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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Volume 24
Page - 264 -
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Page - 264 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Volume 24

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Naimund 264 Ulnmund mündlichen Mittheilungen (Wien l8se. l>°,) ^enthält mehrere« Glaubwürdige und für einen Biographen Raimund'« Brauchbare an verschiedenen Stellen des Buche« und auf S. 411 Ludwig Deorient 's Au«> spruch übrr Raimund), — Ca stelli ( I . F ) , Memoiren nieineö Lebens, Gefun. deneö und Empfundenes (Wien 18L1 u. f,, Marggraf, «°), 4 Vände Enthält Manche' au« Raimund'S Leben, aber zu grell, zu verzerrt,) — Con stitutio nel le österrei- chisch e Z e i t u n g (Wie», Fol.) «883, Nr, 32l!, im Feuilleton: „Reminiscenzen au« meinen Erlebnisse», IX. Ferdinand Raimund in München", ron 3. Feldmann ^unbedingt brauchbar) — Foglar (Adolph), Grillpar> zer's 'Ansichten über Literatur, Bühne imd Leben (Wien 1872. Ed. hügel'sche Buch» Handlung lVruno Zappert), 5°) S. 3s: „Am i». März <844«; Z. « : „Am »a. April l84L" ^zwci entgcgengefthte Urtheil,', wie sie nur — ohne dem großen Genius Gril l» parzer'« »ahetreten zu wollen — aus dem Munde eine« so uergrämlen und «erbitterten Menschen kommen konnten, wie es Gr i l l , parzer war. Und daß er dicß war, bewei- sen die zahlreiche», boshaften, scharfen Epi- gramme und Xenicn auf Zeitgenossen, die nach seinem Tode bekannt wurden. Man Hat dadurch Gr i l lparzer dem Menschen nicht genützt und auch Gr i l lparzer der große Dichter ist dadurch nicht erhöht worden. Und um auf Raimund zurückzukehren, stimmt Herausgeber dieses Len'kons ganz mit Herrn S i las überein, der anläßlich dieser sich wi- dersprechenden Uitheile über Ra imund im Foglar'schen Vuche meint: „Laßt die Tod- ten ruhen!"). — Fremden-Blatt , Von Gustav Heine (Wien, 4«,) l8L4, Nr. 28«, in der Rubrik: „Theater und Kunst" ^Ve> richtigungen verschiedener, Raimund be!ref- fender Angaben); — dasselbe 18L6, s. Vei. läge zu Nr. l20: „Der Menschenfreund auf dem Praterbaume". Aus der Mappe eine« alten Lileraten, ^Eine weit ausgesponnene Anekdote aus N's Leben, ihrem Inhalte nach ebenso zweifelhaft, wie Alles, was unter der ominensen Firma: „Mappe des alten Literaten" figurirt.) — dasselbe <8LL, I. Bei- lage zu Nr. 246: „Erinnerungen an Ferdinand' Raimund" Einzelne Züge aus Naimund's Leben); — dasselbe 186?, Nr. »»3, unter den Notizen: „Die Wäscher-Toni" ^Rai- mund's Liebe zu einem Wäschermädchen be- treffend, die ihren leichtsinnigen Lebenswan- del nicht aufgab und deßhalb von Raimund aufgegeben wurde,- ob wahr, muß dahin, gestellt bleiben): — dasselbe 18L8, Nr. !»8. unter den „Kunst» und Theater>No!izen" sZüge aus Naimund's Leben). — Gartenlaube uon Ernst Keil «.LeipziZ, 4«.) i«Ll, Nr, u, T. 82: „Ein Unvergeßlicher". Von Albert Träger ^mehr Dichtung als Wahrhnt, aber die Dichtung das Werk eines wahren Dich- ters: die im Sarge liegende „Jugend" soll Therese Krone« sein; nun. der Zeichner ist dem Poeten nicht ebenbürtig): — dieselbe, Jahrg. l863. S. 2<X>- „Aus dem Leben deutscher Schauspieler, Ein ernster Komiker". Von Franz Wal ln er ^handelt ausschlicß lich uon Raimund, von dein auch mehrere Tagebuchblätter mitgetheilt werden): — die> selbe l8L4. S. l27: „Eine Posse zum — Weinen" sdiese Anekdote au« Raimund's Leben wird als wahr verbürgt. Sie wurde auch hin und wieder nachgedrucki): — die- selbe !«<5a, S, 823: „Ferdinand Raimund und drr Censor", oon K, R. — Karl uo» Hol te i in seinen Memoiren „Vierzig Jahre" und in seinem biographischen Romane „Der letzte Comödiant" gedenkt auch an uerschie» denen Stellen Raimund's. Im 3, Bande des letztgenannten Werkes tomnit Z, <<12 und 247 und 248 ein Tagebuch uor, in wel chrm Raimund der „Schiller der Local' stücke" genannt wird, — Auch im I I I . Vande seines neuesten Werkes: „Nachlese, Erzählun . gen und Plaudereien" (Breölau l8?l, Tre wendt) erzählt Holtei einen Zug aus Rai» m u nd'sLcben, — I l l u stci r tcsFam ilien» buch dl'S österreichischen Lloyd (Trieft, gr, 4°.) 1. Inhrg (!8^l), S. 30: „Lcnau und Rai mund". sDer Verfasser dieses Aufsätze«, Ema, nuel Sträube, berichtet darin über cin von Raimund hinterlassene« dramatisches Fragment, belitelt: „Eine Na6>t auf dein Himalaya", woran er Bemerkungen fügt, die ebenso gut hätten wegbleiben können. Die Idee diese« Stücke« ist identisch mit Les- sing's uerloren gegangenem „Faust", dessen Plan zuerst im Jahre «823 im l. Vande der Volksausgabe der deutschen Classiker mitge Iheilt wurde.) — I l lustc i r te Nouellen» Zei tung (Wien. gr. 4°) t8«3, Nr. 3ü, S. 261: .,E,n Ostermontag aus Fcrdin, Rai mund's Leben, Eine noch wenig bekannt ge> wordene Thatsache", fSoll uon Raimund selbst erzählt worden sein und läßt uns einen tiefen Bück in Raimund's Dichtergemüth thun.) — I l lus t r i r te Wiener Zeit
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Volume 24
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Prokop-Raschdorf
Volume
24
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1872
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
450
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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