Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12
Page - 228 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 228 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12

Image of the Page - 228 -

Image of the Page - 228 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12

Text of the Page - 228 -

Sömgsegg 228 Aönigsegg sein Vater Johann Georg gestiftet, fort» pflanzte. — 7. Kar l Ferdinand Graf K.» Erps'Boischot ss- die besondere Biogra» phie S. 229). — 8. Leopold Wilhelm Graf K.'Rothenfels (geb. 1630. gest. zu Wien 3. Februar 1694), Sohn des Grafen Hugo ^s. d. S. 227. Nr. 4) aus dessen erster Ehe mit Maria Renata Prinzessin von Hohen, zollern. Graf Leopold Wilhelm wio. mete sich dem Dienste des Staates. Schon im Alter von 23 Jahren war er kais. Reichs- hofrath; im Jahre 1663 schickte ihn der Kaiser an die Churfürsten und Fürsten des ReicheS, um sie zur Hilfe gegen die Türken zu bestim« men; von 1664—1666 war er kais. Gesandter am Hofe Karl 's N. von England. Im Jahre 1667 wurde er zum Vicepräsidenten des Reichshofrathes ernannt, im Februar 1671 zum wirtl. geh Rath. kais. Reichs«Vicekanzler und Staats'Conferenzminister. Im Jahre 1676 verlieh ihm König Kar l von Spanien den goldenen Vließ »Orden, während ihm von seinem Kaiser schon ein Jahr zuvor die Würde des Hofpfalzgrasenamtes ^vergleiche über die Bedeutung dieser Würde das auf S. 225 Gesagte) verliehen worden war. Der Graf war zweimal uerheirathet; nur aus der ersten Ehe mit Nana jiol'lj.nlm Gräfin von bcherffenöerg (gest. 9. September 1683) besaß er 9 Kinder, und zwar 6 Sühne und 3 Töchter, welche aus der Stammtafel ersichtlich sind und von denen der Graf Lo» thar Joseph Dominik dem Namen seines Hauses als Feldherr und Staatsmann besun» deren Glanz verlieh. Die zweite Gemalin Eleonora Franziska di 5an Narlino Marchesa di paressa, welche er im Jahre 1684 heirathete, war eine reiche Italienerin, welche dein Kaiser Leopold I. bei Gelegenheit seiner Wahl zum römischen Könige aus eigenem Antriebe 80.000 fi. aus ihrem Vermögen vorgestreckt hat. Sie starb zu Wien am 3. Februar 1694. ^Allgemeines historisches Ler ikon (Leipzig 1831. Thom. Fritschen's sel. Erben. Fol.) Bd. I I I , S. 48, und Fortsetzung I. Thl. S. 733. — Porträte. 1) I . Borcking leo. (kl. Fol.); — 2) A. Bloem ä«^. C. M eys« sens 5o. (kl. Fol.).) — 9. Lothar Joseph Dominik Graf K.«Rothenfels ^ d. bes. Biogr. S. 229). — il). Marquard von K.. Sohn des (1567 oerstorbenen)I ohannIacob von Königs egg. Marquard errichtete mit seinen Brüdern, und zwar mit dem kinderlosen Berthold. Ulrich, welcher Domherr zu Augsburg und Constcmz war. und Georg, welcher ^1622) meuchlerisch ermordet wurde im Iahn- 1388 ein Orbstatut, worin sie sich wechselseitig gelobten, nichts von ihren Gütern zu veräußern, beständig bei der katholischen Religion zu verbleiben; ferner wurden darin die Puncte festgesetzt, wie es mit der Aus. stattung der Töchter deS Hauses, und nach gänzlichem Aussterben des männlichen Stam» mes, in der Familie gehalten werden soll; auch sollte dieses Statut von jedem männ» lichen Mitgliede des Hauses, sobald dasselbe das 18. Jahr zurückgelegt hat, beschworen werden. Dieser Erbvertrag erhielt im Jahre 1589 die Bestätigung des Kaisers Nudolph. Marquard war churbayerischer geheimer Nath und Gouverneur von Ingulstadt. und starb im Jahre 1tt2«. ^Allgemeines histo» risches Lexikon (Leipzig 1730. Thom. Frw schen's sel. Erben. Fol.) Bd. I I I , S. 47; — Fortsetzung desselben. Theil I , S. 736. zu Ende des Artikels König örgg.^j — 1!. Maximil ian Friedrich Graf K. Ro» thenfels (geb. 13. Mai 1708. gest. 13. April 1784), Sohn des Grafen Albert Eusebius Franz aus dessen Ehe mit Mar ia Clara Felici las Gräfin Mand erscheid»Blan- kenheim und jüngster Bruder des Grafen Karl Ferdinand K. - Erps « B oischut. Er widmete sich dem geistlichen Stande, wurde Domdeckant zu Cöln. dann Propst zu 2t. Gereon, Domherr und Kämmerer deS Hochstiftes Straßburg. Nach dem Tode des Churfürsten Clemens August von Cöln wurde Ma).' iin i l ianFr ie drich am 6. April l?6l zum Churfürsten und Erzbischof von Cöln gewählt und am 16. August d. I . con« secrirt. Seine Wahl war vornehmlich durch den Umstand bewerkstelligt worden, daß sich das Domcapitel geeinigt hatte, keinem Prin« zen aus dem Hause Bayern mehr die bischöf- liche Krone zu geben. Am 16. September 1762 wurde er noch zum Fürstbischof von Münster gewählt. Trotz seiner milden und sanften Persönlichkeit erregte seine Negierung viel Unzufriedenheit. Sein Minister von Bat- derbusch herrschte unbeschränkt und erdrückte mit Abgaben das Land. ^Porträte. 1) I . de Georgi äol. 1782, I . Adam Lc (so.); — 2) A. Stradtmann p.. I . M. Stöckler s«. (Fol.). Gürtelbild; — 2) I . B. Linn pwx., I . Ernst Mansfeld so. (Wien. 4«.).) l l l . Wappen. Schild von Gold und Noth. schräglints geweckt. Gewöhnlich ergeben sich 22 Felder. Auf dem gekrönten Helme ein
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Volume 12
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Klácel-Korzistka
Volume
12
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1864
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
528
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich