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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18
Page - 403 -
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Page - 403 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18

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403 Kinder: Graf Georg (geb. l4. März l82 vermalt mit Amm geb. von H«ln5lw,- Graf Andreas (geb 2l. November 1823), mält mit Anna EliMtl) geb. Gräfin pol^' pillnua (geb. <827). aus welch letzterer Ehe ein Sohn stammt: Graf Leon (geb. 183 'I'lii-ovkkiuF»), d, i. Die Wappen oeö polnischen ^ldels. »on Vartosz Paprork i gesammelt und veröffentlicht im Jahre l!»d>4. Ausgabe des Kasimir Ioj. Turowski (Kra» kau l838, Verlag der Vidliowka p'^^ku, 4".) S. ?4N. — Nn <; )sk 1 <» i> o <! i ^ n p u xv 8 2 ooN- !1H, d. i. Allgemeine Encyklopädie (Warschau. S. Orgelbraud. gr. «".) Bd. XVII I , S. l'99. — (Kneschke, Ernst Heinrich Dr.) Deutsche Grafen'Häuser der Gegenwart. I n heraldi- scher, historischer und genealogischer Beziehung (Leipzig l854. T. O Weigel. 8«.) Vd. I l l , S. 233. — Derselbe, Neues allgemeines deutsches Adels Lexikon (Leipzig l8l»3, Bernh. Friedr. Voigt. gr. 8».) Vo. VI , S, 3l4 — GothaischeS genealogisches Taschen» buch der gräfl ichen Häuser (Gotha, IustuS Perthes, 32«.) XXXlX. Jahrgang (l8«6). S. li?8. — Historisch-Heraldi, scheSHandbuch zum genealogischen Taschen- buche der gräflichen Häuser (Gotha l85l>, Just. Perthes. 32«.) S. <>0V.) — Hicr sei noch be. merkt, daß in neuerer Zeit für die beiocn Geschlechter oer Mniszek eine abweichende Schreibweise beliebt wird. und zwar am Ende mit einem ch für die Mni sz ech «Äa noa» l in, und cnn Ende mit einem k für die M n i 5 z ek«V u z c n in. Diese Annahnie einer veränderten Schreibweise ist eine ganz will» kürliche und die eigentlich richtige ist mit k, mit welcher lle bei Paprocki und in den Diplomen erscheinen. Einige demerkensuierthe Mitglieder der beiden Fümilicll FtlliZ^ck-Vnltdalill und Mnis^ek» Ku^cilin. 1. Georg August Mniszek» Vandal in (geb. zu.Kra.kau im Jahre!7l3, gest. zu Dukla in Galizien im Jahre N78). Sein Vater Joseph war Castellcm von Krakau. Georg August war ursprünglich Starost von Sanok. im Jahre 1724 Oberst« jägermcister der Krone, im Jahre l733 Unterkämmerer von Groß'Lithauen, im Iuhre l742 Kron'Hofmarschall. zugleich General von Großpolen und Starost mehrerer Sta< rosteien. Mit einer Tochter des zu seiner Zeit so mächtigen Minister V rüh l vermalt, hatte M. großen, wenn auch nicht eben glücklichen Einfluß auf Polens G„schicke. Stanis laus August, der es unterlassen hatte, ihm seine Huld "zuzuwenden, hatte an ihm einen ener- aischen politischen Gegner, und Mniszek war riner der Ersten, der die Partnungen im Neichsrathe ausbeutete, um den Zwiespalt um so höher zu steigern. Als General von Gwßpolen zwang er Kalisch zuerst zum Beitritte zur Konföderation. Im Jahre l7«7 legte er seine Hofämter nieder, wurde im Jahre l?73 Castellcm von Krakau, seine großpolnische Gcncl^lswürde beibehaltend. Seine Frau hatte thätigen Antheil an der Barer Conföderation, und intriguirte, außer» halb des LandeS, mit allen Kräften für daS Verderben desselben. Eine politische Intri« guantin erster Classe und entschiedene Gegnerin des KönigS Stani6 laus August, fügte fie ihm und dadurch aber auch dem von den Parteiungen des Adels ohnehin schwer heimgesuchten Lande nachhaltigen Schaden zu. — 2. Kar l Mn iszek'Vand a l in (geb. t?!)4. gest. zu Wisniowcze in Galizien im I . l34l»), ein Sohn des Michael Georg, dessen Lcbensskizze bereits l^S. 400) mitgetheilt worden. Kar l war Mitglied des zu Krzemie» niec aufgestellten NrzichungsratheS. Meist lebte er auf seinem Schlosse zu Wisniowcze, das er bald zu einem Arsenale der Wissenschaft um< geschaffen hatte. Er sammelte mit rastlosem Eifer und mit Sachkenntniß Bücher, nament- lich historischen Inhaltes, und brachte die seltensten und kostbarsten Werke in seinen Besitz. Er selbst beschäftigte sich umlnterbro« chen mit historischen und heraldischen For« schungen, in welch letzteren er auch unge» wohnlich bedeutende Kenntnisse besaß. Nach dieser Richtung hin fanden sich auch nach seinem Tode auf seinem Schlosse zu Wis« niowcze in Handschrift mehrfache Arbeiten seiner Hand, welche noch daselbst aufbewahrt werden. — 3. Mar ia Iosepha Grasin M. Nagler in seinem „Allgemeinen Künstler« Lexikon". Bd. IX, S. 328. gedenkt dieser Dame. und berichtet von ihr, daß sie Blu« men ma^te, zeichnete, und daß von ihr im Jahre l767 ein geätztes Blatt, einen Blumenstrauß vorstellend, erschienen ist. — 4. Ursula Mniszek (gestorben nach pol« nischen Quellen zu Lemderg im Jahre t8l6, nach dem „Genealogischen Taschen« buche der gräflichen Häuser" aber bereits am 7. October l806). war die Gemalin Michael Georg'S M. ss. d, S. 4lil)). (Kroßmar- schalls der Krone, mit dem sie der Zusam« 26*
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Volume 18
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Metastasio-Molitor
Volume
18
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1868
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
522
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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