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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14
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Page - 277 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14

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Abkeltern 277 Feheltern Heinr.), Neues allgemeines deutsches Adels« Lexikon (Leipzig. Voigt, 3°.) Bd. V, S. 427. - Gothaisches genealogisches Taschen« buch der gräflichen Häuser (Gotha, Just. Pcrthes, 32».) Jahrgang 1864, S. 4l>9.) II. Hervorragende Sproßen des Grasen-, und Freiherrnhaules von LeliMern. l. Heinrich Freiherr von L. s^iehe die besondere Lebens« skizze S. 273). — 2. Johann Nepomuk Ritter von (geb. 1734, gest. 1799). Besitzt für uns zunächst, und zwar vornehmlich durch seine Gemalin, nur ein genealogisches Interesse. Johann Nepomuk ist der zweitgeborne Sohn des kais. Leibmedicus Johann Leo» pold Ritter von L. und Bruder des Karl* ss. d. Nr. 5), Adam und Ludwig Leopold ^s. d. Nr. 8). Er war mit Cäcilia von Frendel vermalt, welche ihm vier Söhne, Franz, Heinrich, Moriz-uno Alfred, gebar. Cäci l ia schritt nach dem (im Jahre 1799 erfolgten) Tode ihres ersten Gatten zur zweiten Ehe mit Egyd Neichsfreiherrn von Collenbach, k. k. Staatsreferendarius. Dieser adoptirte den ältesten Stiefsohn Franz, der nun zu seinem Namen Lebzel tern noch jenen Collen dach hinzufügte, und auch, nachdem er als Mtter des St. Ste» phan'Ordens mit Diplom vom 26. Septem« ber 1326 den Freiherrnstand erlangte, in den> selben unter Vereinigung der Namen und Wappen Lebzeltern und Collenbach erhoben wurde. Franz ist also der Stifter der Linie Lebze l te rn -Co l lenbach . Franz selbst war zuletzt k. k. Staats' und Conferenzrath im Ministerium des Aeußern und trat als solcher in den Ruhe» stand. Am 19. August 1863 starb er zu Salzburg im hohen Alter von 83 Jahren. Sein Sohn Eduard (geb. 10. März 1812), seit 23. September 1837 k. k. außerordent- licher Gesandter und bevollmächtigter Minister am königlich portugiesischen Hofe zu Lissabon, ist derzeit das Haupt derLebzeltern»Col< lenbach'schen Linie. Ueber seine Descendenz vergleiche die anliegende Stammtafel. — 3. Johann Leopold Ritter von L. (geb. zu Wien 1702, gest. ebenda 1775). Der einzige Sohn des kais. Leibmedicus Karl Wo>lf< gang von L. l M . 6), der, in die Fußtapfen seines Vaters tretend, auch die medizinischen Studien an der Wiener Hochschule beendete, kaiserlicher Nath, Leibarzt und Lsotor ina,- FQiüou5 wurde. Aus seiner Ehe mit Elisabeth IMers de Noranvisse stammen außer einer Tochter Elisabeth die uier Söhne Kar l M . 5), Johann Nepomuk M . 2), Adam und Ludwig Leopold ^Nr. 8) von denen Johann Nepomuk der Stamm« vater der Lebzeltern.Collenbach'schen Linie ist; Adam jener der gräflichen Linie und Ludwig Leopold jener der beiden noch heute blühenden freiherrlichen Aeste, des älteren und jüngeren. — 4. Joseph Ritter von 3. (geb. zu Klausenburg in Sie. benbürgen im Jahre 1783, gest, im September 1836), ein Sohn des General<Majors Lud» wig Leopold Ritter von L. Wählte gleich seinem Vater die militärische Laufbahn. Er machte die französischen Feldzüge seiner Zeit mit und rückte in Anerkennung seiner Tapfer« teit öfter außer seinem Nange vor. Im Vanat und in Galizien war er Generalcommando' Adjutant, 1826' wurde er Oberstlieutenant im zweiten Szekler Grenz.Infanterie'Regi« mente, 1829 Oberst des zweiten Walachen« Grenz» und später des 60. Linien«Infanterie« Regiments Prinz Wasa in Wien. In dieser letzteren Stellung wurde er mit der mili« tärischen Ausbildung des dem Regimente als Oberstlieutenant zugetheilten Herzogs von Reichstadt betraut. In der Folge wurde L. General «Major und General. Monturs. Inspector und starb als solcher im Alter von 53 Jahren. Seine Söhne sind Heinrich ^S. 273) und L eopold^S. 279).—ä.Karl Ritter von 3. (gest. 1757), der älteste Sohn des kais. Rathes und Leibmedicus Johann Leopold Ritter von L. aus dessen Ehe mit Elisabeth Sel l ier von Moranvi l le. Kar l trat in kais. Kriegsdienste, wurde Hauptmann und siel als solcher im zweiten Feldzuge des siebenjährigen Krieges r>or Schweidnitz (12. November 1757).— 6. Kar l Wolfgang von L. (gest. zu Wien im Jahre 1732), beendete seine Studien an der Wiener Hochschule, erwarb im Jahre 1683 die philosophische, später die medicinische Doctor» würde und erwarb sich als Arzt bald einen ausgezeichneten Ruf, in Folge dessen er in die Häuser des hohen Adels und selbst an das Krankenbett des Kaisers Joseph I. berufen wurde. In Berücksichtigung feiner Verdienste um die Krankenpflege in den Spitälern und bei der Armee erhielt er die Würde eines kaiserlichen Rathes und Leibmedicus und wurde mit Diplom vom 29. August 1718 in den erbländischen österreichischen und Reichs» ritterstand erhoben. Kar l Wolfgang ist als der Stammvater aller gegenwärtig in Oesterreich blühenden Linien anzusehen, daher
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Volume 14
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Laicharding-Lenzi
Volume
14
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
550
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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