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Guietensky Twosdanovich
Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag
!8<5, Gott!, Hanse, 4".) B», I I , Sp, »26. —
d'EIoert (Christinn), Historische Literaturae>
schichte von Mähren und Oesterreichisch.Schle.
s,en (Brünn 183«. Rohrer's Witwe), S, «<l3.^
— 4. Mar ia Eharlotte Antonia Iosepha
Gräfin Questenberg. eine Tochter des
Grafen Johann Adam I>, d, S. 14?^,
war eine ausgezeichnete Pianistin und ist sie
als solche auch in einem großen Vlatte,
Kniesiück, in Kupfer gestochen worden. Die
Unterschrift des Blatte« lautet- IH»äsm°i-
«sNs KI»ris Oka^ott« ^utowe ^oseplis
Ooints8LL äe <Iu«3t2ubei-F. s^. 6. ^.uerback
aä, Vivum i>iu3xlt (»ie). ^,näre»Z et >Io-
Mit dem Wappen (Fol.),
Quittensky, Ferdinand (Geschicht-
schreib er, geb. zu Luza in Böhmen
19. November 1731, gest. im Augustiner-
Ehorherrenstifte Allerheiligen zu Olmütz
3. Jänner 1782). Die Öechen schreiben
ihn KwstenSky-, ei hatte die Theolo»
gie studirt und wurde Chorherr im Au>
gustinerstifte Allerheiligen inOlmüh. Da-
selbst im Lehramte thätig, war er im
Jahre 1773 Professor der Morattheolo.
gie, wurde im Jahre 1774 provisorischer
Professor der Polemik und Kirchenge-
schichte an der Olmützer Hochschule und
im Jahre 1778 theologischer Lehrer im
Slifte, in welchem er im Alter von
»1 Jahren starb. Eine von ihm in !a>
teinischer Sprqche verfaßte Geschichte der
Belagerung der Festung Olmütz im Jahre
1788 unter dem Titel: „I«5i!o?-«a» T-s-
befindet sich in Handschrift in der Cer>
ionischen Sammlung.
d'Elvert (Christian), Beiträge zur Geschichte
und Statistik Mährens und Oesteireichisch'
Schlesiens. I. Vand: Geschichte des Bücher»
und Steindruckes, des Buchhandels, der
Büchercensur und der periodischen Literatur
u. s.w. (Brunn 18S4, Mohrer's Erben, ar, 8°.)
S. 283. Quirinus 2. s. ^ußuLtiuo, siehe:
Kraloweczky a 8. ^ußULtwo, Quirln
i^Bd. XII I , S. 117 dieses Lexikons.
Quittschreiber, Christian (Zeichner,
Bildhauer und Medai l leur , geb.
im Jahre 1783, gest. zu Wien im
Jahre 1827). Seine künstlerische Ausbil.
düng hatte er an der Akademie der
Künste in Berlin erhalten, worauf er sich
nach Wien begab und an der Akademie
daselbst seineStudien fortsetzte und fortan,
wenn ihn nicht seine Beschäftigung an
an andere Orte rief, seinen bleibenden
Aufenthalt daselbst nahm. Na g ier
nennt ihn einen im Theoretischen wie im
Praktischen der Kunst gleich erfahrenen
Künstler und führt ihn zugleich als Zeich,
ner, Bildhauer und Medailleur auf, ohne
jedoch von seinen Leistungen in den letzt»
genannten zwei Richtungen nähere Nach'
richten zu geben. Im Jahre 1819 ver>
band er fich mit dem Wiener Iandschaftö»
maler Jacob Al t ^Vd. I, S. 13) zur
Herausgabe einer Reihe von Donc»uan>
sichten, welche unter dem Titel: „Hunan-
Anzichtkn uan ihrem Ursprünge bis zum Ans-
tlnsse in'« Zchwlllze Meer", 140 Blatter in
gr. Qu. Fol. 1822—1828 bei A. Ku-
nike sNd. XII I , S. 377) in Wien im
Steindrucke erschienen sind. Qu i t t«
schreib er war Mitglied der Akademien
der bildenden Künste in Wien und Berlin.
Nagler (G. K, vi-.), Neue« allgemeines
Künstler.Lenlon (München l833. E. A.
Fleischmann. 8°.) Vd. XI I , S. l?8.
Quosdllliovich, Karl Paul von (k. k.
General 'Major und Commandeur
des Maria Theresien.Ordena. geb. zu
BraSlovacz in der croatischen Mili»
tärgrenze im Jahre 1763, gest. zu Pan»
csowa 8. Februar 1817). Sohn eines
k. k. Officiers. trat er. 20 Jahre alt, als
Cadet in das Gradiscaner Regiment,
wurde während des TürkenkciegeS Ober»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Volume 24
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Prokop-Raschdorf
- Volume
- 24
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1872
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 450
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon