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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Volume 25
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Neinau 499 Neinegger Reinail, Max, Pseudonym für vi-. Moriz Rappaport , siche: Rapftllftort, Mori; s.Bd. XXIV, S. 363^. Reindl. Mathias (T i ro ler Jan. desvertheidiger, ' geb. in Tirol, Ge- burtsjahr unbekannt, gest. zu Leutasch» Schanz in Tirol 8. Jänner 488«), Stammt uon einer alten Tiroler Familie, welche ihren Ursprung in das 45. Jahr» hundert zurückführt, in welchem die Vor> fahren des Math ias Reindl dem flüchtigen Herzoge Friedrich mit der leeren Tasche lange Zeit Schutz und Unterkunft gewährten und von ihm in Anerkennung dieser That die Salzfreiheit erhielten, welche erst r>o» Kaiser Jo- seph I I . widerrufen wurde. Gin Anderer aus dieser Familie, nämlich Hans Reindl , war laut einer. Urkunde aus dem Jahre 1842 Oberstjägermeister des Kaisers Max imi l ian I. Der obige Math ias , von dem Zengerhof, den er bewohnte, der Zengerbau er genannt, war in den Jahren 1898 und 1809, in denen die Ti> oler sich mit blutiger Schrift in das Bück der Geschichte eingeschrieben, einer der wackersten Kämpfer. Im Jahre 4308 stand er mit »och 37 Anderen auf dem Nlpl am Wetterstein, als die Fran- zosen, 13.000 Mann stark, bereits in Mittewald standen und ihn mit den Seinen immer mehr bedrängten. Die Flügelstellung auf der Alpe mit nur 38 Mann gegen einen mit solcher Macht andringenden Feind zu halten war unmöglich und Neindl machte den Commandanten der Befestigungen in Leutasch in dringendster Weise auf. merksain, wie nölhig auf diesem Posten eine Verstärkung sei. Die Antwort des Commandanten auf Reindl 's Vor> stellungcn waren Verweise, Drohungen und Beschimpfungen u. dgl.! Neindl leisteie nun mit seinen 37 Gefährten den tapfersten Widerstand, als 3000 Fccmzo» sen gegen seine Stellung anrückten. Aber dieser Uebermacht mußte er, wenngleich nach längerem und blutigem Kampfe, endlich weichen. Dieß zog den Fall der Festung Scharnitz nach sich, die, wenn Reindl 's Verlangen um Verstärkung berücksichtigt worden wäre, vielleicht halte gehalten werden können. Im Jahre 4809 focht Reind l neuerdings mit gro> ßer Tapferkeit an der Leutasch-Schcmze. Volks> und Schü he»> Zeitung (Innibiuck) 1853, Beilage 2 luei Nr, ü): „Math. N?ind>. Kämpfer an der Leutafch,Schanze", -> Kla> g en fürte, r Zei tung l838, Nr, <!>. — Noch sind bemerkenswert!): i, Ferdinand Reindl (gest, zu WoliMcrg 2, Juni 18l!4), uon dein die unten angegebene Quelle be° merkt, daß er noch uor einem Decennium, also z» Anfang der Fünfzigel'Ial)!',', sich uirl nur schöner Literatur beschäftigt und zahl» reiche journalistische Arbeiten in hcimntlichm »nd auöwäi'tigeü Journalen veröffentlicht hnbe. M iener Zeitung l864, Nr. i48. S. 83«,) — 2, Franz Neindl (geb. im Jahre l??0, gest. z» Mien 2». Februar l84U), lebte als Maler in Wien, — 3. Ignaz Neind l (neb. i8N, gest, zu Wien ll», No> uembcr <88!1), war ein geschickter Vlumm» maier in Wien, über dessen wie üliec des Vorige» LebenöUechällnisse nichts Näheres bekannt ist. — 4. Simon Nciudl , siehe: Ne in l , Johann sS, 23«! diesrü Bandes, im Texte). Neiurgger, Gabriel (Botaniker, geb. zu C lauS im Erzher^ogthum Oesterreich 49. August 47!)3, gest. zu Traiükirchen 28. August 4862). R. trat im November 48l4 als Nouiz in das Benedictinerstift Melk, in welchem er am 24. November 4844 die Profeß ablegte und im Nouember 4848 die Priesterweihe erhielt. Nr trat nun in die Seelsorge und war im Jahre <8l7 als Cooperator in Melk, später in RauelS» bach und Gainfarn thätig, im Jahre 182!) wurde er Pfarrer in Mahleinsdorf
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Volume 25
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Rasner-Rhederer
Volume
25
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1868
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
446
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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