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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14
Page - 268 -
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Page - 268 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14

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268 Leber tung erschien unier d. Tit.: ^ H68 anatomioas. Näitio nova ex ^6r- ^ 8".). Was nun endlich Leber's Benehmen als Mensch und Staatsbürger anbelangt, so besaß er wohl wenig die Kunst, seinen Manieren die höfliche Abge» schliffenheit des Weltmannes zu geben, und wurde gewöhnlich für derb und unzu» gänglich gehalten. Dafür aber fand der Aufmerksame einen so herrlichen Fond von schlichter Redlichkeit, aufrichtiger Freundschaft, warmem Gefühl und Dienst« Willigkeit, daß er über der gediegenen Männlichkeit und strengen Moralität gerne obigen Mangel vergaß. Mit seiner Gat- tin erzeugte Leber in einer glücklichen 36jährigeii Ehe 36 Kinder, von denen ihn aber nur 8 überlebten. Adelstands«Diplom vom 26. September i778. — Oesterreichs Pantheon. Galle- rte alles Guten und Nützlichen im Vatcrlande (Wien 183l. M. Chr. Adolph. 8°.) Bd. I, S. 83. — Oesterreichische Bieder- manns» Chronik. Ein Gegenstück zum Fan tasten» und Prediger'Almanach (Freiheitsburg Mademie in Linz) 1785, kl. 8°.) I. (und ein» ziger) Theil. S . l3l. — Hecker ( I . F. C. Dr.), Geschichte der neueren Heilkunde (Ver» lin 1839. Cnslin, 8v.) S. 444 u. äö3. — (De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen. 8«.) I. Bandes 1. Stück, S. 292. — Oesterreichischer Bürner» Kalender (Wien. 8".) Jahrgang 1846, S. 79. — Neue Annalen der Lite» ratur des österreichischen Kaiscrthumes (Wien, Doll, 4°.) I I . Jahrg. (1808). Intelligenz!)!. December, Sp. 248. — Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien. Anton Strauß, 4«.) Jahrgang 18li9, S. 446. — Baur (Samuel), Allgemei. nes historisch-biographisch-litcrarischcs Hand» Wörterbuch allcr merkwürdigen Personen, die in dem ersten Iahrzehend des neunzehnten Jahrhunderts gestorben sind (Ulm 1816. Stet' tini, gr. 8o.) Bd. I, Sp. 812. — Prof. Fer» dinllnd Bcrnh. Vieh hat auf L. eine Gc< dächtnißrede gehalten; ob aber diese gedruckt erschienen, ist mir nicht bekannt. — Porträte. 1) Unterschrift: ^sräinkuä Ndlsr ^. l i . X. X. ^.. KI. Nktk, Loib OkioursUL (510), Dockta? (210) unä ö'tksutlioliei' I^eiiror äsr 'Wu.ucig.i'^tnL^IcrmLt aul 6.6? dod,6u 8oiiu1s w^ i su . I . Helbling Mx., I . Mansfeld 8o. (Wien, 80.); — 2) A. Lang 22. (Wien, 40), seltenes Blatt. — Wappen. Ein schräg, rechts getheilter Schild. Im vorderen golde» nen Felde auf grünem Grunde ein dreizinni» ger, mit Schußlöchern und einem geschlosse» nen Thore versehener Thurm; über demselben eine linksgekchrte natürliche Eule; in der Mitte gerade über dem Thore eine schwarze Steinplatte mit den Initialen AI. IV im Golde. Im hinteren blauen Felde drei sechseckige untcreinandergcstcllte goldene Sterne. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgekehrter gekrönter Turnierhclm. Auf der Krone steht ein rechts« sehender einfacher schwarzer Adler mit aus« geschlagener Zunge, ausgebreiteten Flügeln und von sich gestreckten Fangen. Die Helm» decken sind rechts schwarz, links blau, zu beiden Seiten mit Gold belegt. Leber, Friedrich Otto Edler von (Alterthumsforscher, geb. zu Wien 4. October 1803, gest. ebenda 14. Decem- ber 1846). Sohn des (zu Karlsbad am 19. Juli 1836 gestorbenen) k. k. Staats» beamten Peter von L. und Enkel des berühmten Leibarztes Ferdinand Io» seph von 3. s^. d. Vorigen^. Nachdem er, als er erst acht Jahre zählte, seine Mutter, eine geborne Freiin von Pas» qualat i , durch den Tod verlor, kam er als Zögling in das k. k. Stadlconvict, in welchem er einige Jahre blieb; besuchte sodann das akademische Gymnasium und beendete die philosophischen und juridisch- politischen Studien an der Wiener Hoch» schule. Nebstbei betrieb er fleißig daS Stu> dium der Sprachen, gymnastische Uebun- gen und das Zeichnen, in welch' letzterem er es zu einer fast künstlerischen Fertigkeit brachte. Nachdem er im Jahre 1826 die Studien beendet, trat er bei der Camera!» behörde in die ConceptspraM, gab aber bald diese Laufbahn auf, da ihm seine günstigen Vermögensverhältnisse gestat« teten, eS zu thun, und da er sich ganz
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Volume 14
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Laicharding-Lenzi
Volume
14
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
550
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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