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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Volume 13
Page - 142 -
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Page - 142 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Volume 13

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Aralochwille 142 kratochwille wächst aus grünem Boden ein natürlicher Eichenbaum hervor. Auf dem Schilde ruhen zwei zueinandergekehrte goldgekrönie Turnier Helme. Aus jeder Helmkrone wachsen drei wallende Straußenfedern, aus jener deS rech. ten Helms eine goldene zwischen zwei schwär- zen, aus jener des linken eine silberne zwischen zwei rochen. Die Helmd ecken sind rechts schwarz mit Gold, links roch mit Silber belegt. — Noch ist zweier oechischer Schrifb steller desselben Namens zu gedenken: eines Mathias Krätt^, der im 18. Jahrhunderte lebte und Pfarrer bei St. Stephan in Prag war. und anläßlich einer Feier in der St. Nepomukkirche und des Grabes des Heiligen einige öechische Festschriften herausgegeben hat. s^«NF»lann^/c»s.^, Historie Utsratul? 002 d. i. Geschichte der böhmischen Literatur (Prag 1349, Nwnäe, 4«.) Zweite, von W. W. T 0, mek besorgte Ausgabe. S. 3"8. Nr. 963 a, d, 0; S. 585. — s lovuik nauöiiF. Ks- äaktor-Dl. I>ant. I^aä. RlsFsr, d. i. Con versations'Lerikon. Redigirt von Di-. Franz Lad. Rieger (Prag 4839. Kober, 3er. 8<>.) Bd. IV, S. U71.) — Wenzel Eduard K. (geb. zu IohnSdorf in Böhmcn im Jahre js13). Capitular des Ordens des h. Norbert zu Neu<Reusch in Mähren und Stifts'Biblio' thekar. Von ihm sind ihm Drucke erschienen: iisarii", d. i. Praktische Anleitung zum Elementar'Schreibunterricht (l846); — ^ s - meokx ina^' üton.'li'", d. i. Der kleine deutsche Leser (Prag 1847); — „Ovo rü5i6k?", d. i. Zwei Röschen (Tabor 1859); — „Odöt uovo^likonni", d. i. Opfer des neuen Testa« ments (Olmütz 186N,80.); — ^^övriiös^pro äivk7 ui25l H v>-8«i 5^015", d. i. Gesang» buch für Mädchen in den niederen und höhe» ren Schulen. Auch enthalten die Zeitschrift ten „Veoin.", d. i. die Biene, und „Tvöt^", d. i. Blüthen, Beiträge seiner Feder. /^ttw<?- mann, wie oben, S. 585 — und slavniic nkueu^, wie oben, S. 971.) Kratochwille von Kronbach, Emanuel (Topograph, geb. auf dem Schlosse Stadl im Taborer Kreise Böhmens im Jahre 1778, gest. 1861). Das Gymna- sium besuchte er zu Pisek, dann ging er nach Prag, wo er unter Seibt, Meiß. ner und Cornova den philosophischen Studien oblag. Die Rechtswissenschaften hörte er in Wien, besuchte aber zu gleicher Zeit die Akademie der bildenden Künste. Im Jahre 1796 trat er in das Frei- willigM'Corps. wurde aber bereits nach dem Frieden von Campoformio verfüg, bar, worauf er bei dem Hofkriegsrathe in Wien in Staatsdienste trat. Im Jahre 4799 kam er zur k. k. Hofcommission in Kiakau, wurde 1806 Kreiscommiffär in Westgalizien und blieb auf diesem Posten biS zum Jahre 1826, in welcher er zur Dienstleistung bei der k. k. Hof- kanzlei in Wien berufen, bei derselben bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand, im Jahre 1841. diente. K. hat eine Folge von topographischen und statistischen Darstellungen der galizifchen Karpathen entworfen, von denen auch sechs Folio« hefte, in deutscher und französischer Sprache zugleich, erschienen sind. Auch hat er einige Beiträge für das Hormayr'sche Archiv geschrieben. Von Jugend auf feinen künstlerischen Neigungen lebend, malte er viel und vornehmlich Land» schaften in Oel. Seine Bibliothek legirte er zum Theile dem böhmischen Museum, zum Theile dem Piseker Gym- nasium. slovuilc uaulln^. RsHkktur Dr. V'rknt. I^aa. RisFsi-, d. i. Conversationö-Lerikon, redig, von Dr. Franz Ladisl. Rieger (Prag 1839, Kober, Ler. 8«.) Bd. IV, S. 971. — Außer Obigem find noch mehrere Personen desselben Namens — nur der eine und andere mit abweichender Schreibart, als Kratoch« wi l l . Kratochvil, Kratochoile — be< merkenSwerth, und zwar: 1. Johann Adal- bert Kratochvile (geb. zu Prag im Jahre 1670, Todesjahr unbekannt). Studirte in Prag, widmete sich dann der Malerkunst, ging in die Fremde und lernte auf seinen Wanderungen eine eigene Art Malerei. zu jener Zeit unter dem Namen der indischen bekannt, kennen, in welcher er sich so aus» bildete, daß er sie bei Vildern auf Leinwand und Holz mit gleicher Meisterschaft anwendete und sich einrn nicht unbedeutenden Ruf er» warb. Im Jahre 1690 — damals zählte K.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Volume 13
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Kosarek-Lagkner
Volume
13
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
546
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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