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Mosner 431 Mßmer
Uebung des Scharfsinns u, f. w."). — Naß
mann (Friedrich), Pantheon deutscher jetzt
lcbender'Dichter und in die Belletristik eingrei-
fender Schriftsteller (Helmstädt <823. C,
Fleckeisen. 8«.) S. 220.
Msner, Maria (Harfen< Virtuo^
sin. geb. zu Salzburg um das Iah'
1844). Ihr reiches musikalisches Talen
wurde frühzeitig ausgebildet. Das In>
strument, das sie mit seltener Meisterschaft
spielen erlernte, war die Harfe. I n Wien
war Zamarra ihr Lehrer, spater kam
sie in's Konservatorium nach Paris, wo
sie eine Schülerin des berühmten Gode-
froid wurde und auch den ersten Preis
erhielt. Nun unternahm sie eine länger«
Kunstreise durch Deutschland. Belgien,
die Niederlande. Frankreich und Gng>
land. überall durch ihr seelenvollos mei-
sterhaftes Spiel große Triumphe feiernd.
Die ),^im68" nannte die Künstlerin die
erste Harfenspielerin Eurofta's (tlio Krs
karp i^a^Lr in Nirope). Maria M'ös
ner wurde zur k. k. KammerrMuofin
ernannt, aber schon in kurzer Zeit der
Oeffentlichkeit entzogen. Am 20. März
1863 wurde sie in der Kapuzinerkloster»
kirche zu Salzburg dem Grafen Ph i»
lipp von Spaur, einem der reichsten
Gewerkbescher in Karnthen, der auch in
Salzburg begütert ist, angetraut. Sie
nahm mit ihrem Gemal ihren bleibenden
Aufenthalt in Salzburg.
Neue SalzburgerZei tuug l857, Nr.247.
im Feuilleton: „Fräulcin Marie Mösner". —
Bohemia (Prager polit. und Unterhaltungs»
blatt, 4".) 1858, in den ersten Tagen des
April. —I>ru.2i,ks No v in? 1860, Nr. 289.
— Brunn er Zeitung l36l, Nr. 53, im
Feuilleton: „Wiener Briefe". — Fremden»
Blat t . Herausgegeben von Gustav Heine
(Wien. 4<>.) 1864, Nr. 229. — Neue fieie
Presse 18«5, Nr. 20l.
Mößmer, Joseph . (M a l e r ^ und
Kupferstecher, geb. zu Wien
20. März 1780. gest. 22. Juni 1843). Sein Vater Johann M.. akademischer
Kupferstecher, war ziemlich geschickt in
seiner Kunst, Wenngleich ihm jeder höhere
Schwung fehlte. Unter feines Vaters
Anleitung begann der Sohn, der ein
ausgesprochenes Talent für die Kunst
zeigte, in früher Jugend zu arbeiten, ja
als Kind schon vollendete er mit ziem«
lichem Geschicke kleine Zeichnungen, die
ihm sein Vater ausbesserte. Größer ge»
worden, besuchte er die Landschaftsschule
der Akademie, wo er
sich
die Zuneigung
des Professors Brand > M I I , S. 110^
erwarb, und durch diesen mit M 0 l i t 0 r,
Rechbeuger und anderen tüchtigen
Künstlern seines Faches bekannt wurde.
Besonders war es Mol i tor , zudem er
sich hingezogen fühlte und dessen eifrig«
ster Schüler er wurde. Als MolUor
im Jahre 18l1 leider für den strebsamen
Kunftjünger zu früh starb, schloß er sich
an Nech berger an. der als Vorsteher
der Kunstsammlung des Grafen Fries,
spater als Galleriedirector des Erzher«
zogs Karl ihn in die Kenntniß der alten
und neuen Meisterwerke der Kunst ein.
führte, und dadurch feinen kritischen Blick
schärfte, der sich dann bei der Sorgfalt,
mit der er arbeitete und sammelte,
deutlich genug kundgab. LM'Professor
Ianfcha M . X, S. 90). der nach
Brand's Tode dessen Stelle in der
Akademie der bildenden Künste erhalten
hatte, im Jahre 1308 erkrankte, versah
M. sein Lehramt, wurde, als Ianscha
durch längere Krankheit an Ausübung
desselben gehindert wurde, proviso«
rischer, im Jahre 4813 wirklicher Pro-
fessor und im Jahre 1818 akademi«
scher Rath. Diese Stelle bekleidete er bis
zum Jahre 4842. in welchem ihn ein
Schlaganfall für einige Zeit an der Aus-
Übung seines Lehramtes hinderte. Wie»
er hergestellt, besuchte er wie früher die
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Metastasio-Molitor, Volume 18
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Metastasio-Molitor
- Volume
- 18
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1868
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 522
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon