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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Volume 24
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Naffalt 220 Naffalt von Prof. Fr. Mül ler , fortgesetzt uon Dr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1800, Ebner u. Seubert, gr. 8°.) Bd. I I I , S. Z<19, — Wiener Zei tung 1857. Nr. «4. S. 1987. u. Nr. 137, S. 201? ^daselbst heißt es, daß er am 7. Juli gestorben und daß am?. Juli sein Leichenbegängnih stattgehabt, ein oder das andere Datum sind unrichtig). — Austria, Ocsterreichischer Universal.Kalender (Wien, Ignaz Klany, gr. 8°.) XX. Jahrg. (1829), S. 35, in der „Wiener Chronik". — Katl l ' loge der Iahres'Ausstellungen in der k. k, Akademie der bildenden Künste bei St, Anna in Wien, 1839—1832,- — Kataloge der Monats » Ausstellungen des österreichischen Kunstvereinö, l850-l839. — Kunst 'Vlat t (Stuttgart, Cottu, 4°.) 1845, S. 209. — Ostdeutsche Post (Wiener polit. Vlatt) 1855. Nr. 288. im Feuilleton. Rafflllt, Johann Gualbert (Maler, geb. zu Murau in Obersteiermark Ä. Juli 1836. gest. zu Rom 9. August 1863). Kam. vier Jahre alt, als seine Eltern nach Wien übersiedelten, mit den» selben nach Wien. Von seinem Vater Ignaz ss. d. Vorigen^ erhielt der be- gabte Knabe den ersten Unterricht in der Kunst, dann besuchte er von 1831 bis 1833 die Akademie der bildenden Künste, wo er für in Oelfarben, ausgeführte Stu- dienköpfe am 13. Juli 1833 den eisten Pieis und damit die Befreiung vom Mi» litärdienste erhielt. I n den Ferien machte er jährlich Kunstausstüge in baS benach- barte Ungarn und brachte von denselben vortreffliche Studien und Bilder von Land und Leuten mit, holte sich aber dort auch in den unwirthlichen Gegen» den, die er bei seinen, von mancherlei Strapazen begleiteten Kunsttouren be> suchte, den Keim jenes Leidens, dem er nach mehrjährigem Widerstände doch endlich unterlag. Im Jahre 1861 be> suchte er Paris. 1863 für längere Zeit Dalmatien und Montenegro; im April 1868 begab er sich nach Rom, wo er aber schon nach wenigen Monaten im August d. I . im Alter uon erst 29 Iah- ren durch den Tod zu früh der Kunst, in der er zu großen Hoffnungen berech- tigte, entrissen wurde. Der Künstler wurde daselbst auf dem deutschen Friedhofe be» graben. Sein ungemein reicher Nachlaß (1233 Nummern, damnter viele Convo» lute) kam unter den Hammer und fanden insbesondere seine eigenen Sachen: un< garische und dalmatinische Landschaften, Pußtabilder, Zigeuner großen Anwerth. WW Herr von Hoff inger berichtet, galten sie vermöge ihrer Naturwahrheit vielfach für Werke des berühmten P et» tenkofen. I n Wien haite der jugend- liche Künstler seit dem Jahre 1862 die Monats-Ausstellungen deS österreichischen Kunstvereins und seit 1868 auch jene des KünsllerhauseS mit seinen Arbeiten beschickt. Es waren davon in den ersteren zu sehen: 1862: , Jahrmarkt in Anter- Vllgarn": — 1863: „Brunnen bei Nagnza" (800 st.)', — „Nngarischcs — 1864: „NngariZcher „Vngarizchc FahrLtragZe" (330 ft.)', — „NnMicheZ Fuhrwerk" (300fl.); —1865: „Nlltin lM5 Gucr-Nngarn" (380 fl.)l — „PortriitStudir"; — „An der Cheizs", Eigen» thüm deS Herrn I . B. P osti — 1866: „Zigeuner", Eigenthum des Grafen Cren» neui l le; — in den Ausstellungen im Künstlerhause in Wien in den Jahren 1668 und 1869: „Markt" I - „NngarischeZ Wichshanz"', — „NatniZtullie"; — 1870: „Vngllrisches Zart"; — „Angarilchrs GelM"; — „Hat in NlllSternenburn,"; — „suguieh" (200fl.)'. — „NliendlllNllZchatt". DieW a ld- heim'sche „Illustrirte Zeitung" bringt im Jahre 1862 auf S. 208 u. 209 zwei gute Holzschnitte, einen „Gänsedieb" und „Auf der Wanderschaft", zwei Zi> geuneibilder, wie eS auf der Umschrift heißt, nach Gemälden uon Ignaz Ras» fält und von dem Künstler selbst für
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Volume 24
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Prokop-Raschdorf
Volume
24
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1872
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
450
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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