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MoUtor 463 Molitor
Br. 8 Z. Zu diesem Titelblatte gehören die
folgenden fünfBlätter37—4l. Die ganze Folge
kostete bei Weigel 1 Thlr, 8 Gr. Es gibt von
diesem Titelblatte drei AbdrĂĽcke- Auf den beiden
ersten fehlt die Inschrift des Steines, nur ist
auf dem ersten Abdrucke der die rechte Seite des
Steines bedeckende Schatten durch reine Aehung
bewirkt, während er auf dem zweiten mit der
kalten Nadel ĂĽberarbeitet'ist. Der dritte Druck
hat die Schrift. — " )V ie r Bäume links
des Blat tes auf einer Erhöhung neben
dem Canal. Im Vordergrunde sitzt rĂĽcklings
ein Mann und neben ihm ist ein Knabe. Auf
der rechten Seite des Wassers sind Gesträuche,
die sich über die ganze Breite des Hinter«
grundes hinziehen. H. « Z. 4 L.. Br. 7 Z. 7 L.
— u«) Die Kuh auf der hölzernen
BrĂĽcke, von einem Wanne und einem
Weibe, deren jedes ein Bündel trägt, getrio
ben. Im Mittelgrunde der felsigen Landschaft
schreitet ein zweites Weib. H. 6 Z. 4 L.,
Br. 8 Z. 2 L. — 2») Der in der Ferne
sich verlierende FluĂź, dessen Nfrr mit
Bäumen bewachsen sind. Rechts vorne steht
eine Gruppe ausgehöhlter Bäume, an deren
FuĂź ein Weib mit einer Butte sitzt. Das
Blatt ist geätzt und in Aquatinta üvergan«
gen; es gibt aber auch reine AetzabdrĂĽcke, ein
solcher kostete bei Weigel 1 Thlr.. ein Blatt
mit Aquatinw'Ueberarbeitung 16 Gr. H. 5 Z.
9 3,, Br. 8Z. 8L. — ") Ein steiler kah.
ler, von mehrerenSteinblöcken u m»
gebener Felsen; rechts stehen vier Kiefern,
Die Behandlung des Blattes gleicht jener
des vorigen. H. 5 Z. 9 L., Br. 8 Z. 8 L. —
«) Die Viehheerde. Reiche Landschaft, in
derselben drei KĂĽhe und sechs Schafe, von
dem links im Vordergrunde befindlichen Hir»
ten dem Walde auf der Höhe entlang getrie»
ben. Rechts im Mittelgrunde sieht man einen
Wasserfall, auch erblickt man das Mauerwerk
eines alten Schlosses mit einem Thurme, und
den Grund schlieĂźt ein hoher kahler Berg.
Eines der schönsten Blätter des Meisters, von
trefflicher Beleuchtung und groĂźer Wirkung.
Im ersten Drucke sieht man einige Lichtstel«
len, die später gedeckt wurden, wie die Licht«
seite des oberen Theiles des Felsens, der rechts
des Wasserfalles ist, und die grĂĽnen Partien
zwischen letzterem und den Mauern, die später
mit der kalten Nadel ĂĽberarbeitet wurden.
Ein erster Abdruck bei Weigel i 8 Gr. H. 3 Z.
9 L., Br. 8 Z. 9 L. Die Blätter 37-4! ge.
hören zum Titelblatte 36 und bilden das Heft:
?«> 8^aßS5 ÄSLL. st 3ravsL ä 1'sau lorts par Al. k lo l i tor 1795. — «2) Ruine eines
großen Gebäudes, auf dem Gipfel eines
mit GebĂĽsch bewachsenen Felsens. Rechts am
Felsen hin fĂĽhrt ein Weg dem Walde im
Grunde zu, auf diesem Wege schreitet ein
Weib mit einem Knaben, links öffnet sich die
Aussicht auf eine Gebirgsgegend. H. 6 Z.
3L., Br. 9Z. 4L. — ") Ein unvollen,
detes Bla t t , wo das Scheidewasser nicht
angegriffen hat, so daĂź die Platte nach etlichen
AbdrĂĽcken vernichtet wurde. Man sieht nur
das Dach einer Mühle und fünf Bäume am
AbHange eines Berges, gegen die Mitte zu
liegt ein Haufen Baumstämme nur im leichten
Umrisse. H. 6Z,8L,, Br, 9Z.4I . - ^ )D ie .
selbe Darstellung vollständig, nur nicht ganz
vollendet, da der Tod M.'s die Arbeit unter»
brach. Man sieht die Sägemühle, die fünf
Bäume am AbHange und in der Mitte die
aufgehäuften Baumstämme. Alle Gegenstände
sind sehr deutlich gegeben, nur nicht ganz aus»
geführt. Links in der Höhe sieht man Gesträuch
und auf dem Berge ein groĂźes FelsenstĂĽck.
Am FuĂźe dieses Berges steht die MĂĽhle.
H. 6 Z. 6 3., Br. 8 Z. 8 L. — ^) Der ru<
hendc Wanderer in einer bewalde»
ten Landschaft, ersteht, in beidm Händen
den Stock haltend, die Butte zu seinen FĂĽĂźen
zwischen zwei Bäumen. Im Mittelgrunde
erblickt man eine Schafheerdc, und längs einer
Vaumpssanzung gehen zwei KĂĽhe. Da sieht
man auch das Gemäuer einer kleinen Veste.
Gute AbdrĂĽcke dieses Blattes, die ganz leicht
lavirt sind, finden sich selten. H. 6 Z. 7 L.,
Vr. 9Z. 9 I . — ^) Die drei Eremiten
in einer Felsenlandschaft. Die Hälfte
des Blattes nimmt ein groĂźer Felfen ein,
links zieht sich ein Wald hin, bei dessen Ein<
gang die Statue der h. Jungfrau sichtbar ist.
Zwei von den Eremiten gehen mit Schaufel
und Rechen einem Gärtchen zu, rechts am
Felsen befindet sich ihre HĂĽtte, im Grunde
von derselben Seite sieht man den dritten, in
einem Buche lesend. H, 9 Z. 3 L.. Br. 9 Z.
19 L. — 4?) Die Ruinen auf dem Berge,
am FuĂźe desselben zieht sich ein dichter Wald
der Breite nach hin. Im Vordergrunde rechts
steht eine Gruppe von vier Bäumen, deren
drei wenig belaubt, der vierte dĂĽrr ist, in der
Nähe steht ein Weib neben dem Fischer mit
der Angel. H. 8 Z. 8 L., Br. 10 Z. Itt L. —
") Die Fami l ie , gegen die Mitte des
Vordergrundes gruppirt. Der Mann hält eine
KĂĽrbisflasche, das auf dem Boden sitzende
Weib hält ein Kind in den Armen, ein zwei
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Metastasio-Molitor, Volume 18
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Metastasio-Molitor
- Volume
- 18
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1868
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 522
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon