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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Volume 17
Page - 169 -
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Page - 169 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Volume 17

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Marandt 569 Marandt Vollendung; er componirte auch, und Dla» bac^ gedenkt mehrerer von ihm componirten Trio's Was er noch sonst geschrieben ^ d ob je etwas von ihm im Stiche erschienen, ist nicht bekannt. sDlabacz (Gottfr. Ioh.). Allgemeines historisches Künstler«3erikon für Vöhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Praa l815, Gottl. Haase. 4».) Bd. I I , Sp. 283.1 — 2. Michael Mar . ein Zl'itgenoß und Maler. In den Monats« Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins waren im Ialn'e 5839 von seiner Hand zwei Vilder ^u sesien. das eine im Npril: „Aus dem römischen Volksleben" (250 fl.). das zweite im December: „Interieur". Der Kunst« ler befand sich in jenem Jahre — der Anaabe des Monatkataloges zufolge — in Rom. Nach einer sorgfältigen Veraleichung des Familien« standes der Bürasteiner Bildhauev'Familie Mar, scheint es. daß er mit derselben gar nicht verwandt sei, sK ataloge der Monats« Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins (Wien. 80) 4859. April sl06. Ausstellung) Nr. 33; December ( i l l . Ausstellung) Nr. 37. Maxandt, auch Waxant, Johann Nepomuk Albert (Organist und Ton- setzer, geb. zu Diwicz in Böhmen 22. März 1730. gest. zu Friedberg 49. December 1838). Die ersten musi« kalischen Kenntnisse erlangte M. von dem tüchtigen Organisten R o k o s , der in der Segert'schen Scbule aus- gebildet, System und Methode dieseS berühmten Meisters stch trefflich ange» eignet hatte und dieselbe an begabte Schüler weiter verpflanzte. Von Rokos tüchtig ausgebildet, wollte Maxandt sein Glück in der Welt versuchen. Er ging nun nach Ober», dann nach Niederöster« reich, wo er nach seinem eigenen Gestand» nifse in mehreren Klöstern und Stiftern als Muficus diente. Um das Jahr 1773 kam er in das Stift Schlegel in Ober- österreich, wurde in demselben als Mufi« cus und Tafeldecker aufgenommen, und verließ es im Jahre 1776, um seiner Anstellung als Schulrector und Chor- regens an der Pfarrkirche zu Friedberg in Böhmen, einem nnweit dem Stifte Hobenfurth gelegenen Marktflecken, zu folgen. Dort in einem stiren Talenten ganz zusagenden Wirkungskreise ent« wickelte er eine rege Thätigkeit, und bildete eine große Anzahl Schullehrer und Musiker. unter welch' letzteren Nepomuk T h ü r , Pramonirratenser« Chorherr in Scklegel. Mathias Pern. ste iner. Organist der Stadt Gmunden, Andreas Schober. Kammermusscus bei Ernst Fürsten Schwarzenberg, Io« seph Wradna. Waldhornist in Prag. und Simon Sechter, berühmter Musik» lehrer und Componist in Wien, besonders hervorzuheben sind. Aber auch als Componist. namentlich im Kirchenssyle, hat Maxandt nicht Unerhebliches ge» leistet. Von seinen Kompositionen sind bekannt: „Gine Messe iiir dir Akademikers Nnz", die ebenda im Stiche erschienen ist; — außerdem 18 anders Messen, — 6 Motetten, i'lmtuiQ ei-^o, u. s. w., — 42 Arien. — 6 Messen für Requiem. — verschiedene Präludien und Ausführun» qen für die Orgel. — dann mehrere Sonetten, Variationen. ^näantO und dergleichen Stücke für das Pianoforte. Maxandt wurde für seine Verdienste um die Schule und Kirchenmusik mit der goldenen Civilverdienst°Medaille cmsge« zeichnet. Er starb zu Friedberg im hohen Greisenalter von 88 Jahren, und das auf seinem Grabe vor der Pfarrkirche zu Friedberg nahe am Oelberge aufgestellte eiserne Kreuz verdankt er der Pietät des einen seiner Schüler, des nachmaligen Ministers Andreas Freiherrn von Bau m« gartner M . I, S. 191). Linzer Zeitunn 1865 . Nr. 213: Berühmte Friedber^er. Biographische Denkmäler von Jordan Cajetan Markus sim Feuilleton). — Dlabacz (Gottfried Johann). Allgemeines historisches Künstler-Lenkon für Böhmen ... (Prag t8l5. Haase. 4°.) Bd. I I , Sp. 286. —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Volume 17
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Maroevic-Meszlenn
Volume
17
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1867
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
506
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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