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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Volume 13
Page - 196 -
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Page - 196 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Kosarek-Lagkner, Volume 13

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kremer 196 Aremer Stande der heutigen Philosophie jenseits der Grenze bekanm macht, sondern auch den Vortheil, sein Werk von den Schlacken des Pantheismus, der aus allen Schrif. ten der Hegelianer hervorbricht, befreit zu haben". Ueberdieß schreibt, wie die polnischen Kritiker über K. übereinstim- men, Krem er einen schönen Styl, voll Harmonie. Wohlklcmg und Frische der Sprache, deren er Meister ist. Wie in der Poesie Vincenz Po l , so gilt Krem er in der Prosa als das Muster der reinsten polnischen Schriftsprache. I^^Foänilc N!uäti'o>va2^, d. i. Illustrir- tes Wochenblatt. 4859. Nr. 14: Biographie Krem er'5 von Kasimir, Kaszewski. — , d. i. Abriß der pol« nischen Ziteraturgeschichte. Umgearbeitete, ver- mehrte und bis 183? fortgeführte Ausgabe (Krakau 1858. Ios, Czech. so.) S. 1^8. — skiß^ >v22.i-xiza<:!i, d, i. Geschichte ocr pol' nischcn Fileratur in Umrissen (Warschau 1346, Sennewald, gr. 8".) Bd IV, S. 428, Außerdem sind noch mehrere Personen desselben Namens anzuführen: 1. Alexander Krem er (geb. zu Krakau im Jahre 1810). Bruder des philosophischen Schriftstellers Ko seph (I.) K. ss.d. Voriges. Beendeic zu Krakau, Berlin und Paris die medicinischen Studien und erwarb die mc^icinische Doctorwürde. Er ließ sich zu Kameniec Podolski nieder, wo er seine Praris ausübt. Mit Gustav Belke gemeinschaftlich hat er Cuoier's Geschichte der Naturwissen« 'schaften in's Polnische überseht und in 5 Bän» den unter dem Titel: ^I-IiLtor^I. 23,uk ^rs?» roä2oil7oli« (Wilna 1834 und 185S) heraus- gegeben; allein übersehte und gab er heraus H u c's Aufzeichnungen einer Reise durch die Tartarei u. s. w. unter d. Tit.: ^V^orauis- nia. 2 ?oär62? xo I'artar^i, ^^dseio i Odi- naoii >v letaoti 1844—1846 oHb^tH (Warschau 1858). — 2. Alfred Ritter von Krem er, 3ohn des k. k. niedcwsteneichischen Finanz» Procurators Johann Heinrich Ritter von K. ^s. d. S. 193). Widmete sich der diploma- tischen Laufbahn, betrieb fieißig das Studium drr orientalischen Sprachen, und ist zur Zeit Consul in Cairo. Gleich zu Anbeginn, als er in den Orient kam, trug er sich der kais. Aka< demie der Wissenschaften an. das Land zu wissenschaftlichen Zwecken zu bereisen, und führte, von dieser unterstützt, auch mehrere Reisen aus, derm Ergebnisse in »en Sitzungs- berichten und Denkschriften der kais. Akademie enthalten sind. Von seinen Mittheilungen sind bisher in Sonderabdrücken erschienen: „Des Scheichs A'bd-ol.Shanij«en-Nabolsi'ö Reisen in Syrien. Aegypten und Hidschaf" (Wien 18ä1, 8".); — „Schreiben an die kais. Aka- demic aus Cairo 25. März 1^51" (ebd. 1851. go.); — „Mittelsyrien und Damascus. Ge» schichtliche, ethnographische und geographische Studien" (ebd. 1832. 8°.); — „Beiträge zur Geographie des nördlichen Syriens" (ebd. 1852. Fol.); — „Ueber das Werk: Dozeli- Vtioll 6,6 1'^.t'i-iyns xnb!. pkl nu. ki^ds 8.no- n^lliL än 6. Liäds äo 1'HeFirs" (ebd. 1852, ^ . ) ; — „Ueber zwei arabische geographische Werke Notizen, gesammelt auf einem Aus< fiuge nach Palmyra" (ebd. 1832. 8".); — „Topographie von Damascus", 2 Abthlgn. (Wien 1834 und 1833, gr. 4°.. mit Tafeln u. Holzschn. im Texte). Mehrere« andere aber, u. z. Auszüge aus orientalischen Geschichts» werken, Nachrichten über verschiedene Araber« stamme, über moslemisches Staatsrecht, über Urbarmachung brachliegender Gründe, über mohamedanisches Wasserrecht, Beiträge zur Kenntniß der Geschichte und Sitten der Ara° ber vor dem Islam u. m. a. enthalten die Sitzungsberichte der kais. Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Classe, im IV. Bande (S. 1?:l u. f.. 266—28l, :w4 bis 3l0) und im Vl. Bande (S. 414—449). ^Magazin für die Literatur des Auslandes, herausg. von Iehmann (Berlin, kl. Fol.) Jahrg. 1863. S. 296.) — .). Joseph (II.) (geb. zu Innsbruck, gest. um das Jahr 1770), Maler, der lange Zeit in Italien sich aufhielt und von dort viele Copien nach verschiedenen Meistern, vornehmlich nach Sol imena, mitbrachte. Er hielt sich auch einige Zeit in Wien auf, wo er sich Tro g c r's Manier an» eignete und behielt. Seinen Arbeiten begegnet man in- mehreren Klostern Tirols und Oester» reichs, so z. B. sind zu Götting in Tirol das Hochaltarblatt, in der Stiftskirche zu Stams zwei Nltarblätter: „Die H. Anna" und „Der H. Sebastian", zu Viecht nächst Schwaz ein Altarblatt Werke seines Pinsels. Auch ist das unvollendet gebliebene Gemälde der Nieder« kircher'schen Grabstätte auf dnn Friedhofe zu Innsbruck. „Christus am Oelberge" vorfiel, lend, von ihm gemalt. Im Jahre 176? malte
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Kosarek-Lagkner, Volume 13
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Kosarek-Lagkner
Volume
13
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
546
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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