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archäologischen Zeitschrift:
are!i2.S0ioZio^6 a mlstopisnä (Bd. I,
S. 193) erschien. Dieser Arbeit folgten
im nämlichen Bande (S. 232) histo«
lische Erinnerungen von Sträz und des.
sen Umgebung. Außerdem veröffentlichte
er ebenda einige kleinere Mittheilungen
archäologischen Inhalts, wie z. B.
(S. 188) die Beschreibung eines öechi«
schen Cancionals zu Klattau u. dgl. m.
I n dem im Jahre 1838 von der böhmi»
schen Htatioa herausgegebenen Almanach
?6r1^- osL^6 theilte er eine größere
historische Abhandlung von den konig,
lichen Leibgedingstädten in Böhmen unter
dem Titel: „0 ^ralovs
N66t6od v ötiokaoli" mit. Als er darauf
im böhmischen Museum angestellt war,
gab die erwähnte Uatioa seine „H^ava
o a?-6^zV^ öss/bs^o H^ssa", d. i. Ab«
Handlung über das Archiv des böhmischen
Museums (Prag 1834) heraus. Wäh«
rend seines Aufenthaltes in Warasdin
beschäftigte er sich mit dem Studium der
südslavischen Literatur und Geschichte
und veröffentlichte die Ergebnisse der»
selben im öasopis (1839 und 1860)
des öechischen Museums unter dem Titel:
6", d. i. Gedrängter Ueber»
blick der gesummten südslavischen Litera-
tur; — im Programme des Warasdiner
Gymnasiums für 1837 in deutscker
Sprache den historischen Aufsatz: „Ueber
die Ursitze, die Ausbreitung und die erste
Entwickelung der Slaven" und in der
Zeitschrift 8vsto2or (1860) die genea-
logisch-historische Skizze der berühmten
croatischen Adelsfamilie Iub iö 'Z r iny i .
Nach seiner Rückkehr in's Vaterland
wendete er sich aber vornehmlich philo-
logischen Arbeiten, und zwar zunächst
im Hinblicke auf die Schule, zu. So
erschien auf Kosten des Wiener Schul« bücher.Verlages sein „K^<?w
n^maeHo - H?-vH<fsHl'" , d. i. Lateinisch«
deutsch . croatische Chrestomaiie (Wien
1861); ferner bearbeitete er für den
Schulgebrauch, und zwar für das Unter«
gymnasium, das „ ^ack'nsHo-sssHo-w^-
?n.sekl/ 5?ol)N2A«, d. i. Lateinisch'böhmisch.
deutsches Wörterbuch (Prag 1861). und
gab eine ^X«t/ic>?o^'s /e^oF^ova^s^H",
d. i. Eine südslavische Anthologie (Prag
1862). heraus, mittelst welcher er die
öechen mit den Blüthen der südslavischen
Poesie und Prosa bekannt machte. Eine
kurze vergleichende Sprachlehre schickte er
voraus, und mit einem Wörterbuche der
schwierigeren Ausdrücke schloß er die An»
thologie. Seine letzte literarische Arbeit ist
aber seine „ (7sska oSanHa") d. i. Üechisches
Lesebuch (Tabor 1864), ein mit beson«
derem Hinblicke auf die unteren Classen
der deutschen Mittelschulen in Böhmen
bearbeitetes Handbuch.
n^. Nsäaktai' Dr. ^rant.
, d. i. Conuersations-Zexikon.
Redigict uon Dr. Franz Lad. Nieger (Prag
1839, Kober. Lex. 8°,) Bd. IV, S. i010. —
Ein Wohuslaw K.. der in den dreißiger
Jahren unseres Jahrhunderts lebte, hat
sich als
Uebersetzer einiger Dramen Shakespeare's
bekannt gemacht. sVunLmann ^/oöe/), Nato-
ris litsi-atur? öo5ks, d. i. Geschichte der
böhmischen Literatur (Prag 1849. 5. Kwu66,
4".) Zweite, von W. W. Tomek besorgte
Ausgabe, S. 387.)
Kriznmniö, Ioäu Kroatischer
Schriftsteller, geb. in der Pfarrei
Mali-Tabor 3. Juni 1766, Todes-
jähr unbekannt). Sein Vater war In-
spector der Güter des Grafen Rattkay.
Der Sohn studirte die Theologie und
trat nach deren Vollendung in die Seel.
sorge, er wurde dann Vice«Archidiakon
und Pfarrer zu Bistrica im Agramer
Comitate, zuletzt infulirter Abt zur H.Drei.
faltigkeit in Peterwardein. Auch war er
Gerichtstafel.Beisltzer des Agramer und
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Kosarek-Lagkner, Volume 13
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Kosarek-Lagkner
- Volume
- 13
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1865
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 546
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon