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Melmtzky 333 Melder
selbe Gebäude; — „Bergbau". — „Van-
^N5t«. — „Handel" und „Industrie", vier
Statuen fĂĽr den Heinrichshof auf del
RingstraĂźe, jede 6 Schuh hoch, aus Sand
ft^n; — „Gine Gnclleulnxe", 6^/2 Schuh
hoch, aus Sandstein, fĂĽr das anlaĂźlich
der Jubelfeier des Tepliher Bades
errichtende Denkmal; — „Nie Misheit",
— „Nie Gerechtigkeit", — „Nie Ghre
und „Nie Stärke", vier Portal.Iiguren,
fĂĽr den Palast des Herzogs von
Württemberg; — „Nir GaMrenndschllf
groĂźes Basrelief fĂĽr denselben Palast;
— der reich mit Ornamenten ge
schmĂĽckte Wappenschild fĂĽr die Haupt-
fa?ade des Ludwig Victor-Palastes. I n
jĂĽngster Zeit hat er die Modelle seiner
letzten, im Auftrage der Commune aus
geführten Arbeiten ausgestellt, nämlich
jenes der Statue Heinr i ch's Ias 0 mir
gott fĂĽr die ElisabethbrĂĽcke, und der
Kolossalfiguren deS Krieges, des Frie-
dens, des Ruhmes und Wohlstandes fĂĽr
die Aspernbrücke. Gegenwärtig beschäf«
tigt er sich mit der AusfĂĽhrung von vier
Gruppen fĂĽr die Attika deS Cursalons
und mit zwei weiterei; Gruppen fĂĽr die
RĂĽckseite desselben Baues. Was den
kĂĽnstlerischen Charakter der Arbeiten
Melnitzky's betrifft, so ist derselbe,
wie dieĂź bei Werken, bei denen leider der
Kunstzweck noch in zweiter Linie steht,
nur zu oft vorkommt, sehr verschieden.
Die Technik in Melnitzky's Arbeiten
wird von Kennern immer als tadellos
gerĂĽhmt; er arbeitet mit Sorgfalt und
FleiĂź. Am Geschmack in Auffassung und
Gruppirung wird Einzelnes getadelt,
Anderes wieder sehr gerĂĽhmt 1 jedenfalls
aber gewinnt bei denselben der Bild.
Hauer, weil er rasch und im Ganzen
gefällig arbeitet, mehr, als die Kunst.
Wiener Zei tung 1866. Nr. 503: „Die Figu.
ren der Aspernbrücke". — Neue freie Presse (Wiener polit, Blatt) 1866, Nr. 3i3 u. 602. —
Vorstadt.Zeitung (Wien) 1864. Nr. 303:
„Die Statuen für die Elisabethbrücke". —
Fremden«Blatt. Von Gust. Heine (Wien.
4".) 1864. Nr. 263; 1863. Nr. 189; l86ss.
Nr. 8(1, N4, unter den Kunstnotizen. —
Kataloge der Monats'Ausstellungen des
österreichischen Kunstuereins (Wien, 8».) 1852,
April Nr. 51; 1853. September Nr. I I ;
1854. Februar Nr . I ; 1855. December Nr. l06;
186U, April Nr. I ; 1861. Juni Nr. 53; 1866,
Februar Nr. 37.
Melz-Colloredo, siehe: Colloredo-
Relz und Wallsee ^Bd. 11, S. 417 bis
420 u. 427—430).
Melzer,Zacharias (Naturforsch er,
geb. zu B ö h mi sch» Leipp a in Böhmen
24. August 1767, Todesjahr unbekannt).
Besuchte die Gymnasial, und philosophi»
schen Classen in Prag und trat nach
deren Beendigung im Jahre 1788 als
Manipulant bei der Grundsteuer-Recti-
sication ein, bei welcher er bis zu ihrer
Aufhebung im Jahre 1790 verblieb.
Nun erhielt er eine Amtsschreiberstelle
auf dem Staatsgute Blaziowitz und karn
von da im Jahre 1797 als Ingrossist
zur mährisch - ständischen Buchhaltung
nach Brunn. M. war auch literarisch
thätig und seine Beitrage erschienen im
„Patriotischen Tageblatte"; dann begann
er im Jahre 1810 die Herausgabe eines
Kalenders, betitelt: „Der Bauemfreund.
oder Wetter- und Wirthschafts-Kalender
fĂĽr das gemeine Jahr 1811" (BrĂĽnn
1810, 8".). Auch stellte er ombrome-
trische (den Regen messende) Beobachtun»
gen an, verzeichnete dieselben mit Sorg'
fält und veröffentlichte deren Ergebnisse
alljährlich in gedruckten Anzeigen.
Czikann (Johann Iac. Heinr.), Die lebenden
Schriftsteller Mährens (Brunn l8W, Traßler,
s<>) S. iOl. — Noch sind einige Personen
dieses Namens zu erwähnen: <. Ein Jacob
Melzer (geb. zu Proprod in derZipserGe«
spanschaft Ungarns) war in den Zwanziger«
Jahren des laufenden Jahrhunderts Prediger
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Volume 17
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Maroevic-Meszlenn
- Volume
- 17
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1867
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 506
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon