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368 PauUkovics
. . .", d. i. Die Gedichte des
Johann von Wielomovic-GawinSki. Aus
einer alten Handschrist . . . (ebd. 1343.
d. i. Erinnerungen aus dem
Leben und Thaten des Samuel und Chri-
stoph Zborowski (ebd. 1846. 8".)'. —
^ " ) d. i. Bio»
graphien der Hetmane des Königreichs
Polen und Großherzogthums Lithauen
aus den zu Podhorce aufgefundenen Ma-
terialien des Samuel Brodowski (ebd.
1830, mit Abbildungen der Wappen und
IIStahljt.); — n
i", d. i. Denkwürdigkeiten über die
Schlacht bei Choczym aus gleichzeitigen
Handschristen und minder bekannten
Druckwerken (Krakau 1833, Czech). Die
polnischen und ruthenischen Volkslieder,
sowie die galizischen Alterthümer sind
Pauli 's verdienstlichste Schriften, rlber-
Haupt zählt Paul i zu den wenigen
nationalen Schriftstellern Galiziens aus
jener Zeit (1830—1848). in welcher alles
geistige Leben im Lande erschlafft war,
biü des Grafen Stadion Erscheinen
die schlummernden Lebensgeister erweckte.
5^ 16^ v^ 2a.r^ 2QQ )^ d. i. Geschichte der pol«
nischen Literatur in Umrissen (Warschau l846,
Sennewald, gr. 8".) Bd. I, S. 223; Bd. IV,
S. 484. — Ullc^kIoxeäiHk pon52sok>
na, d. i. Allgemeine (polnische) Encyklopädie
(Warschau l5li6. gr. 5°.) Bd. XX, S. 466.
Pllllll, Freiherr von Treuheim, An-
dreas AloiS di,
siehe: Di PMi j^Bd.III,
S. 313).
Paulik, Franz Johann, siehe: Patu«
lil, Johann I^S. 391, in den Quellen). PaulikoVics, Ludwig (ungarischer
Schriftsteller, geb. zu Huszt im
Marmaroser Comitate im Jahre 1832).
Zu Szigeth besuchte er die unteren Schu-
len und das von Cisterziensern geleitete
Gymnasium, ebenda hörte er auch die
philosophischen und Rechtsstudien am
reformirten Collegium bis zu der im
Jahre 1831 erfolgten Aufhebung dieser
von Bethlen Gabor errichteten Lehr»
anstalt. Eben daran, sich für eine Lauf»
bahn im praktischen Leben zu entscheiden,
traf ihn in einem Jahre schweres Un-
glück, er verlor seine Eltern, seinen einzi«
gen Bruder und nun gar sein Augen-
licht. I n dieser traurigen Lage gerieth
er auf den Gedanken, Schriftsteller zu
werden, und seiner Schwester dictirte er
nun mehrere Novellen und Erzählungen,
welche zuerst im „Oivatia^" und dann
in den „0L3.1ä.äi lapok" erschienen, bei
welch letzteren er auch durch drei Jahre
als Mitredacteur beschäftigt war. Selbst«
ständig hat er bisher herausgegeben:
„As? vä,-. ZsFsn?/", d. i. Sieben Burgen.
Roman (Pesth 1833), wovon eine zweite
Auflage erschien; — „H«2/2oH «2 >hw/Fa?l-
Ho?-öo?") d. i. Schilderungen aus der Ver>
gangenheit, 2 Bände (1836, Pesth); —
d. i. Vergißmeinnicht vom Felde der Gö'
schichte (Pesth 1860); — „öaT-ä^Vä?'.
HSFLNA", d. i. Burg Sarkad. Noman
(ebd. 1861, 8".); — ^ ^ s
d.i. Major Püspöky. Historischer Roman
aus der Zeit Napoleons I (Miskolcz
1832, 80.). Seit dem Jahre 4862 ist
nichts mehr von ihm erschienen. Das
Augenlicht soll er durch eine gelungene
Operation zum Theile wieder erlangt
haben.
?. 2l65oäilc 2,2
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Volume 21
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- O'Donnel-Perényi
- Volume
- 21
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1870
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 542
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon