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P«»isfich 388 Pavla
dem Priesterstande und wurde nach er«
langten Weihen im Lehramte verwendet.
Er war mehrere Jahre Professor der
italienischen Literatur an der k. k. orien-
talischen Akademie in Wien. wurde dann
k. k. Schulrath und Volksschulen.In.
spector in Dalmatien. Von P. sind bis»
her folgende Schriften im Drucke erschie«
nen: »^a ino^is <A' Hos^ais" (?a.ä.0va
1849), Uebersetzung aus dem Französi-
schen des Alphons de Lamart ine; —
. 1830),
Uebersetzung aus dem Französischen des
A. Ren 6; — „(?snne ö^ese s^5a
^)66is H' I/a6a^s66 <5s^ ^<3^6"^ auch in
illyrischer AuSgabe unter dem Titel:
r, 80.);
« (Viknna 1832, 8".); —
sidiä. 1832) 8<>.); —
). Fer-
ner besorgte P. die Herausgabe der
7. bis 13. Auflage von F. Bozzi 's
„Ug.nua,i6 äi 0oQV6rsg.2:i0Q6 neiik
äns I.1NZU6 it2.1i2.NI, 6 teÄssoa" und
Gliubich führt noch daS nachfolgende,
von P. übersetzte Werk: „6 /
1832) an.
Nun existirt in der ganzen ungarischen
Literatur und überhaupt in Ungarn kein
Mensch, der Sczyglagy hieße, es ist
dieser Name offenbar eine Entstellung des
Namens Sz i lägy i , von dem in der
That ein Werk, betitelt: «Die letzten
Tage der ungarisch'siebenbürgischen Re»
volution. Enthüllung der Ereignisse in
Ungarn und Siebenbürgen seit dem
1. Juli 1849. Unter Mitwirkung des
Verfassers in'S Deutsche übertragen"
v. Würz dach, biogr. Leriton. XXI. Msth 1880, Gust. Heckenast, 8".), er-
schienen ist, dessen Uebersetzung wohl das
oben angeführte sein wird.
Oilniiek e?l Ol'tiä veoekl'a ^si'msons ^.Höats^,
Di2iouai-io dioFratioo äsFli nomwi iNustri
äolik Oa.Im2.2ia (Vislln^ 6 2ara t856, I^seli-
usi- sä H.d6Uok, 80.) x. 248.
, Johann siechischer S cbr i ft-
steller. geb. zu Prag 2. April 1817,.
I n Prag beendete P. seine Studien und
wurde im August 1841 zum Priester ge«
weiht. Nun trat er in die Seelsorge, und
zwar als Caplan zuerst in Podöepice.
dann in Raeinsv und Raudnitz an der
Elbe, bis er im Jahre 1833 Pfarrer zu
Schönberg (Kras^a kora.) im Taborer
Kreise und im Jahre 4864 Propst in
Raudnitz wurde. Schon seit dem Jahre
1843 schrieb P. Gedichte und andere
Kleinigkeiten für die Zeitschriften „ösäka.
vosia." , d. i. Böhmische Biene, und
„Tvst^", d. i. Blüthen. Dann veröffent-
lichte er im Jahre 1837 im 7. Hefte der
pädagogischen Monatschrift „Ikola. a 2i>
vot« die Abhandlung: „Was ist die
Aufgabe deS nationalen Unterrichts?"
(<l2.^ä^68t uioka nHroäiMo uöitsiLtva. ?)
und ist Mitarbeiter an dem öechischen
Sammelwerke für Homilien und Predig«
ten (Ibirka vMiaäü a ^ä^arii) und an
Kulda's „Heiliger Kanzel" (kosvätiw
1c2.22.t6ilia). Selbstständig aber erschien
seine schon früher in der „öechischen Zeit«
schrift für die katholische Geistlichkeit
(1830, Heft 1—3) veröffentlichte Schrift:
v ?n6s^ Ho«H«l6z )7alc? ^aösm", d. i.
Geschichte des ersten Klosters der regulir«
ten Chorherrn vom h. Augustin in Böh«
men in der Stadt Raudnitz an der Elbe
(Prag 1830. Haase, 8«.). Im Jahre 1863
wurde P. zum correspondirenden Mit«
gliede der archäologischen Section des
r.s. Jänner i870.^ z 23
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Volume 21
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- O'Donnel-Perényi
- Volume
- 21
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1870
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 542
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon