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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Volume 13
Page - 138 -
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Page - 138 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Volume 13

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Krasicki 138 d. i. Neven. Unterhaltendes und belehrendes Blatt (Agram. 8°.) Jahrgang t855. Nr. 31. S. 492. — ^onvsNs Niosrapkis 3^- u6rals . . . pudliss pür 2IHI. I'ii-mw Diäot krörss, soas 1a äireotiou, äo AI. 1s Dr. Nos» lsr (?ari3 1850 st s., 8°.) loms XXVIH, p. 194 ^nach dieser geb. 4. Februar 1733). — Blätter für literarische Unterhaltung (Leip- zig. Brockhaus, 4".) Jahrgang 1838, Nr. 124 u. 256. — Gött inger gelehrte Anzei« gen, Jahrg. 1821, Stück 209. — Erlang er öiteratur 'Zeitung 1861. Intelligenzblatt April, S. 99. — Allgemeine Literatur« Zeitung 1801, Intelligenzbl. April. S. 810. — Goldbeck, Literarische Nachrichten von Preußen (Berlin. Leipzig. Dessau 1781—1783. 5".) 1. Thl. S. 66; 2. Thl. S. 57. — Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. Herausgegeben von Gubitz (Berlin, t".) Jahrg. 1825. Nr. 50 u. öl : «Ignaz von Krasicki". — Magazin für die Literatur des Auslandes, herausg. von Leh mann (Berlin, kl. Fol.) Jahrg. 1839. S. 364: „Die berühm< testen polnischen Schriftsteller des letzten Jahr- hunderts". — Frankfurter Konversa» i ionsblatt (Frankfurt a. M.. 4".) Jahrg. 1839, Nr. 215: „Ignaz Krasicki". nach Sta« nislaus Kozmian. — Baur (Samuel), Allgemeines historisch'biographisch«literarisches Handwörterbuch aller merkwürdigen Personen, die in dem ersten Iahrzehend des neunzehnten Jahrhunderts gestorben sind (Ulm 1816, Stet« lini, gr. 8«.) Bd. I , Sp. 760 ^nach diesem geb. 5. Februar 1735^. — Meyer (I.), Das große Conversations'Lexikon für die gebildeten Ztände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 80.) Bd. XIX, S. 50. — Brockhaus' Conversations<Lerikon, 10. Auflage, Nd. IX, Z. 196. — Oesterreichische National« Encyklopädie von Gräffer und Czi« kann (Wien 1833, 8«.) Bd. VI, S. 520. — Hemerkenswerth erscheint es, daHKrasicti, einer der ersten Dichter Polens, in Ius» ziüski's „D?kc/onai'2 Vost6^ xolL^ieli", d. i. im Lexikon der polnischen Dichter (Kra< kau 1820), nicht vorkommt. — Porträt. Vor der im Jahre 1830 in Paris in gr. 8". bei Barbezat in einem Bande erschienenen Ge» sammtausgabe seiner Werke. '. Zur Veuealagie des Grafenhauses der Kra» sicki. Der Name Krasicki, den dieses Ge« schlecht heute führt, stammt erst aus der zwei» ten Hälfte des l6. Jahrhunderts, in welchem die Söhne des Jacob Si ecyüs ki, welcher i der Erste seinen Wohnsitz bei Przemysl nahm, ! den Namen Krasicki annahmen und blei» bend fortführten. Ihren Ursprung leiten die Krasicki's aus Deutschland, und zwar von dem uralten Geschlechte derer von Biber» stein ab, welches beilausig im 10. Iahrhun» derte in Heloetien blühte. Ein Zweig der Familie Biberstein wanderte um das Jahr 1094, zur Zeit des Königs Boleslaus IH. Schiefmaul (Krx^ouät?), nach Polen aus, vertauschte sein bisheriges Wappen mit dem polnischen Stammwappen Nogala und nahm auch den Namen der Grafen von Nogala auf Mmachanaczin an. Unter dieser Benen» nung waren die Vorfahren der heutigen Kra« sicki seit dem Jahre 1109 in Masooien an- sassig, wo sie die höchsten Aemter und Wür< den bekleideten. Im 15. Jahrhunderte ver- änderte sich der Familienname Rogala in Siechuski de Siechn und Murzinowo, und endlich um die Mitte deS 16. Iahrhun» derts v erließ Jacob Siecyüski seinen bis- herigen Wohnsitz Siecyn und siedelte in die Gegend von Przemysl über, wo, wie bereits gesagt worden, seine Söhne Alexius, Mar- tin und Stanislaus den Namen Krasicki annahmen und denselben bis auf die Gegen» wart fortführen. Mit Diplom vom 22. Sep" tember 1787 (und nicht vom 12. September, wie es im „Historisch'heraldischen Handbuch? zum genealogischen Taschenbuch? der gräflichen Häuser" sS. 458^z angegeben ist) wurde der Familie der ihren Vorfahren schon im Iahrc 1N32 von Kaiser Ferdinand I I . verliehene Graftnstand neuerdings bestätigt. Der be- rühmtl.» Genealog Joseph Alexander Fürst Iabtonowöki ssiehe diesen: Vd. X, S. 4, Nr. 3) entwirft, wie von vielen anderen Fa» milien seines Vaterlandes, so auch von den Krasicki's die Stammtafel, führt sie auf daS Jahr 1240 zurück und läßt die Stamm» Halter des Hauses in ununterbrochener Neihe sich folgen, beginnend mit Pomstiborius Comes Rogala de Mnachanaczin, Ca- stellan von Ciechanow (1240), nach welchem nun Dailzko Rogala, Palatin von Maso» vien (1260), Peter. Rogala, Starost von Bobrowniki (1340), Johann Rogala. Castellan von Inowraclow (1402). Johann Rogala, Palatin von Masovien (1466), Jacob Siecinski de Siecyn und Mu r« zinowo, genannt Tromba, ein angesehe. ner Kriegsheld (1485), als Häupter des Hau« ses folgen. Dieser letztere war mit Anna ftrawdzic 5zczawlnska vermält und aus dieser Ehe entspringt Jacob Siec nski deSie«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Volume 13
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Kosarek-Lagkner
Volume
13
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
546
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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