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KrauĂź 493 Larisch
die richtige sein mag); — dieselbe, Nr. 288
u. 290 r^cach dieser letzteren Nummer wäre sie
zu Genua gestorben^. — Fremden-Blatt
(Wien, 4".) 1863, Nr. 166.
N KrauĂź, Karl Freiherr j^s.d. Bd. XIII,
S. 149^. Bekleidete in letzter Zeit die
Stelle des ersten Präsidenten des k. k.
obersten Gerichts- und Caffations Hofes.
Im Juli 1863, wenige Tage vor Ein«
tritt des Minifterwechsels (Schmerling
— Belcredi) trat der Staatsmann, der
76 Jahre alt ist und 37Dienstjahre zählt,
in den Ruhestand ĂĽber. Sein Nachfolger im Amte war der frĂĽhere Staatsminister
Ritter von Schmerling.
Presse (Wiener polit. Blatt) 1863. Nr. 204
„Baron Krauß".
-t/Kunzck Edler von Lichton. August
ss. d. Bd. XI I I , S. 390), gestorben zu
Wien 31. Mär; 1863.
Die feierliche Sitzung der kaiserlichen Aka«
demie der Wissenschaften am 30. Mai 1865
(Wien, Staatsdruckerei. 8».) S. 134—159. —
O esterre ichische Wochenschrift fĂĽr Wis'
senschafi. Kunst u. s. w. (Beilaye zur Wiener
Zeitung) 186!,. Nr. 23. S. 726.
L.
^ Larisch < Mönnich . Johann Graf
(Staatsmann, geb. 30. Juni 1821).
Aeltester Sohn des Grafen Heinrich 3.
(gest. 21. April 1839) aus dessen Ehe
mit Henriette gebornen Gräsin Haug-
witz. Der Graf entstammt einem alten,
ursprünglich irischen, spater nach Oester»
reich eingewanderten Adelsgeschlechte,
ĂĽder das eine ausfĂĽhrlichere Mittheilung
schon S. 138—161 dieses Bandes zu
finden ist. Nachdem der Graf im Jahre
1842 seine Studien beendet, trat er bei
der .oberösterreichischen Regierung als
überzähliger Kreiscommiffar ein. Dort
und spater in Salzburg diente er volle
ackt Jahre und lernte in dieser Weise den
Staatsdienst praktisch kennen. Nach solch
einer tĂĽchtigen Vorschule ĂĽbergab ihm
sein Vater, der selbst seiner Zeit verschie-
dene Staatsämter bekleidet hatte und
bekanntlich einer der hervorragendsten
Oekonomen Oesterreichs war, die Ver«
waltung einiger' GĂĽter. Nach dem im
Jahre 1839 in Florenz erfolgten Tode
des alten Grafen ging Graf Johann
auf einige Jahre nach England, und erst
als er, an Erfahrungen bereichert, von
dort zurĂĽckkam, widmete er sich ganz der Vecwaltuug feines groĂźen Besitzes. Als
in Folge des Diploms vom 20. October
und Patentes vom 26. Februar 1861
der österreichische Reichsrath in's Leben
trat, wurde dem Grafen mit Allerh.
Handschreiben vom 18. April 1861 als
dem Ersten seines Hauses die erbliche
Neichsrathswürde verliehen. Später
wurde der Graf zum Landeshauptmann
in Schlesien ernannt und als das Ministe-
rium Schmerling. Plenec im Juli
1865 abtrat, mit Allerh. Handschreiben
ääo. Larenburg 27. Juli 1863 in das
Ministerium BelcredialöFinanzminister.
und Plener's Nachfolger berufen. Bald
nach Antritt seines Ministeriums erfolgte
die durchgreifende Organisirung dessel-
beli, des einzigen von allen Ministerien
Oesterreichs, das seit dem Jahre 1848
immer im Lwtu, yuo geblieben, während
bei den ĂĽbrigen theils bedeutende Re>
duciionm, theils groĂźe und wesentliche
Veränderungen in der inneren Organisa'
tion stattgefunden halten. In dem an
die Finanz-Landesdirectionen erlassenen
Rundschreiben vom 29. Juli 1863 sprichr
der Minister ausdrücklich aus: „daß von
höchster Wichtigkeit für das allgemeine
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Laicharding-Lenzi, Volume 14
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Laicharding-Lenzi
- Volume
- 14
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1865
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 550
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon