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Hundert; es sind darunter 6 Messen,
4 1s Osuin lauäailiiiL) 50 Antiphonien,
mehrere Vespern, Motetten, Oradualen,
Ossertorien, ein Requiem, 2 Oratorien
und einige komische Operetten und Sing-
spiele, die meisten sind Manuscript geblie»
ben. doch einige sind auch im Stiche
erschienen, alS: „
sto.,
(Wien 1792, Artaria); — „
(?/«ve'66?nöa/c)" sto.^ 0^). 2 (ebd.
^792); — „ ^ / / / ^«^s ^6?- ö'o^ano"
etc., 0p. 3 (Wien. Kozeluch). Viele
Jahre nach seinem Tode erschienen von
ihm: „Dreihundert Gheninta nnti Ver2etten in
drei Hrtteu jnm präambuliren und tngiren mit
Orgel, llder Glanier"^ welche die Fachkritik
als ein „altcs Werk zwar, das jedoch an
den edlen Traubensaft gemahnt, der von
Jahr zu Jahr an Güte zunimmt und im
Wcrthe steigt", bezeichnete.
Hagn (Theodorich), Das Wirken drr Bene«
oictineoAbtei Kremsmünster u. s, w. (Linz,
Haslinger, 8v) S. 8 ,^ 86, 164, 165, l69 bis
I7l, 20l. 223. 229. — Allgemeine Wie«
ner Musik'Z eitungi redigirt von Ferdi<
::and Luib, VII. Jahrg. (lä47), Nr. ll)6. —
.^lona^ts^ii (Üi'emita,nen5i5 ytc. (st^ras 1777,
^.dra^in ^Vimmer, Icl. I?ol.) p. 793. —
Gerber (Ernst Ludwig), Histonsch.-biographi»
sches Lexikon der Tonkünstler (Leipzig l?W,
I. G. I. Breitkopf, gr. 8«.) Bc>. II, Sp. «3.
— Derselbe. Neues historisch'biographi.
sches Lerikon der Tonkünstler (Leipzig !8I3,
Ä. Kühnel. gr. ii°.) Bd. I I I , Sp. <>a2. —
Neues Uni r> ersll l'Le rikon der Tonkunst
Angefangen von Dr. Julius Schlaoebach,
fortges, von Ed. BernSdorf (Dresden 1837.
l)wb. Schäfer, gr. 8°.) Bd. I I I , S. i40. —
Gaßner (F. S. Dr.), Universal-Lerikon der
Tonkunst, Neue Handausgabe in einein Bande
(Stuttgart 1849. Frz. Köhler. Lex. 8".) S. 677.
— (De Luca) Das gelehrte Oesterreich.
Ein Versuch (Wien 1778, v. Trattnern. 8°.)
I. Vds. 2. Stück, S. 9. — Meyer (I.). Das große Conversations<Lelikon für die ge>
bildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr.
Institut, gr. 80.) Zweite Abtheilg, Bk. II,
S. 911.
Paszkowski, Franz (polnischer Ge-
neral , geb. in Galizien im Jahre 1778,
gest. zu Krakau 40. März 1836). Die
Schulen besuchte er in Galizien und be«
endete die Studien an der Lemberger
Hochschule. Im Alter von 19 Jahren
trat er in Italien als Freiwilliger in die
französische Armee und rückte schon in
zwei Jahren zum CapUän vor. Im Jahre
l802 verließ er den Dienst, ging nach Pa-
ris, wo er
sich von Neuem den Studien wid»
mete und vornehmlich mit der arabischen
Sprache sich beschäftigte. Dort lernte er
auchThaddäusK os c iuszko kennen, der
ihn bald lieb gewann. Bald darauf trat
er wieder in die Reihen der französischen
Armee ein und wurde im Jahre 1805
Murat 'ö Adjutant. Mit diesem kam er
nach Polen, wo er im Jahre 1807 als
Bataillonschef in die polnische Armee
übertrat. Nun wurde er Stabschef der
Division des Fürsten Joseph Ponia-
towski und Adjutant des Königs
Friedrich August, Fürsten von War»
schau. Im Jahre 1812 bereits zum Bri-
gade>General vorgerückt, machte er den
Feldzug dieses IahreS mit, nach dessen
Beendigung er aber vun schwerer und
langwieriger Krankheit befallen wurde.
Im Jahre 1814 nahm er noch Theil an
der bekannten, zu Kaiser Alexander I.
entsendeten Deputation der Polen, später
aber verließ er seine Heimat und lebte
wieder einige Zeit mit Koäciuszko zu«
sammen. Nach den nun eingetretenen poli«
tischen Veränderungen begab er sich in
sein Vaterland zurück und übernahm eine
kleine Pachtung im Großherzogthume
Posen, mit deren Ertrag er sich mühselig
fortbrachte. Da, als KosciuSzko starb,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Volume 21
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- O'Donnel-Perényi
- Volume
- 21
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1870
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 542
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon