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Kopehky 433 Kopf
fer und Czikann (Wien 1833, 8«.) Bd. I
S. 2ö3 ^diese und das „61avQik nauöi,
geben das unrichtige Geburtsjahr 1781 an). —
s lovn ik QÄ.u6n>'. lisci.Hlctai' Dr. 1<>aiic.
I.K<1. N is^sr , d. i. Conversations'Lerikon.
Redigirt von Dr. Franz Lad. Nieger (Prag
1859, Kober. Ler. 8".) Bd. IV, S. 8()ö. —
Adelstands« D ip lom vom 15. Mai 1833.
. — Nit terst ands »Dip lom vom 3. März
183?. — I n co lat in Böhmen vom' 14. Juli
1846. — Wappell. I n goldenem Schilde er<
hebt sich aus dem unteren Fußrande ein üppig
beraseter Berg von sechs üüqeln, welche zu
dreien, zweien und einem übereinander gestellt
sind. Auf dem obersten steht eine rothe Burg
mit verschlossenem Thore. Auf dem Schilde
ruhen zwei zueinandergekehrte gekrönte Tur<
nierhelme. Au6 der Krone des rechten wachsen
zwei mit den Sachsen gegeneinandergekehrte
quergetheilte Aolerftügel. der rechte oben Gold,
unten roth. der linke unten Gold, oben grün;
aus der Krone des linken erheben sich drei
'Straußenfedern, und zwar die rechte von
rother, die mittlere von goldener, die äußerste
von grüner Farbe. Die Helmdecken sind
rechts roth, links grün. auf beiden Seiten mit
Gold unterlegt.
Kopetzkl), siehe: Kopecky ^S. 426^.
Kopezkl), siehe: Kopecky ^ebenda^j.
Kllsif, Ferdinand (gelehrter Theo«
log, geb. zu Götzis im Bezirke Feld»
kirch in Vorarlberg 29. October 1729,
gest. zu I n n s b r u c k 6. November
1810). Der Sohn bemittelter Bauers-
leute, die ihn studiren ließen. Im
Jahre 1742 beendete er die Gymnasial,
studien bei den Jesuiten in Feldkirch, die
philosophischen und theologischen Stu»
dien hörte er in Solothurn. wo er auch
steißig Sprachwissenschaften trieb. Seine
Absicht, in den Jesuitenorden zu treten,
wurde durch einen Zufall vereitelt; er
setzte daher die theologischen Studien in
Luzern fort und meldete sich nach deren
Vollendung bei dem Bischof von Chur
zum Empfange der h. Weihen. Bereits
Priester, setzte er seine theologischen Stu<
dien, mit ihnen jedoch jene der Rechtswis« senschaften verbindend, fort; den Lebens»
unterhalt verschaffte er sich durch Unter-
richtertheilen, und auf diese Art kam
er auch als Erzieher in das Haus des
nachmaligen Landrathes und Kanzlei«
directors Joseph Freiherrn von Hor»
mayr. Im Juli 1753 erlangte er die
theologische Doktorwürde, zu gleicher
Zeit hatte er aber auch die rechtswissen«
schaftlichen Studien beendet. Indem K.
nun etwa ein Jahr lang als Hilfspriester
des Pfarrers in Meran die praktische
Seelsorge ausübte, trat er am 17. No-
vember 1733 die durch Brunel li 's Tod
erledigte Lehrkanzel der h. Schrift an der
Innsbrucker Hochschule an, um welche
er sich eigens beworben und sie nach ab»
gelegter Concursprüfung erlangt hatte.
Auch versah er seit 1760 die Oberleitung
des akademischen Gymnasiums in Inns-
brück unentgeltlich durch volle 16 Jahre.
Im September 1774 wurde K. zum
Director der philosophischen Studien
gewählt, und 1779 von dem Fürstbischof
von Brixen, init dessen bischöflicher
Würde auch jene eines immerwährenden
Kanzlers der Innsbrucker Hochschule
verbunden ist, zum Kanzler > Stellver«
treter ernannt. Nachher verlieh ihm die
Regierung den Titel eines kaiserlichen,
der Bischof jenen eines geistlichen Rathes.
Als Kaiser Joseph I I . mlt Decret vom
9. October 1782 die Universität zu
Innsbruck aufhob, trat K. nach 27jähri>
gec Dienstzeit als Lehrer in den Nuhe-
stand, den er noch 28 Jahre genoß. Seine
Schriften sind: „2^on'nnm ^naias
^MiT-as« (2. Aufl., Augsburg 1776,
Wolf, 8".), welche von den Theologen
zu Padua nachgedruckt und ohne Wissen
des Verfassers einer Ausgabe der h.
Schrift vorangesetzt wurde '> — „Ner
tudirte schrittgelchrte" (Innsbruck 1770),
mlt welcher Schrift die Schuljugend
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Klácel-Korzistka, Volume 12
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Klácel-Korzistka
- Volume
- 12
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1864
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 528
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon