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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21
Page - 162 -
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Page - 162 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21

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Pacalsi 162 Dächer Guten und Nützlichen im Vaterlande (Wien 483l. M. Chr. Adolph. 8".) Bd. IV, S. 71. — Oesterreichische Natio n al - Encyklo. pädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835. 8".) Bd. IV, S. i3S. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, Fleischmann, 3«.) Bd. X, S. 447. — Poggend orff ( I . E.). Biogra« phisch «literarisches Handwörterbuch zur Ge. schichte der eracten Wissenschaften (Leipzig 1859. I . Ambr. Barth. gr. 8<>.) Bd. I I , Sp. 342. — Erneuerte vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien. 4<>.) Iahrg, l'^^8. Nr. 65. — In Kayser's Bü< cher«3e,rikon erscheint er unter dem Namen Pacasse. Sonst auch mit zwei c und mit k, Paccassi oder Pakassi. — Adelstands« Dip lom vom l4. Jänner 1764, — Ritter« stands.Dip lom vom 20. Februar l764, — Freiherrn stands-Diplom vom l 3. Juli ^769, sämmtlich für Johann's Vater Nik« las von Pacassi. — Wappen. Ein in der Mitte durcli einen goldenen Mauerbalken mit vier gegeneinander stehenden Zinnen quer in roth und blaue Felder getheilter Schild. Im unteren blauen Felde ein alter Festunastburm von natürlicher Farbe mit schwarzem Thore, neben welchem zu beiden Seiten zwei Lerchen in natürlicher Farbe aufstiegen. Oder dem Thurme sitzt ein rother rechtsgekehrter Löwe mit offenem Rachen, welcher über den Mauer» balken bis in das obere blaue Feld reicht, in der rechten Pranke eine goldene Sonne hält. welcher gegenüber auf der linken Seite des Löwen ein rechtsgekehrter silberner Mond steht. Auf dem Schilde ruht die Freiderrn. kröne, auf welcher sich drei gekrönte Turnier« Helme erheben. Aus der Krone des mittleren Helms wächst der rothe Löwe mit der golde» nen Sonne in der rechten Pranke. Aus der Krone des rechten ein links gewandter ein» facher gekrönter Adler von natürlicher Farbe mit ausgespannten Flügeln, nach der erwähn« ten Sonne schauend. Auf der Krone des lin« ken steht ein rechtsgestellter weißer Schwan mit unter sich gebogenem Hals und Kopf. Die Helmdecken des mittleren Helms sind zur Linken roth mit Silber, zur Rechten blau mit Gold belegt; jene des rechten Helms zu beiden Seiten blau mit Gold. jene des linken zu beiden Seiten roth mit Silber belegt. Die Schild Halter sind zur rechten Seite rin schwarzer geflügelter, zur linken ein brauner ungeflüqelter Drachr. brid? mit aufqewunde- nen Schwänzen und feuerspeiende» Racken. Plllher, Joseph Adalbert (Piano. for te»Vir tuos und Componist, geb. zu D a u b r a w i t z in Mahren 29. März 4818). Sein Vater war land. gräflich Fürsten ber g'scher Oberamt' mann. Der Dorfschullehrer ertheilte dem Knaben, der Talent für Musik zeigte^ Unterricht im Piano, auf der Flöte, Violine und im Gesänge. Im Jahre Il828 kam er auf das Gymnasium zu Mahrisck.Trübau, 1829 auf jenes zu Olmütz und seit dieser Zeit hörte auch aller Musikunterricht auf. Nur wenn er bei Bekannten ein Clavier traf, fand er Gelegenheit zu spielen, und indem er sich fleißig auf's Notenabschreiben ver- legte, machte er sich mit den Compositio» nen aller Art und verschiedener Meister bekannt. Nach beendeten Gymnasialclas« sen kam er im Jahre 4834 nach Brunn, wo er die philosophischen Studien be« gann. Die Bekanntschaft, welche P. in Brunn mit dem geschickten Klavierlehrer Anton H übel machte, förderte ihn sehr in seinen musikalischen Kenntnissen. Um diese Zeit componirte P., ohne den ge< ringsten Unterricht in der Theorie der Musik erhalten zu haben, eine Menge Walzer, welche in zahlreichen Abschriften cirklilirten. versuchte sich sogar in Clavier« Concerten mit Quartettbegleitung, in Variationen. Liedern u. dgl. m. Nach beendeten philosophischen Studien/ im September 1838, begab sich P.. der indessen seinen Vater durch den Tod verloren hatte und nun auf sick selbst angewiesen war, nach Wien, um die Rechte zu studiren. I n Wien hörte er zum ersten Male Virtuosen spielen und vor Allem begeisterte ihn THalberg. Die ganze Liebe zur Musik, durch die jahrelangen Studien zurückgedrängt, schlug nun mächtig empor, und als Conradin Kreutzer das Talent des
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Volume 21
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
O'Donnel-Perényi
Volume
21
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1870
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
542
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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