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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14
Page - 324 -
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Page - 324 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14

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Leidensdorf 324 Leidesdorf ein, nach einem Gemälde von Schidone in der Belvedcre»Gallerie gestochenes Blatt: „Christus, in Emaus zu Tische, gibt sich durch Brechen des Brotes den beiden Jüngern zu erkennen" (in gr. Qu. Fol.), erhielt er die silberne Medaille. Wegerle von Mühl . feld ( I . G.), Memorabilien des österreichi- schen Kaiserstaates u. s. w. (Wien 1823, I . P. Sollinger. s°.) S. 38. — Nagler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Künstler.Icxi< kon (München 1838, E. A. Fleischmann. 8<>.) Bd. VII , S. 405.) — 2. Eines Joseph 3. gedenkt Boeckh in der unten angeführten Quelle als eines Blumenmalers, der überdieß eine werthvolle Gemälde, und Kupferstichsamm< lung besaß. ^Boeckh (Franz Heinr.), Wiens lebende Schriftsteller, Künstler und Diletian« ten im Kunstfache (Wien 1821. B. PH. Bauer. 8°.) S. 266 u. 321.1 — 3. Endlich gedenkt Hormayr's „Archiv" eines Malers Leicher, dessen Taufnamen es nicht angibt, der in Preßburg lebte und insbesondere ein geschick« ter Zimmermaler war, vortrefflich die Archi» tectur, Perspeck'oe, Vertheilung von Schatten und Licht verstand. ^(Hormayr's) Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst (Wien. 40.) VII I . Jahrg. (1817), S. 372, in Rumy's Aufsatz: „Preßburger Maler im 18. Jahrhundert". — Ballus(Paul von), Preßburg und seine Umgebungen (Preßburg 1823. Schwaiger und Landes, 8°.) S. 1W.) — Uebrigens dürste der von Tschischka in seinem „Kunst und Alterthum" (2. 268) an- geführte Künstler Johann Leichert. von dem er ein Altarbild in der Dreifaltigkeits- kirche zu Fulnek in Mähren angibt, wohl der obige Felix Ivo Leichcr sein, da sonst Niemand, selbst nicht Dudik, eines mähri» schen MalerS des Namens Leiche rt gedenkt und die Fulneker Kirche in der That sieben Altarblätter von Leicher enthält. Leidensdorf, siehe: Leitenstorf. Franz Anton sS. 33H. Leidesdorf, M. I . (Clavier-Vir- tuos und Comp onist, gest. zu Flo- renz 26. September 4839). 3. lebte bis zum Jahre 1827 in Wien, wo er auch eine Musikalienhandlung besaß. Später begab er sich nach Florenz, wo er nach einem mehrjährigen Aufenthalte starb. L. war ein trefflicher Klavierspieler und ein ungemein fruchtbarer Componist. Dem Herausgeber ist ein Opus mit der Nummer 166: „ I^eatwns. ^s^s H'H ^e>^H HsHs^e'ni" bekannt. Uebrigens gibt es mit diesem Namen in den Musik- werken und Katalogen Irrungen und Schwankungen genug. So führt ihn z. B. der Glöggl'sche Musikalien-Leih- katalog als Leidersdorf auf. Gaß. ner's „Universal-Iexikon der Tonkunst" nennt einen M. I . Leidesdorf und einen M. F. 3 eidesdorf, beide Clavier» Virtuosen und Componisten, die denn doch wohl eine und dieselbe Person, und zwar der obige M. I . 3eideödorf fein dürften. Wie oben bemerkt worden, war 3. ein ungemein fleißiger Componist; seine Arbeiten, Variationen. Märsche, Rondo's u. dgl. m. find meist Salon- stücke, jedoch ohne tieferen Gehalt und sich an Motive von Opern, die zu seiner Zeit sehr beliebt oder gerade neu waren, anlehnend, wie z. B. „Adelaide" von Caraffa, „Tancred", „Aschenbrödel". „Mahomed", „Semiramis" von Ros- sini, „der Pirat" von Bel l in i , „die Stumme von Portici" u. dgl. m. Viel von ihm — nahezu vierzig Opera — hat Ricordi in Mailand verlegt. Da diese Opsra in deutschen Katalogen nicht vor- kommen, wird unten näherer Nachweis aus Ricordi's Katalog gegeben. Von seinen Tonstücken sind besonders anzu- führen: „Selam. Gin Illll5ili.nli5che5 Vnter- kür die Jugend", Nr. 1—12; «, in A-moii, 0p.30; «) in N, 0p. 67; S I ) in D-inoil, 0p.72; — „Da^s?'s^v6>a?26s"^ Sonate MO, 0p. 132; — „/^onaz'ss ö^Ntt»?s^ in ^, 0p. 149. Neues Universal«Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortges. von Eduard Bernsdorf (Dresden.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Volume 14
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Laicharding-Lenzi
Volume
14
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
550
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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