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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14
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Page - 340 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14

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Leithner 340 Leithner 4790 wurde L. noch von Kaiser Joseph in seinen letzten Tagen in den Reichsadel erhoben, im Jahre 1806 erhielt er die geheime Rathswürde und im Jahre 1842 das Freiherrndiplom. 3. war Mitglied vieler gelehrter und gemeinnütziger Ge« sellschaften, stand im hohen Alter noch im brieflichen Verkehr mit mehreren Gelehr- ten im Fache des Münz-, Berg- und Forst- wesens, schenkte dem Fortschritte auf diesem Gebiete ununterbrochene Aufmerk- samkeit und führte, was zweckentspre- chend war, in den seiner Leitung und Auf» ficht unterstehenden Anstalten und Fabri- ken geräuschlos ein. seinen größten Lohn in den günstigen Ergebnissen, die ange« strebt wurden, erblickend. 3. erreichte nahe- zu das 80. Lebensjahr. — Sein Sohn Franz Fav. Freiherr von L. trat in die Fußtapfen seines Vaters und wurde Director der Salmiak-, Vitriolöl- und chemischen Productenfabrik zu Nußdorf bei Wien. Adelstand s 'Dip lom vom 27. Jänner 179t). — F re ihe r rns tands -D ip lom vom 6. April l8l3.— Wappen. Gevierteter Schild. 1 u. 4: in Gold ein ausgebreiteter schwarzer Adler, dessen Brust mit der goldenen Chiffre <I. I I . (d. i. ^OLS^KUL LSLUQäu») belegt ist: 2 u. 3: in Blau ein aufgerichteter goldener Löwe, der in der vorgeworfenen rechten Pranke einen Bergschlägel und Eisen in's Kreuz gelegt trägt. Auf dem Schilde ruht die Freiberrnkrone, auf der sich drei gekrönte Turnierhelme erheben. Auf der Krone des rechten Helms steht einwärts gekehrt der Löwe von 2 u, 3; auf jener des linken Helms ein goldener Mercursstab, auf jener des mittleren der Adler von 1 u. 4. Die Helmd ecken der beiden äußeren Helme sind blau mit Gold, des mittleren in's Visir ge« stellten Helms schwarz mit Gold belegt. Die Schild Halter sind zwei Bergknappen, und zwar der rechtsstehende in deutscher, der links- stehende in ungarischer Tracht. Außer obigen sind noch folgende Personen die< ses Namens bemerkenswert!): 1. Eduard Leithner (Sänger, geb. zu Wien 10. März 1813). Der Vater war Kaufmann, der auf dic musikalische Ausbildung seines Sohnes besonders Bedacht nahm. Wranihky war der Erste, der des Knaben Talent zu bilden berufen war. Aber bald verlor dieser den Meister durch den Tod, auch unterbrachen Familienuerhältnisse dessen musikalische Stu« dien. Später wurde L. als Chorknabe in der St. Peterskirche in Wien aufgenommen, wo seine musikalische Ausbildung fortgesetzt wurde. Nach harten Kämpfen, die den talentvollen Jüngling in seiner künstlerischen Entwickelung nichts weniger denn förderten, fand er an dem damaligen Administrator des kais. Hof» Operntheaters Dupor t einen wohlwollen« den Gönner, der sich seiner annahm und ihn im Gesänge unterrichten ließ. Schon im Jahre 1836 befand sich L. als erster Bassist bei den damals vereinigten Theatern von Laibach und Klagenfurt, im Jahre 1833 kam er nach Pesth und von dort 1840 zum Ham» burger Stadttheater, an welchem er durch drei Jahre die schönsten Baritonparthien sang. Im Jahre 1842 gastiere er als Prinzregent im Nachtlager von Granada, im k. k. Hof» Operncheatcr und wurde sofort engagirt. Später gab er Gastrollen auf verschiedenen deutschen Bühnen, als: Gratz. Nürnberg. Stuttgart, Prag u. a. Der König von Würt« temberg ernannte ihn zum k. Kammersänger. Seine schöne Stimme besaß einen seltenen Umfang und erstreckte sich vom tiefen Nä bis zum hohen ^.3. Sein Rollenrepertoir umfaßte sämmtliche Baß» und Baritonparthien der besten deutschen, italienischen und französi- schen Opern. Eine besonders schöne Leistung war sein Don Juan. M e i l (Philipp), Wiener Jahrbuch für Zeitgeschichte. Kunst und Industrie und österreichische Walhalla (Wien 1851, A. Schwaiger, 80.) S. 130. — Porträt. 1) Lithogr. von K rieh über (Wien. Spina, Halb'Fol.); — 2) als Camoens in der Oper „Don Sebastian", lith. vonKaiser (Wien, Neumann, gr. Fol.>.) — 2. Franz Edler uon Leithner (k. k. Oberst, geb. zu Wien im Jahre 1803), trat im Jahre 1820 zu dem Regimente Großherzog von Baden Nr. 59, aus dem Regiments»Erzichungshause als Ax progl'iiZ'Gemeiner ein, wurde am 25. Ottober 1830 zum Nnter», am 12. Mai 1833 zum Oberlieutenant, am 16. Juli 1843 zum Capitänlieutenant, am 30. December 1843 zum wirklichen Hauptmann und am 28. Juli 1849 zum Major befördert. Zur Zeit lebt er als Oberst im Ruhestand zu Salzburg. Im Jahre 1848 hat L. den Feld«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Volume 14
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Laicharding-Lenzi
Volume
14
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
550
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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