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Naimund 262 Naimund
Musik von Wenzel Mül ler , Mrgleiäie
darüber Väuerle's Theater-Zeitung
1828, Nr. 13«. eingehende Kritik uon Th,
von Heussenstamm. — (Hormayr'S)
Archiv fĂĽr Geschichte, Statistik, Literatur
und Kunst (Wien. 4°.) Iahrg, 1«2«, Nr, 63. —
Pietznigg, Mittheilungen aus Wien (Wien,
«».) 1834. Bd. I I , S. 123: „Stimmen des
Auslandes. Ferdinand Raimund's „Alpen-
künig i»id der Menschenfeind", auf dem
Adelphi Theater in London". Lord Stan-
kope ĂĽbersetzte das StĂĽck in's Englische;
im Jahre 188! wurde es gegeben. — Ueber
die Entstehung des Alpenkönigs faselt der
„Pilger am Wiener Berge", eine von
Mori; Vermann Wien 1839, gr, 8",)
herausgegebene periodische Schrift in der
?. Lieferung.- „Raimund und der erste Alpen-
tönia" seine Anekdote, welche die Entstehung
des „Alpenkönigs" erklären will. Ist wie
Alles, was aus dieser Quelle stammt, mit
groĂźer Behutsamkeit aufzunehmen. Zum Ueber-
flusse wurde diese unbegründete Tradition wie»
der gedruckt in dem Werke: Coulissen-Ge-
heimnisse (Wien, N, Waldheim, 1869,
gr. 8»,) ?, und 8. Heft, „Raimund als
Menschenfeind", — Schließlich sei noch be-
merkt, daß zu Raimund's „Alpenkönig und
Menschenfeind" auf derselben BĂĽhne, welche
Raimund'6 StĂĽck gebracht, eine Farce,
halb Travestie, halb Nanegyrikus, uon einem
ungenannten Verfasser, gegeben wurde) —
7) „Die unhei lvol le Zauber trone
oder Herrscher ohne Reich, Held
ohne Muth , Schönheit ohne Ju-
gend", original-tragisch»komisches Zauber-
spiel in 2 AufzĂĽgen. Musik uon Professor
Drechsler, Zum ersten Male aufgefĂĽhrt
im alten Leopoldstädter Theater am 4. De>
rember <829, ^Vergleiche darüber Väuerle's
„Theater Zeitung" !829, Nr. 130—132, ei,,,
gehende Kritik r>o» Ludwig Halirsch.) —
Eine Abdankunasrede bei der ersten Vorstel>
lung dieses fĂĽr Raimund unheilbringenden
StĂĽckes, welche Vogl auch nicht in Rai>
mund's Werken aufgenommen, sollte darin
nicht fehlen. — Auch zu Raimund's „Un-
heilbringender Zauderkrone" erschien im Thea-
ter in der Iosephstadt eine Parodie, die sich
gleich den ĂĽbrigen Parodien auf Raimund's
Dichtungen nicht behauptete. — 3) „Der
Verschwender", Original-Zaubermärchen
in 3 AufzĂĽgen. Musik uon Conradin Kreu-
tze r. Zum eisten Male aufgefĂĽhrt im Thea-
ter in der Iosephstadt am 2U. Februar «334. ^Dieses Stück wurde einige Male, u. z, für
fromme und wohlthätige Zwecke, auch uon
Hofschauspielern dargestellt, so am 18. April
1844 in der Iosephstadt, zur Beischaffung
eines Altarblattes in der Reichenauerkirche
am Eingänge zum Höllenthale, in welcher
Darstellung die Hauptrollen von Ludwig
Löwe. Mathilde Wi ldauer u. s, w, be.
setzt waren; ein zweites Mal am 18. Jänner
1863 im Carltheater für die Witwe Toma»
sel l i , bei welcher Gelegenheit auch die
kleinsten Rollen von Hofschauspielern gespielt
wurden, und zuletzt am 23. Februar 1864
im Hof-Operntheatcr zum Besten dcü patrio»
tischen Hilfsuereins,) AH dieses liebliche Zau-
bermärchen Zu», ersten Male gegeben wurde,
drang es mit groĂźem Veifalle durch, nur
Braun von Braun thal schrieb im „Zu-
schauer" eine gehässige Kritik und auch „Va
ter Saphi r " wollte den Raimund'schen
Genius nicht gelten lasse», — Zum „Ver-
schwender" schrieb Karl Meis l auch ein
Gegenstück, „Den Streichmacher" , einen
„scherzhaften Contrast", dessen feierliche Be,
stattung nach einem Paar Darstellungen die
Iosephstädter Vühne übernommen hatte. Auch
der „Verschwender hat eine kleine Literatur
auszuweisen - Leipzi g-D rcsdenerDamps^
wagen. Ein Blatt der Vergangenheit, Ge>
genwart und Zukunft. Redaction des „Ko
nieten" <837, Nr, 49: „Ueber Raimund und
seinen „Verschwender". — Probeblatt der
Wiener Theater Zeitu ng fĂĽr 1846:
„Wie Raimund auf die Idee kam, fein
Slück: „Den Verschwender" zu schreiben,
snuch in der „Biene" (Ncutitscheincr Blatt,
4».) 1864, Nr. 26). — Ber l iner Figaro
(4«,) VI I . Jahrg. (1837), Nr. 2?<!: „Ueber
Raimund und seinen „Verschwender". —
Zwei Abdankungsreden, nämlich eine bei
der ersten, und die andere l»i der letzten
Vorstellung deS „Verschwenders" im April
1334 fehlen in Vogl 's Ausgabe von N a i<
niund'ö Werken,) — Eine iiechische Ueber,
setzung deß „Verschwenders" schrieb I . N.
Stöpänel und sie erschien gedruckt unter
2eln6 I>nMa «L spöv)'- ve tieek ^cluänicli"
(Prag l84U, HeĂź). Es sind auch noch einige
andere StĂĽcke Raimund's auf der i-echi-
schen und wenn ich nicht irre, auch.auf der
ungarischen BĂĽhne gegeben worden, die aber
nicht im Drucke erschienen sind.
II. Biographische Wuellt». n) Längere uud kür-
zere vollständige Biographie!!. sHier sind nur
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Prokop-Raschdorf, Volume 24
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Prokop-Raschdorf
- Volume
- 24
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1872
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 450
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon