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Nayek
griechische Uebersehung dieses Werkes
erschien zu Pesth im Jahre 1787'. —
l)««« (Vuäae 1779, 8«.);
?««a", d i. Beschreibung und Behand»
lung deS Schcirlachsiebers (Pesth 1784.
1785, 8".); - „ ^ ^ -
l'ci Hu?nm«/ei", d. i. Kur»
zer GrundriĂź der Physiologie (Pesth
1789, 8«.); — „0?-M!ec' acl
(Väitio tertia?eLt 1794, 8«.); —
'a", d.i. TrsteS und zweites StĂĽck
der Wundaizneilehre (Pesth 1794. 8«.);
?«« »lins
(Luäas 1802, 8"., c:um skü»is auoio-
ilä). Ferner übersetzle er des berühmten
Wiener Arztes Freiherrn von Störk
medicinisch » praktischen Unterricht für
Feld- und Landwlmdärzte unter dem
Titel: „Ovase ia'H««" (Pesth 1798 u.
1799. 8«.). Sein lehies Werk war:«^o-
sck'cili« (?28t 1803, 8«.).
n,2äru2i>i ui 's ig, d. i. Sonntags'Zeitung
(Pesth, 4°.) ^ahrg, «833, Nr, 25. — Fh'e>
^kei-SLiak r«L!2s litsrarill (Vuäas 1833,
diesem gestorben im Jahre l8U?^ — Fa,lie^-
rische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbe
schreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender
Theil (Pesth l838, Gyurill», 8°.) S. 2N2, —
Neue Annalen der Literatur des österre!»
chischen Äaiserthums (Wien, Ant. Doll, 4«.)
I. Jahrg. (1807). Vd. 2, Intelligenzblatt,
S. 185. — Oesterreichische National«
Encyklopädie uon Gräffer und Czi< kann (Wien l835, 8«,) Vo, IV, S. 333 snach
dieser gestorben im Jahre <8<?). — Sein
Dildniß im ^Va«llrnlvpi u^«äe" i889, Nr, 23.
und als Titelbild zu seinem Werke: „ ^ ? -
Llolosisuak röviä, «umä^a". — 1. Ein Paul
Räcz ist ein auigczeichneter Geigenspieler,
der sich nicht scheute, mit dem berĂĽhmten Zi>
aeuner'GeigerP ll ti ka ru s >M, XXI , S, 348^
um die Nette zu geigen, Pau l war vordem
Soloat und hat auf den Schlachtfeldern in
Italien in den Iahrenl849 und 1859 ruhmvoll
gefochten, «7 Wunden und sechs Medaillen (?)
erhalten. Im Jahre l864 lieĂź er sich in Pesth
nieder, um daselbst eine Musikbande zu or<
ganisiren, sFre md en>Vlatt, Von Gustau
Heine (Wien, 4»,) 1864, Nr, 277.) — 2. Ein
Sl'rndor (Alexander) Rllcz (geb. im Kraß»
naer Comilate 7. Mai 176«), ungarischer
Schauspieler, durch zehn Jahre in Klausen,
bĂĽrg, zuletzt in Miskolcz, hat im Jahre 185L
im hohen Greisenalter seine Erlebnisse in
einem BĂĽchlein beschrieben, auf dessen Inhalt
Adolph Dur in einem längeren Feuilleton
der „Pest'Ofner Zeitung" 1858, Nr. 15 u. 16:
„Aus den Memoiren ungarischer Schauspie»
ler" aufmerksam gemncht hat,
Rliczek, die Gejchwister (Viol in-
Virtuosen). Friedrich R. (geb. 18. Juli
1843). Sophie N. (geb. 8. Februar 1848)
und Victor R. (geb. 8. Mai 1847) sind
die Kinder des Vincenz R. (geb. in Mäh»
ren <4. Jänner 1812), der, nachdem er
die Theologie studirt und bereits Mino»
ritenmönch geworden, mit einem Male
die geistliche Laufbahn aufgab, sich mit
Nnterrichtertheilen das Leben fristete, bis
er Organist in Brunn und dann Lehrer
an der Troppauer Hauptschule wurde.
In Troppau heiralhete er. Sein Trstge>
borner, Friedrich, zeigle schon im
Alter von 2 Jahren ausgesprochenes
Musiktalent und das gleiche war bei den
anderen Geschwistern, S o p h i e und
Victor, der Fall. Schon im Jahre
1831. da die Kinder 8. 6, 4 Jahre zahl-
ten, feierten sie in einem Local'Wohlthä»
tigkeitsconcerte einen solchen Erfolg, daĂź
der damalige Statthalter von Schlesien,
Ritter von Kalchberg, den Vater
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Volume 24
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Prokop-Raschdorf
- Volume
- 24
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1872
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 450
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon