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Menner 360 Mensdorff-Pouilly
Nelkeskamp's neuem ^llnornma des Mains
Vlln Nllin^ bi3 DchtenielZ. Nach Menk'5
grö53rnm Verkr: „Ner Main nun 5einrm
Vr5prunge biZ mr Mündnng" bearbeitet" sebd.
4844, gr. 8".. mit lith. Karte); — „Nie
Herzogin unn der Uiekr Gnadln. Gine Ullt- nnk
Vulk3grschichte" (Wien und Leipzig ^1865^
lit. artist. Anstalt, kl. 8».); — „Nie
Hdllptiutachter. Nlluelle" (Wien und Leipzig
1867. ebd.. kl. 8".). I n Anerkennung
seiner um die Typographie in Oester-
reich erworbenen Verdienste wurde M.
im Jahre 1860 mit dem goldenen Ver»
dienstkreuze mit der Krone ausgezeichnet;
M. war der erste österreichische Buch-
händler, dem diese Auszeichnung zu Theil
geworden.
Ne^e freie Presse (Wiener polit. Blatt)
4865, Nr. 34l.
Neuner, Bernhard (Ton setz er,
Geburtsort und Jahr unbekannt, gest.
in hohen Jahren zu Tot is in Ungarn
27. April 1846). Ueber Menner's
frühere Lebensverhältnifse, Bildungsgang
und Lehrer ist Näheres nicht bekannt.
Etwa seit dem Jahre 1804 stand er der
gräflich Eßterh azy'schen Cap.'lle zu
Totis — nicht zu verwechseln mit der
fürstlich Eßterh azy'schen in Gisenstadt,
welche seiner Zeit der berühmte Haydn
dirigirte — vor, und zeichnete sich auf
diesem Posten durch gründliche Sach»
kenntniß und unveränderlichen Eifer
aus. Er galt als ein tüchtiger Violin»
spieler, gründlicher Musiker und hat
Vieles für die Kirche componirt. Im
Stiche scheint von seinen Arbeiten nichts
erschienen zu sein, wie denn auch die
älteren und neueren Musiklexika von
Gerber, Gaßner, Schi l l ing und
Schladebach'Bernsdorf seiner gar
nicht Erwähnung machen. Seine Schwe»
ster war die einst in Pesch gefeierte
Sängerin Zibulka, und der Musik- Professor Menner in Pesth, der im
Jahre 1846 daselbst noch lebte, war
Bernhard's Bruder.
Wiener al lgemeine Musik 'Zei tung.
Herausqegeben vun August Schmidt (Wien,
4") VI . Jahrgang (1846), S. 315. — Ein
Joseph Stephan uon Menner (geb. zu
Vrüiin 26. December <774) stand im Staats«
dienste als Officiant bei dem k. k. niederöster<
reichischen Wafferbauamte in Wien, wo er
einem im Jahre 1805 erschienenen Prologe
zufolge im genannten Jahre noch gelebt hat.
Von ihm sind folgende zwei dramatische Werke
im Druck»' erschienen: „Marie, Tochter Karl's
des Kühnen; ein Qriginal»Schauspiel in fünf
Auszügen" (Wien 1803, 8".); — „Asiens Edel'
ster; ein historisch-romantisches Schauspiel in
fünf Aufzügen" (ebd. 1807. 8".). Der Titel des
obmvähnten Prologes ist: „Austria, ein Pro-
log ciuf 5 813" <4o.). ^Raßm ann (Friedrich),
Pantheon deutscher, jetzt lebender Dichter u.
s. w. (Helmstädt 1823. C. G. Fleckeisen. 8".)
S. 214. — Morao ia (Brünner Blatt. 4«.)
1815. Nr. 42, S. 160 )
Mensdorff-Pouilly, Alexander Graf
(Staatsmann, k. k. Feldmarschall«
Lieutenant und Ritter des Maria
Theresien.Ordens, geb. zu Coburg
4. August 1813). Ein Sohn des Grafen
Emanuel ^s. d. S. 368^ > aus dessen
Ehe mit Sophie Herzogin von Sach«
s e n ° C o b u r g ° S a a l f e l d . Graf
Alexander trat im Alter von 16 Iah.
ren als Cadet in das Infanterie-Regi-
ment Nr. 49, wurde in sehr kurzer
Zeit Ofsicier, machte rasch die subalter-
nen Ossiciers-Chargen bei Schwarzen-
berg-Nhlanen und Coburg «Huszaren
durch, und wurde im Jahre 1836. da-
mals 23 Jahre alt, bereits Rittmeister
bei Kaiser Nikolaus«, und im Jahre
1844. damals 31 Jahre alt. Major bei
Coburg» und dann bei Großfürst Aleran«
der-Huszaren. Bei Beginn des ersten
Feldzuges gegen Piemont im Jahre
1848 stand sein Regiment fern vom
Kriegsschauplätze stationirt, der Graf
aber eilte in Person dahin und nahm
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Maroevic-Meszlenn, Volume 17
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Maroevic-Meszlenn
- Volume
- 17
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1867
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 506
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon