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Pechätschek 412 Peche
>^. 16 beweist. Aber ge-
rade diese Eigenschaften seiner Compo«
sitionen verschafften ihnen Eingang bei
Virtuosen und Dilettanten, so daß
viele seiner Werke, nm zu verschiedenem
Gebrauche zu dienen, in mannigfachem
Arrangement — als Quintetts. Quar-
tetts mit Pianobegleitung u. dgl. m. —
vorhanden sind. Von seinen Compositio«
nen sind anzuführen: „ /
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0p. 34; — „ln^ociucl'l'o)! 6?
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0p. 33; — „
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unter den angeführten dürften Opera 3,
1t, 12, 18, 21 und 32 (Polonaisen), 19 (Rondoletto). 23 (Nondo) und
34 (Variationen) die beliebtesten sein. —
Pechatschek's zwei Söhne Franz und
Wi lhelm widmeten sich gleichfalls der
Musik: Ersterer dem Directionsfache.
Letzterer machte einige Zeit Kunstreisen
und war dann als Violinist Mitglied der
Hofcapelle in Karlsruhe. Die Schwester
beider. Ieannette. war anfänglich
Sängerin, später heirathete sie dsn Ba>
ritonisten Meinhardt, der damals an
der Mannheimer Oper angestellt war.
Neues Universal-Lexikon der Tonkunst.
Angefangen uon Dr. Julius Schladebach,
fortgesetzt von Eduard Bernsdorf (Dresden
i836. R. Schäfer, gr. 8°.) Bd. I I I , S. <30. —
Gaßner(F. S. vi-.), Universal-Lexikon der
Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Ban^e
(Stuttgart 1849, Frz. Köhler. Ln. 8°.) S. 6?9.
— Meyer (I.). Das große Conversations«
Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburg»
hausen, Bibliogr, Institut, gr. 8".) Zweite
Abtheilung, Bd. I I , S. 107l. — Hanslick
(Eduard), Geschichte des Conrertwesens in
Wien (Wien 1869, W. Braumüller, gr. 8".)
S. 23 l. — Parträt. A. Suchy x., I. I a>
rrsch 50. (4o.).
Peche, Therese (k. k. Hofschau,
spieler in, geb. zu Prag um das
Jahr 1806). Die Tochter eines k. k.
österreichischen Ofsiciers, die Mutter
war eine Französin. Mißliche Verhält«
nifse nöthigten die Mutter, mit ihren
beiden Töchtern — Therese zahlte da»
mals 10 Jahre — sich einer Kunstreiter«
gesellschaft anzuschließen, deren Director
auch eine kostbare Menagerie mit sich
führte. So durchzog Therese, in
indischem Costume Schlangen zeigend
und durch ihre blendende Schönheit
die Zuschauer fesselnd, viele deutsche
Städte, bis sie nach dreijähriger Wände«
rung ein günstiges Geschick nach Bonn
am Rhein führte, wo sie zum ersten
Male einer Vorstellung im Theater bei»
wohnte. DaS zog sie an, die Bühne
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
O'Donnel-Perényi, Volume 21
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- O'Donnel-Perényi
- Volume
- 21
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1870
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 542
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon