Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18
Page - 390 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 390 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18

Image of the Page - 390 -

Image of the Page - 390 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18

Text of the Page - 390 -

Miltrovskl) 390 Miitrovskn welchem er in gleicher Eigenschaft nach Gratz übersetzt wurde. Im Jahre 1864 wurde er nach 42jähriger Dienstzeit jubilirt, Graf Anton, der zweimal, zuerst (seit 1V. Sep tember 1833) mit Adelheid Gräsin Clam GaÜ'as, dann (seit 4. September 1839) mit Therese Gräfin Nirbna, vermalt war, hinter- läßt auS beiden Ehen Kinder, aus ersterer Gräsin Leopoldine, vermalte Iu l iusBa- ronin Simbschen, aus letzterer zwei Söhne und drei Töchter, von denen Graf Anton Friedrich der gegenwärtige Chef der jün gercn gräflichen Linie ist. Beide Söhne die< nen in der kaiserlichen Armee. s^Bohrmia (Prager polil. und brlletr. Blatt. 4«.) 1863, Nr. 2U0. — Wiener Chronik (Wiener Blatt. 4o.) 1863. Nr. 39. — Tagespost (Gratzer polii. Blatt) 186!i. Nr. t?3. Porträt. Lithographirt von Kriehubcr (Grotz, Folio)/! — 9. Anton Friedrich Graf ss. d. S. ^8l^. — 6. Nohuslaw von M., lebte in der zweiten Hälfte des fünfzehn« ten Jahrhunderts. Bohuslaw war, gleich seinem Bruder Nikolaus, stumm. Nichts« destoweniger diente er im Felde, kämpfte gegen die Türkrn, gegen welche er die Erpc« dition zur Erhaltung der Insel Rhodus mit» machte. Von einem Bohuslaw M. (oder, wie er im ^cchischen heißt, üokuäok) lebt im Volke folgende Sage: Bohuslav Mit» trovsky von Ne mischt zog in'ö gclobte Land und kämpfte dort ritterlich. Ein aus dem heiligen Lande rückkehrender Pilger gab ihn falschlich als vor Akkon gefallen aus. In seine Heimat zu seinem geliebten Wcibc zurückkehrend, fand er diese, da sie ihn todt geglaubt, wieder, und zwar an seinen Freund Hraban, vermalt. Vergessend den eigenen Schmerz, segnete er in aufopferndem Groß' muih ihren Bund, und rettete beide gegen den Ueberfall kühner Räuber in ihrer Burg. wobei er sein Leben einbüßte. Die jungen Gatten verzehrte aber in kurzer Zeit der Schmerz um den treuen Freund und alle drei wurden in einem Grabe vereint. Soll diese Sage sich auf den obigen stummen Bohuslaw bezirhcn? l^rünner Wo- chenblatt 1824, S. 3äi.) — 7. Ernst Mathias Freiherr von M. (geb. 1676, Ast. 8. März, 1748), ein Sohn des Kar l von M. auS dessen Ehe mit Helena Freiin von Sobek, verdient feines Humanismus wegen Erwähnung. Auf seinen Stammgütern in Mähren waltete sein milder Geist mit Umsicht und Erfolg. Den zerrütteten Haushalt der, Stadt Bystrzitz half er durch seine Energie und Freigebigkeit wieder herstellen; dem dor- tigen einst begüterten Spitale, das seinem Untergange nahe war, war er ein zweiter Stifter. Als nach dem räuberischen Kriege, in welchem Preußen Oesterreich übersiel, im Jahre 1742 ein Theil von Schlrsien an Preu« ßin kam. verwaltete Ernst die Landeshaupt. Mannschaft in Troppau. Mit Diplom vom 12. März 1716 wurde Ernst Mathias von M. in den böhmischen Freiherrnstand erho« ben. Später zog er sich nach Brunn zurück und versah dort das Amt des apostolischen Syndicus des Troppauer Franziskaner-Con« ventes, für den er eine besondere Neigung hatte. Scinc zwei Gcmalincn beschenkten ihn, die erste mit acht, die letztere mit zwn Kindern, uni> der zwcitgcborne Sohn. Io» hann Ncpomuk, aus erster Ehe, wurde der Stifter der sogenannten ungarischen Linie, der vicrt^bornc, Maximi l ian Jo- seph, jener drr älteren gräflichen Lime. und Johann Baptist aus der zweiten Ehe der Stifter dcr j ü n g e r e n gräflichen Linie, welche alle noch blühen. — s. Jo- hann Vaptist Graf M. ssiche die besondere Biographie S. 392). — 9. Jo- hann Nepomuk Freiherr von M. (gest. 3. Juni 1760). ein Sohn des Freiherrn Ernst Mathias M'. ?) und drr Stifter der noch heute blühenden ungarischen Linie der Mi t trovsky. Johann Nepomuk widmete sich dem Bergwesen, wurdc nieder» ungarischer OberstKammergraf, im Jahre 1738 untersuchte cr im Auftrage der Hof» kaiumer die in Verfall gerathenen Iglauer Silberbergwerke und brachte sie' auf's Neu? in Betrieb- im Jahre 1747 wurde cr Oder. Bergwerksdirrctor in Mahren und einige Monate später Oberstmünzmeistrr«Amts«Ad. ministrator in Böhmen, als welcher rr dir Direction des Bergwesens besorgte, bis diese Stelle mit der Leitung des Münzwcsenö oer» einigt und dem Grafen Franz Joseph Pachta verliehen wurde. Freiherr Johann Nepo< muk, der die geheime Rathswürdc erhielt, wurde dann zum Assessor bei der Repräsen- tation und Kammer in Böhmen ernannt, wel« chen Pvsten er bis zu seinem im Jahre 1760 erfolgten Tode bekleidete. — 10. Johann Nepomuk Graf M. ssiehc die besondere Biographie S. 394^. — l i . Johann Ne- pomuk Kar l Freiherr von Mit t rovsky (k. k. Feldmarschall.Lieutenant, gest. 9. April 1788). Welchem Zweige dieser Johann Ne.
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Volume 18
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Metastasio-Molitor
Volume
18
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1868
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
522
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich