Page - 177 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Volume 17
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Mayerhofer 477 Mayerhofer
u. Sohn. 8".) S. 636. — Hirtenfeld (I.).
Der Militär-Maria Theresien-Orden und seine
Mitglieder (Wien 1857, Staatsdruckerei.
S. l623 u. t?33. — Spr inger (Anton),
Geschichte Oesterreichs seit dem Wiener Frie
den <809 (Leipzig 4864 und 1863, S. Hirzel,
gr. 8«) Theil I I , S. 483 u. 633. — I l l u ,
strirte Zeitung (Leipzig, I . I . Weber,
Fol.) Bd. XIV (I.Semester 1850). S. 120. —
Gal lerte denkwürdiger Persönlichkeiten der
Gegenwart. Nach Originalzeichnungen, Ge»
mälden, Statuen und Medaillen (Leipzig, I .
I . Weber, Fol.) Bd. I, S. 14. — Magazin
fĂĽr die Literatur des Auslandes, herausg.
von I . Leh mann (Leipzig, 4«.) <864.
S. 3«3, im Artikel: „Ludwig August Frankl".
— Presse (Wiener politisches Platt) 18öi»,
Nr. 302. im Artikel: „Marianische Congre,
gation" ; 1867, Nr, 874, in der „Correspondcnz
aus Wien". — s lovn ik uaucn/ . li^ä.
1)r. 1''i-2.nt. Laä. It, i6^6i', d i. Conversa«
tions'Lexikun, Rcdigirt von Di-. Franz Ladisl.
Nieger (Prag 1839. Kober, Ler. 8«.) Bd V,
S. 193, — Kneschke (Ernst Heinrich Prof.
Di-.), Ncueö allgemeines deutsches AdelL'Lexi»
kon (Leipzig 1839. Fr. Voigt, 8".) Bd. VI,
S. 192. — Gothaisches genealogisches
Taschen b.uch der freiherrlichen Hauser
(Gotha. Iustus Perthes. 32".) IV. Jahrgang
(1834). S.'346 u. f.: „Geschichtliche Ueber-
sicht" : V. Iahrg, (1833). S. 379; Vl. Iahrss,
1836), S.444; XVII . Jahrg. (1867). S. «93
— Porträte. Außer den in der „Gallerie denk»
würdiger Persönlichkeiten" und in oer „Illn-
strirten Zeitung" enthaltenen, übrigens unähn»
lichen Holzschnitten, auch lithographirt von
Kr ich ĂĽber (Wien, Halb-Fol.),
l. Zur Vcncalogie der Mayechoscr von GrĂĽn-
bĂĽhcl. Das Geschlecht der Mayerhofer
von Grünbühel stcinunt auö Tirol, und ein
David May er ho fer kam von da im Jahre
1630 mit dem Erzherzoge Leopold Wil-
helm, in dessen Hofmarschallamtc er einen
Dienst bekleidete, nach Obrrösterrrich. Im
Jahre 1636 erhielt Dauid fĂĽr seine treuen
Dienste von Kaiser Ferdinand I I . als^Map«
penvermehrung den im zweiten und dritten
Felde des heutigen Wappens vorkommenden
Panther. Daoi d'6 Söhne Simon Kar l und
Kaspar Ulrich wurden Jeder fĂĽr sich von
Kaiser Leopold I . , und zwar Ersterer mit
Diplom ääo. 2. April 1674, Letzterer mit
Diplom ääa. 9. August 1696, ob der Ver.
dienste, welche
sie
sich während der zweiten Tür«
kenbelagerung Wiens im Jahre 1663 envor« ^ ben. in den er bländisch» österreichischen Ritter«
stand erhoben. Sie erhielten auch das Wap«
pen. welckcs die Familie zur Zeit fĂĽhrt, mit
Ausnahme des mittleren Helms, der Schild»
Halter und Devise, welche Vermehrung eben
nur dem freiherrlichen Zweige zukommt. Die
Familie lebt seit jener Zeit in Oberösterreich,
und sind mehrere Glieder derselben bei den
dortigen Salinen in landesfĂĽrstlichen Diensten
gestanden. Den Freiherrnstand erwarb Fer-
dinand Mayerhofer. zur Zeit Feldmar»
schall'Lieutenant auĂźer Dienst und Maria
Theresien'Ocdensritter. dessen Biographie oben
^S. 174 u. f.^ mitgetheilt worden. Die Ver-
leihung erfolgte auf Grund der Statuten des
Maria Theresien« und des Ordens der eiser«
nen Krone zweiter Classe mit Diplom vom
13. Jänner 1830.
II. Heutiger Familienstand. Haupt der freiherr»
lichen Familie ist Ferdinand Freiherr Mayer»
hofer von GrĂĽnbĂĽhel <geb. 16. Mai
l?98). k. k, Feldmarschall'Licutenant in Pen»
fion. Er ist (seit 11. Februar 1»32) verhei-
ratet mit Anna Honig (geb. 27. August 1804)
und stammen aus dieser Ehe.- Mar ia lgeb.
9. April 1833) und Gmil Franz Ferdinand
(geb. 17. Juli 184Y, zur Zeit Oberlieutenant
im Erzherzog Karl Ludwig'Infanterie»Regi<
mente Nr. 3 und zugetheilt dem k. k. Gene»
ral°Quartiermeisterstabe. Die Geschwister des
Freihcrrn Ferdinand (nicht freiherrlichen
Standes) sind: Narbara (geb. 1799), Kar l
(geb. 1803), zur Zeit k. k, Oberst auĂźer
Dienst. Ritter des österr. Lropold-Ordens mit
der Kriegs'Dccoration, Leopold (gcb. l807),
war im Jahre 1863 noch Oberstlieutenant im
Infanterie»Regimente Freiherr von Heß Nr. 49,
und Joseph (geb. 18l6), zur Zeit Oberst»
lieutenant im Infanteric'Rcgimcnte Frciherr
von NoĂźbach Nr. 40.
M. Wappen. Quadrirter Schild mit Herzschild.
Herz schild. In Noth ein doppeltes silbernes
Patriarchcntreuz auf drei grĂĽnen HĂĽgeln
(BĂĽheln). Hauptschild. Iund4: in Roth
ein silberner Querbalken; 2 u. 3: in Schwarz
ein schreitender dovpcltgeschwänzter goldener
Panther, der in einer Pranke einen roth« weiß«
blau gestreiften tĂĽrkischen Turban. in der
andern ein langes türkisches Messer an gol»
denem Griffe hält. Auf dem Schilde ruht die
Freiherrnkrone, auf welcher sich drei gekrönte
Turnierhelme erheben; auf der Krone des
mittleren sieht man auf drei grĂĽnen HĂĽgeln
das Patriarchenkreuz des Herzschildes; aus
jener des rechten wächst der Panther von 2
v. Würzbach, bwgl.Lcnkon. XVII . >edr. 31.März 4867.)
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Volume 17
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Maroevic-Meszlenn
- Volume
- 17
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1867
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 506
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon