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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14
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Page - 462 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14

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Elaestr 462 Grabner Concerte zurück, sie Gade überlassend. In den letzteren Jahren leidend, suchte er den Sommer über Linderung in Bädern und fand sie auch. Als er aber im Som mer 1860 aus dem Bade zurückkam, erfuhr er in seiner amtlichen Stellung von Seite seiner Oberbehörde, des Cul< tusministeriums, ehe unverdiente Kran» kung und die darüber entstandene Auf> regung hatte einen Schlaganfall zur Folge, der sich dann mehrmals wieder- holte, und zuletzt den Tod nach sich zog. Glaeser, der wie bemerkt, auch als Komponist thätig gewesen, hat als solcher einen guten Ruf erworben. Schon wah» rend seines Aufenthaltes in Wien schrieb er als Theater-Capellmeifter die Musik für verschiedene Texte und erntete Beifall, aber der locale, temporäre Charakter der» selben beschrankte sie auf kleine Kreise und hinderte Glaeser's Bekanntwerden. Erst als er in Breslau die Oper „Des Adlers Horst" zur Aufführung brachte und die» selbe die Runde auf allen deutschen Buh- nen machte, gewann G.'s Name einen guten Klang. Nach seiner Uebersiedlung nach Kopenhagen schrieb er noch einige Opern, u. z. „Nie Hochzeit am Gumersee", nach einem Texte von H. C. Andersen, „Ner Fln55gn5t". „3>er nergnitirte Schwan", welche zwar eine günstige Aufnahme fanden, sich aber nie zur Beliebtheit seiner ersten emporschwingen konnten. Andere Opern, wie z. B. „Ner Nernsteinring", „Nie NrantZchllu", „NerNllttenkängnullnHllmmrlu", sind geradezu spurlos vorübergegangen. Von feinen kleineren Compositionen find außer verschiedenen Ouvertüren noch besonders anzuführen: die Trauercantate zu Thorwaldsen's und eine zweite zu König Christian's VlI I . Beisetzung; ferner die Iubel-Ouverture zur 80jähri» gen Feier der Gründung des Prager Conservatoriums. I n jüngster Zeit (Octo- ber 4863) war sein Sohn nach Wien gekommen, um daselbst eine von ihm ver» faßte Oper zur Aufführung zu bringen. Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik (Wien, I> Klemm, 4«.) VII. Jahrg. (186l), zweites Haldjahr, S. 664 u. 392 ldie auf S. 592 enthaltene Notiz be< richtigt einige Angaben der auf S. 564 mit» getheilten Lebensskizze).— Neues Uni ver» sal» Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Julius Schlad ebach, fortges. von Ed. Berns dorf (Dresden, R. Schafer, gr. 8°.) Bd. I I , S. 18!, und Nachtrag S. 185. — Schilling (G. Dr.), Das musikalische Europa (Speyer 1842. F. C. Neidhard. gr. 8°.) S. 119. — Gatzner (F. S. Dr.), Uni» versal<Lexikon der Tonkunst. Neue Handaus» gäbe in einem Vande (Stuttgart 1849, Franz Köhler. Ler. 8°.) S. 331. — Presse 1868. Local.Anzeiger Nr. 272. V Gosß, die Grafen von ss. d. Bd. V, S. 243). Carinthia (Klagenfurter Untcrhaltungsblatt, 4«.), redigirtvon Ernst Rauscher. 33. Jahr« gang (1853), Nr. 2 u. 3: „Die Grafen von Go'6s. Eine genealogisch-biographische Dar« stellung". — Ueber Peter Grafen Goüß (im Lexikon Bd. V, S. 245, Nr. 6) vergleiche den OsLervators äalmato 1864, No.43, Ma, LittaHiua,N2a o nodiltä, äi Aara llirouo äci-itti" von Giuseppe Ferrari» Capil l i . " Grabner, Leopold (Forstmann, geb. zu Breit enfurth 'in Nieder» österreich 21. Juli 1802, gest. zu Wien 4. November 1864). Der Sohn eines k. k. Waldbereiters und aus einer Fami- lie, die seit Generationen sich dem Wald» und Waidwerke gewidmet. Nach beende« ten philosophischen Studien erhielt er seine Fachausbildung in der k. k. Forst« lehranstalt zu Maria »Brunn bei Wien. Schon im Jahre 4820 wurde er seiner Tüchtigkeit wegen Assistent dieses Insti> tutes. Im Jahre 1827 kam G. als Unter- förster zur Verwaltung des k. k. Wiener
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Volume 14
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Laicharding-Lenzi
Volume
14
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
550
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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