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Aubert 286 Aubinek
S. 409. Nr. 631; S. 4l4. Nr. 667; S. 423,
Nr. 813 a—ä; S. 437, Nr. 966; S. 438,
Nr. 992 a—ä; S. 443. Nr 1056; S. 45l.
Nr. 1088; S. 46ö. Nr. 1306; S. 467.
Nr. 1324 a—3; S. 487. Nr. 1682; S. äli.
Nr. 2180.2188; S. 5l3, Nr.225 l a—6; S.317,
Nr. 2337; S. 589. — 8lovQlk Qkuön?.
Neäaktor Dr. I'raQt. I.aä. i i isssr, d.i.
Conoersationö'Lexikon. Redigirt von Dr. Frz.
Lad. Rieger (Prag 1839, Kober. Lex 8«)
Bd. IV, S. 1041.
Kuvert, Ferdinand Alexander (Arzt
und technischer Schriftsteller, geb. zu
Sutic 28. Mai 4828). Besuchte die
unteren Schulen in Hlinsko. das Gym«
nasmin in Deutschbrod und 1832 bezog
er in Prag die Hochschule, sich dort dem
Studium der Arzeneiwiffenschaft wibmmd.
Um sich durch selbstgemachte Erfahrungen
praktisch für das Leben auszubilden,
machte er Reisen in Deutschland, auf
welchen die Fabriken und industriellen
Anstalten, die er fleißig besuchte, den
Gegenstand seiner besonderen Aufmerk«
samkeit bildeten. Nach beendeten medi»
cinischen Studien ließ er sich 1834 als
Arzt in Rokyczan nieder; aber neben
seinem arztlichem Berufe wendet K. der
Aufklarung und Bildung des gewerblichen
und Handwerkerstandes in Böhmen sein
besonderes Augenmerk zu. Aus diesem
Grunde ist er ein steißiger Mitarbeiter
vieler Lechischer Journale, in welchen er
technologische und verwandte Artikel in
volksthümlicherDarstellung mittheilt und
dadurch den Sinn für Belehrung und
den Wunsch belehrt zu werden in diesen
Kreisen erweckt. Außerdem hat K. Fol»
gendes durch den Druck veröffentlicht:
026N/"i d.i.
Die Lehre von den Aequivalenten der ein«
fachen und zusammengesetzten Körper, ihre
Formeln und percentualen Zusammen«
sehungen (Prag 1861); — „^aä/Z^s , d. i. Praktische Re-,
geln für den Handwerker und Landwirth,
vornehmlich aber für den Gewerbsmann,
2 Theile (Prag 1863 und 1864); —
„AasoT'nz' ?aön?Ha ana/^i<?^a", d. i.
Analytische Anschauungstabelle (Prag
1863).
8!ovnlk nauöu^. Nsüaktoi' Dr. I^rant.
I^ aä. ki6F6r, d.i. Conversations-Lexikon.
Redigirt von vi». Franz Lad. Nieger (Prag,
Iex. 8°.) Bd. IV, S. 1lN1.
Kubinek, Sebastian (Bauer, geb. in
Mahren). Zeitgenoß. Kein Gelehrtor, kein
Schriftsteller, dem sogenannten „letzten
Stande" angehörend und als solcher, näm>
lich als Landmann, auch keine Specialität,
ist er doch eine der merkwürdigsten und
einflußreichsten Persönlichkeiten, die es
je gegeben, die mit den untergeordneten
unscheinbaren Mitteln des Hausirens
mächtige und nachhaltige Erfolge erzielt.
Es wurde von den anderen slavischen
Völkern, namentlich von den benachbar»
ten Polen, auf dieses Original eines
slavischen Bauern aufmerksam gemacht,
und derselbe gleichsam als ein Muster zur
Nachahmung aufgestellt, und gerade her»
aus die Ansicht ausgesprochen, daß nur
auf diesem Wege, nur durch Männer
solcher Art der Sinn für Nationalität
geweckt, gewahrt und erhalten werden
könne. Damit aber die deutsche Nation
sehe, auf welche Weise für slavische
ZweckePropaganda gemacht wird. ist das
Conterfey der in Rede stehenden Person»
lichkeit auch in diesem Werke am rechten
Platze. Sebastian Kubinek erlernte in
seiner Jugend lesen und schreiben, im
übrigen bebaute er den vaterlichen Acker,
der nach dem Tode seiner Eltern in sein
Eigenthum überging. Eine hervorragend
religiöse Richtung machte sich frühzeitig
bei ihm bemerkbar; so las er mit Vor«
liebe Andachtsbücher, und diese geistige
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Kosarek-Lagkner, Volume 13
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Kosarek-Lagkner
- Volume
- 13
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1865
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 546
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon