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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12
Page - 385 -
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Page - 385 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12

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Aolowrat 388 Aolowrat seinen Feldherrn an der Spitze der Schaaren noch kämpfen sah, gab er nicht alle Hoffnung auf. Aber da wurde Sezyma von einer Feindes« schaar umrungen und fiel unter ihren Strei- chen. Jetzt warf sich Ot tocar verzweifelnd in daö Getümmel der Schlacht. Wie er mit Wunden bedeckt nach beendeter Schlacht gc» funden wurde, ist bekannt. Sezyma'sHel« dentod wurde aber im Vaterlande mit dem Distichon gepriesen.- Ills proda.1 tum s, tum naniine 261'VUNI t^ui satizar äoiniuo vivsro, gui^us mori. ^- 44. Ulrich Franz K. L. (geb. 1609, gest. 3. Jänner !650). Einziger Sohn Heinri ch's K. ^S. 379, Nr. 22) aus dessen Ehe mit Elisabeth Freiin von Lobkowitz. Der Graf war folgewcise Kammerpräsident, 1635 kais. Landtagscommissär, 1643 Obcrstlandes, kämmercr und 1646 Oberstlandeshoftneister. Zuletzt wurde er Obrrstburggraf; und früher schon war er mit dem goldenen Vließ ge« schmückt worden. Der Graf war mit Üutta Vlliliü Gräfin Narlinitz vermalt, die Ehe aber ist kinderlos geblieben, und somit hat der Graf seinen Vetter Wenzel —Sohn Zdenko Leo'S — zum Universalerben seines großen Vermögens eingesetzt. Ulrich Franzens Witwe, Gräfin Lucia Ot t l l ia . setzte die Jesuiten zu Erben ihres Vermögens ein und liegt auch im Profcßhause dieses Ordens in Wien begraben, s^o/ol^-ai ^Il's^sH?. F>anc. t7o/n6s ^^Hisi'nsl'^, Rota, Lemper in nielius ^rovoluta. Oi'a.tio lulisdriä iti exec^uils. . . IN. et Nxo. O. V. HäüIrici l^i-an^lIci I^ib- etLwLlc^ (?ra3g.s 1630, 4".). — Sieben« fach es Licht des Hauß GotteS. welches der hochw. Fr. Fr. Lucia Ot t i l ia oonKolo« wrat u. s. w. (Wien 1651 , 4o.).) — 43. Vincenz Graf K. L. ^s. d. besond. Bio« graphie S. 396^ z. — 46. Idenko Leo (Löw) K. L. (gest. 1640). ein Sohn Albert 's (in der Reihe der Alberte der VI.). ein treuer Anhänger Ferdinand's I I . und in Folge dessen von der Directorialregierung der Stände seines Amtes entsetzt und des Landes verwie« sen. Aber nach der Schlacht am weißen Berge, nachdem sich das Blatt gewendet, erhielt er alle seine Aemter und Würden zurück, wurde in den Reichsgiafenstand erhoben, ihm gestat« tet, mit der Devise pro üäeUtäts auf der Brust des gekrönten Adlers, der das Fami» lienwappen vorstellt, das österreichische Wap- pen zu führen und auch den Flügel des Helm« schmuckes damit zu belegen. Zdenko Leo v. Wurzbach, biogr. Lcrikon. XI I . s.Gedr, war Oberster und Hauptmann des Leitmeritzer Kreises. Auf seine Veranlassung und seine Kosten erschien in Prag das Werk: ^i>itouis odei.- kurze Erklärung aus verschiedenen Kr» niken, wann. was für eine und mit weß Hülfe die Zerspaltung in Glaudensfachen in diesem Lande entstanden sey" (Prag 1638 , 4<>.). Zdcnku war zweimal uerheirathet, aber nur aus seiner zweiten Ehe hatte er Kinder, Der Sohn Wenzel, der bald Wenzel Kar l . Wenzel Heinrich und Wenzel Franz genannt wird und durch seinen kinderlos verstorbenen Vetter Ulrich Franz Erbe eines großen Vermögens geworden, wurde, wie von Einigen berichtet wird, noch vor sei- ner Geburt von den Eltern dem Orden der Gesellschaft Jesu geweiht, nach Anderen aber von den Jesuiten überredet, in ihren Orden zu treten. Alle Bemühungen seiner Verwand» ten. ihn von diesem Gedanken abzubringen, scheiterten. Der Orden, endlich den Einfluß der Verwandten fürchtend, schickte den jungen Grafen vorerst nach Brünn und dann nach Rom, wö er aber ein frühes Ende — er zählte kaum 23 Jahre — fand. Die bei Ulrich Franz sNr.44^Z alsQuelle angegebene Leichen« rede in latrinischer Sprache ist von Wenzel Franz verfaßt, der in früher Jugend eine ungewöhnliche geistige Begabung an den Tag legte und auch bei einer Gelegenheit, als er sein Talent zur Geltung gebracht, von Kaiser Kar l VI. mit einer goloenen Kette begnadet wurde. lll. Wappen. Die Beschreibungen des Wappens stimmen bei den einzelnen Heraldikrrn und Genealogen nicht überein. Indem weiter unten jene Beschreibungen folgen, welchen man über die einzelnen Linien des Hauses hie und da in heraldischen Werken begegnet, möge den» selben die dem Original'Diplome des ersten Grafen Zdenko Leo entnommene, dem diese Würde am 13. April 1624 verliehen worden, und zwar in der Sprache, in welcher sie dort steht, als eigentlich authentische Beschreibung vorangehen: „In Zcuto vläslicet a^ureo 5iv6 cosi-uloo ÄhüilllQi erecta.ni peälbus iiiuo iüäs oxteuLiä et 2.N5 sx^icitiä dicolorslli äextra. rudicu.n6.Hlli, laeva, ar- Fentoani Huao kurso colors rLüziIsnäsiis VLli20niU,U1 Lt I'036UlN ^U3U5tü6 D0N1U2 el/r>6uui corona, knrsa. oeotois exliidekt. Zcuta im,niin63.t Fkiek a^erta. Live clkttirata. tornsaria, vulxo äieta cancäliis et limdis 3. Sept. 1864.^
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Volume 12
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Klácel-Korzistka
Volume
12
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1864
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
528
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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