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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12
Page - 349 -
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Page - 349 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12

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Koller 349 Koller in welcher dankbar anerkannt wird, daß von Pesth das Unglück, wovon Brescia sl schwer heimgesucht worden, abgewendet habe K. wurde für seine Verdienste mit dem Fran; Ioseph'Orden und später mit dem Adel neb Beilegung des Ehrenwortes und Pädicate Edler von Gränz ow ausgezeichnet. Im März 1831 wurde K. k. k. Rath und prov, Senats-PrDdenr des Pesth < Ofner 3andes> gericktrs. fAd e lst a nd S » D i p l om vom 30. August 1852. — Wappen. In Blau ein aus dem Fußrande des Schildes sich erheben der grüner Berg, aus dessen Spitze ein mr weißem faltigen Aermel bekleideter Mannes« arm hervorragt, der ein blau angelaufenes Schwert an einem goldenen Gefäße empor< streckt. Auf dem Schilde ruht ein rechts« gekehrter gekrönter Turnierhelm, aus dessen Krone der im Schilde vorkommende Arm mit dem Schwerte emporragt. Die Helmdecken sind zu beiden Seiten blau mit Silber belegt.^ — 3. Franz Seraphin Ritter vonKoller (gest. zu Wien 16. September 1346). Sohn des k. k. 'Hofrathes Joseph Ritter von K. Franz Seraph widmete sich dem Handels stände, bereiste im Jahre 1826 Oberitalien und besaß eine nicht unbedeutende Medaillen» und Thalcrsammlung, ferner eine Bibliothek, Gemälde und Vasen. Was mit dieser Samm« lung nach K.'s Tode geschehen, ist nicht br» kannt. ^Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften (Wien. 8v.) Phi< losopftisch'bistorische Classe, Vd. XI.I , S. 60. in Bergmann'S Abhandlung: „Pflege der Numismatik in Oesterreich. IV". — Wißgr i l l (Franz Karl), Schauplatz des landsässiaen Nie. der«Oesterreichisch?n Adels vom Herren» und Nittcr.Stande (Nkn. 4«.) Pd. V, S. 182.) — 4. Franz Xaver Kol ler von Nagy- Manya, Freiherr', einer ungarischen, bereits von Ferdinand I I . im Jahre 1633 gendel» ten Familie entstammend; Franz Aaver, welcher im 18. Jahrhunderte lebte, hat sich im Staatsdienste hervorgethan, wurde geheimer Rath, war Präsident der illyrischen Hof' deputation und Obergespan eines Comita< tcs. Wenn ihn de Luca des h. röm. Reichs Grafen nennt, so ist das ein Irrthum. K. wurde nämlich in Anerkennung seiner i^jäh» rigen. dem Hause Oesterreich geleisteten aus« gezeichneten Dienste am 26. Nouember 1738 in dew ungarischen Freiherrnstand erhoben und diese Erhebung in Folge kais. Befehls vom 6. Jänner 1?39 auch auf die übrigen Erb» lande ausgedehnt, Von K. ist außer mehreren Fest» und Gelegenheitsreden, welche die ^ i - dliotnsoa F^sedsnianH" (Ininus I, x. 613) verzeichnet, auch das Werk: „5u8 ?i3ci et ?ovuU" (Visnuas 174l, kl. ?ol.) erschienen. msrskkel e'g u6M2^rftn6i täbliikkal, d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860, Mor. Rilth, 8".) Bd. VI , S. 298—30l. — (De Luea) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche Schriften. 8°.) I. Bds. 1. Stück, S. 277.) - 5. Georg Friedrich Ko l le r (geb. zu St. Florian ob der Enns im Jahre 1386, gest. zu Sicrning 4. September 1663). Seine Grabschrift auf dem marmornen. Denk» male in der Pfarrkirche zu Sierning gibt aus» führliche Nachricht über seine Wirksamkeit als berühmter Controvers-Prediger. Rsotai- iua. 3nikou3 der Wiener Hochschule, Rath des Kai» sers Ferdinand I I . , kais. Commissär zu Wels in der Reformation Oberösterreichs. Gründer und Förderer des zu Steyr errichte« ten StudieN'Seminars bei der Gesellschaft Jesu u. s. w. Diese Grabschrift am ehema. ligen Kanzelpfeiler der Pfarrkirche zu Sier< nina lautet: „^.ä. It.Lv. Nov. st 1)ooti35iiunö Domizils I <36orsiu5 l'riäsrious XoU vr ^ ^ULtriaaus, acl 8. ^lariaunm supra ^.va- «um natus; 2 I'rssd^toi'atu > No^ssiarum < s; 8t. 8. Con oioQÄ.tor st Ü6si st j inästsLäUg n.niMHrüw.e q.us Del I Tsiator ! Oootor Iksol. st ma- 8U2.S (ÜasZ. Nai. uanäi Iia> ^ O o tions ^ustriao ä t. memoriae) ^s rius Z w re5or ». IacietatiL erscti > H.utkc» r s vordo s du '^us daLiUeas uni> üator ^n tsindri5: 3Lx»,Fbnario ina^or LV^^uio nior- tuu3 kt a.ä ! kanc su^ni ^.sLnmptas in eovlo VirziniF kram. espultn« sät s li,s<iuiL8 02t iQ x^os." — 6. Johanna Kol ler, Blumen- malerin. Diese Künstlerin, deren Thätigkeit in die Jahre 1816—1822 fällt, arbeitete in Wien In den genannten Jahren sah man ihre Herr» lichen Blumenftücke in Ausstellungen. Eines ihrer schönsten Gemälde war das im Jahre-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Volume 12
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Klácel-Korzistka
Volume
12
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1864
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
528
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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