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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Károlyi-Kiwisch, Volume 11
Page - 430 -
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Page - 430 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Károlyi-Kiwisch, Volume 11

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Heller 430 Mffel Blatt) 1862. Nr. 4: „Skizzen auc dem Par- lamente. VI I . " ^im Feuilleton). — Der Reichsrath. Biographische Skizzen der Mit- glieder des Herren- und Abgeordnetenhauses deS österreichischen Reichßrathes (Wien 1862. Förster. 8".) Heft 2. S. 18. — Porträte, l) Nach dem Leben lichographirt von Cd. Kaiser (Wien 1861. Kaiser'2 Selbstverlag. Fol.); — 2) Photographie im Visitkarten- Formate von O st ^ »heller von Hellwald, Friedrich, Feldmarsch al l -L ieutenant ss. d. Bd. VI I I , S. 267^. gestorben am 16. Jänner 1864. Wiener Zeitung 1864. Nr. 1? (22. Jänner). — Wri land Friedrich Heller von Hell, wald. l. t. Feldmarschall« Lieutenant. Als Manuscript gedruckt von Jacob u. Holzhäuser in Wirn (47 S. kl. 8".). ^ Herzenskron, Hermann, dramati^ stl>er Dichter s^. d. Bd. VIII, S. 409). qestorben zu Wien l9. Jänner 18l)3. Wiener Zeitung 1 «<i3. Nr. 15 — Vohe m ia 1i>63. Nr, l«. S. 18U fnach dirser starb er ain <7. Iänntr ^<i!^ ^ 'pellffel, Iohann (Naturfors ch e l. geb. zu Modern im Preßburger Comi- täte 1800. gest. zu Lugos 23. Septem- ber 18.')?). Beendete die philosophischen Ltudieu in Pießburg und in der Wahl zwischen der Rechtswissenschaft und Arz> neikuude schwankend, entschied er sich für letztere, hörte das erste Jahr in Wien. bezog aber dann die Pesther Hochschule, wo er im Jahre 1826 die Doctorwürde erhielt. Er kam nun als Herrschaftsarzt in das Arader Comitat, wurde im Mai 1829 Physicus des Krafföer Comitates und ließ sich zu Lugos im Banate nieder. Er behielt diesen Posten bis zum An- fange der fünfziger Jahre. Bei der Re- organisation der politischen Verhältnisse Ungarns, welche um jene Zeit statt- hatte, verlor er sein Amt. da er eine ihm angetragene Anstellung im Groß. Becskereker Kreise nicht annehmen wollte. Nach einer 24jährigen festen Praxis an einem Orte sollte er diesen mit einem Male verlaffen und ein bereits im halben Jahrhundert stehender Mann sich am unbekannten Orte erst eine ueue Praxis schaffen? (5r gab also sein Amt auf und widmete sich ausschließlich der Privat- praris. I n frühester Jugend bereits hatte H. eine besondere Neigung zu den Natur- wissenschaften gezeigt, und als Gymnasial- schüler kannte er schon alle Pflanzen seiner Umgegend. Als er in Pesth den medici- nischen Studien oblag, gewann H. bald die Freundschaft des durch einen gewalt» sameil Tod der Wissenschaft zu früh ent» rissenen Meteorologen Haberle ^s. d. Bd. VI, S. 114^j, mit welchem H., nach- dem er als praktischer Arzt in das Banat übersiedelt war, einen lebhaften Brief- Wechsel unterhielt. Die Muße seines Be> rufes widmete er botanischen Studien und knüpfte zu diesem Zwecke, durch mehrere gediegene Arbeiten bald bekannt geworden, mit den ersten Botanikern seiner Zeit, darunter mit H o p p e , H i l d e b r a n d t . Fenz l . D. F. G. Koch, de Candol le. Sir W. Her- bert, Hochstetter, P i t ton i , Wel« wi tsch, R e i ch e n b a ch u. Ll. einen wissenschaftlichen Verkehr an. Erst als die politischen Verhältnisse störend in seinen Zebensberuf griffen und das Auf- geben seiner PhysicnSstelle ihn im vor- gerückten Alter nöthigte, sich ganz von der Praxis zu erhalten, konnte er sich auch seiner Lieblingswissenschaft nicht mehr so hingeben, wie bisher. H. wird 'ür Ungarns bedeutendsten Botaniker angesehen. Schon in den ersten Jahren 'eines Aufenthaltes im Banate, begann er, mit Wierzbicki vereint, die Her« ausgäbe getrockneter Pflanzensammlun- gen, später nahm er lebhaft Theil an der Herausgabe der Ikonographie von
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Károlyi-Kiwisch, Volume 11
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Károlyi-Kiwisch
Volume
11
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1864
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
498
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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