiß Niemand den Maß«
stab einer ästhetischen Kritik legen oder
sie als Muster zur Nachahmung bei Ab-
faffimg von Denkwürdigkeiten aufstellen
wird. Bis wenige Tage vor seinem
Tode, der aber nicht durch Siechthum.
sondern vielmehr durch einen verhängniß»
vollen Fehltritt herbeigeführt wurde, be<
fand er sich körperlich und geistig wohl'
mit ihm ward einer der letzten Wiener der
alten sogenannten „guten Zeit" zu Grabe
getragen. Castelli war 32 Jahre alt
geworden.
Presse (Wiener politisches Blatt) 1862, Nr.35,
37. 48. 83. in den Abendblättern. - FreM. den. Blat t (Wien. 4".) Nr. 36. 38. 49. und
Telegraph (Gratz. kl. Fol.) 1862, Abdbl.
zu Nr. 50 sin diesen Nummerblättern sind
Auszüge aus seinem Testamente). — Der
Thierfreund (Wien. kl. 4«.) XI. Jahrgang
(1862), Nr. 2.— WaldHeim's i l lustrirte
Zeituna (Wien, kl. Fol.) 1862. Nr. ?. —
Wien er Zeitung 1839, Nr. 101, S. 2003.
— Salzburger Zeitung 1860, Nr. 54. —
Mährischer Correspondent 1862,
Nr, 33 ^aus der österreichischen Zeitung nachgc«
druckt, die treffendste Charakteristik Castelli's).
— Dioaskalia (Unterhaltungsbeilage des
Frankfurter Journals. 4«.) Jahrgang 1862.
Nr. 41 u. 42. — Krakauer Zeitung 1862.
Nr. 34, iiö, 66.
"öejkll, Joseph (Arzt und Schrift-
fteller, geb. zu Rokyöan in Böh.
men 7. März 1812, gest. zu P rag
23. December 1862). Sohn eines 3et>
rers und Regenschori; besuchte das
Gymnasium zu Pilsen, wo Sedlaöek's
böhmische Vorträge ö.'s Liebe zur Vater«
ländischen Literatur weckten. In Prag
vollendete er die medicinischen Studien,
erwarb 1837 die Doctorwürde und
begann 1838 als Secundararzt im Pra«
ger Krankenhause die Praxis. I n den
Iahrm l841 und 1847 besuchte er
Wien, um die Vorlesungen von Ikoda,
Rokytansky und Hebra zu hören,
dann machte er Reisen durch Deutschland,
die Schweiz. Frankreich und Italien.
Im Jahre 1847 habilitirte er sich als
Docent der Hautkrankheiten an der
Prager Universität. Im Jahre 1848
nahm er am Slavencongrefse Theil und
wurde im Bezirke Neu»Bidschow in den
Reichsrath gewählt. Aber noch im näm»
lichen Jahre gab er die Politik auf,
kehrte zur Wissenschaft zurück und wurde
Docent der Brustkrankheiten und prakti-
scher Arzt. Auf Uterarischem Gebiete
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Károlyi-Kiwisch, Volume 11
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Károlyi-Kiwisch
- Volume
- 11
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1864
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 498
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon