Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18
Page - 464 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 464 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18

Image of the Page - 464 -

Image of the Page - 464 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18

Text of the Page - 464 -

Wolitor 464 tes liegt in einiger Entfernung im Grase auf den Knieen. Im Mittelgrunde stehen zwei alte Eichen und nach rechts hin öffnet fich die Aussicht auf Berge. H. 8 Z. 8 L., Br. 10. Z. 4l)L. — «) Die Hi r t in mit der Angel, leine, sie sitzt rechts rücklings an einem der großen Felsenstücke, neben ibr steht ein großer Korb und rechts vorn am Baumstamme sieht man drei Schafe. H. 8Z. 3 L., Br. 11 Z. — 2«)Der doppelteWasserfall. durch daS auf beiden Seiten eines Felsens herabstürzende Wasser gebildet. Am Gestade des durch den Wasserfall entstandenen Baches erblickt man in Halbfigur zwei Mädchen und einen Kna- ben , und gegenüber auf dem Felsen eine Hütte. H. 5Z. ^ 3., Br. 11 Z. — ") Der Stammeines umgestürzten Baumes, der die ganze rechte Hälfte des Blattes ein« nimmt und dessen geborstener Stock die Ur» sache seines Sturzes andeutet. Auf dem Wege schreitet ein Weib mit einem Reisigbündel, vor demselben ein Knabe mit einem Hunde. Dieses Blatt ist geätzt und zählt zu den schön- sten der ganzen Molitor'schen Suite, der Künstler gab ihm einen gräulichen Aquatinta« ton und brachte mit geschickter Hand einige Höhungen an. Es gibt davon auch Abdrücke ohne Aquatinta-iiavirung. H. 8 Z 9 L., Nr. 11 Z. 8 L. lErste Drucke 1 Thlr. 12 Sgr. bei Weigel.^ — "") Eine Heerdc von Kühen und Schafen, auf einer im Grund von Wald begrenzten Wiese. Durch eine Oeff» nung des Waldes erblickt man eine andere Niese, und am Eingänge dieser Theilung des Waldes steht ein Hirt mit einem Knaben. Das Blatt ist geätzt und in Aquatinta behan- delt. Die Aetzdrucke sind die ersten. H. 8 Z. 9L., Br. 11Z. 9L. Zur Biographie. Annalen der Literatur und Kunst des In» und Auslandes (Wien, A. Doll, 8«.) Jahrg. 1810. Bd.IV, S. 153. — O ester» reichischeNational'Encytlopädievon Gräffer und Czikann (Wien 1833. 8°.) Bd. I I I , S. 698. — Nag ler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lerikon (München 1889, E. A. Fleischmann. 8°.) Bd. IX, S. 370. — Die Künstler aller Zeiten und Völker. Begonnen von Prof. Fr. Müller, fortgesetzt uon Dr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1860, Ebner u. Seubert, gr. 8".) Bd. I I I , S. 114. — Heller (Ios.). Praktisches Handbuch für Kupferstichsammler (Bamberg 1836, I . G. Sickmüller, kl.»8o.) m . und letztes Bändchen, S. 134. — Fa^sck ^IFam^ OwloZus rai- eouus 6e I'osuvls ä'sstainpLs <is Hl. clo Hlolitoi- (Nürnosi-s 18t3, 8°.). — Porträte, l) I . Abel kso. (radirt, 4°.); — 2) I . Abel p. 1810. A. Bartsch »o. 18l2 (Fol.). Molitor, Simon (Ton setz er, geb. zu Neckarsulm im heutigen König» reich Württemberg im November 1766, gest. zu Wien 21. Februar 1848). Sein Vater war Schullehrer und Wahlschein« lich, wie dieß bei Landschulen schon üblich ist, Chorregent der Ortskirche, später übersiedelte er nach Mergentheim und starb dort als Capell» und Concert» meister des deutschen Ordens. Der Sohn Simon, der sich auch öfter Franz Simon unterschrieb, erhielt den ersten Unterricht in der Musik von seinem Va» ter, und zwar sowohl im Clavier» und Violinspiele, wie auch in der Tonsetzkunst, jedoch in virtuoser Weise behandelte er Guitarre und Violine. Ungeachtet der vorherrschenden Neigung des Sohnes für die Musik, sollte er doch einen ande» ren Lebensberuf ergreifen, und so ließ ihn denn der Vater studiren, das Stu> dium wollte aber dem Sohne nicht recht zusagen, ohne Wissen seiner Eltern mt» fernte er sich von der Universität und begann, 18 Jahre alt. ein fahrendes Virtuosenleben. So durchzog er Deutsch» land nach allen Richtungen, spielte in Orchestern, gab Concerte, componirte Concert- und Kammermusik u. dgl. m. Gegen das Ende der Achtziger-Iahre kam er nach Wien, wo er seine Compo« sitionsstudien fortsetzte, ging dann von Wien nach Italien und war in den Jahren 1796 und 1797 als Orchester- director in Venedig thätig, und als trefflicher Violinspieler in vielen Häusern ein willkommener Gast. Als die franzö»- sische Revolution auf ihrem Zuge durch Europa auch in Italien siegreich vor» drang, beschloß M., der sich indessen ein kleines Vermögen erspart hatte, in seine
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Volume 18"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Volume 18
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Metastasio-Molitor
Volume
18
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1868
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
522
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich