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Nemeüal) 279 Nemänyi
Halbmond, romantisches Zeitgemälde aus
der Türkenwelt, 2 Bände (Pesth 1861,
Pfeiffer. 8»,): — „
d. i. Vergangenheit und Gegenwart.
Jahrbuch auf 1861 (ebd. 1861); — daS
selbe lür 1862 (ebd.); —
«", d. 5. König
LadiSlaus der Heilige. Historische Grzäh
lung. geschrieben fĂĽr die Jugend (Pesth
1862. Tmick, mit 2 Bildern. 8".):
«H! e?'ette5l> ?X/ll«aF ^/««A'S«, d. i. Glanz
und Schatten. Erzählungen für die re!
fere Jugend. 2 Bande (Pesth 1863.
Emick, mit 2 Bildern, 8°.); — „
d. i. Helene Arpad und Elel Vatta. Ge-
schichlĂĽches Zeitbild, 2 Bde. (Pesth 1864,
Moriz Rälh, 8°.)! —
d. i. Iulcsa,
die Tochter der HuS;areN'NScadron. Hr.
zählung auS der Zeit des letzten Türken.
lriec,es, 2. Auflage (Pesth 1863. W.
Lauffer, 8o.; erste Aufl. im Jahre 1858).
A»ßer mehreren Theaterstücken übersehte
er auch Halm's „Sohn der Wildniß"
in's Ungarische (H. vaäon6»). Remel»
lay war mit einem Mädchen aug Neu-
sah vermalt, hatte sich aber bald wieder
uon ihr geschieden und seine Gattin lebte
in Paris. Im Jahre 1867 ging nun
folgende, von dem Erzähler als wahr
verbĂĽrgte, interessante Mittheilung durch
die Journale. Im December 1864 se!
eine Dame in Pesth — im Hotel „Zum
Hopfengarten" — angekommen und so-
gleich nach der Wohnung Remellay's
gefahren, vor welcher sie, da er nicht zu
Hause war, im Wagen mehrere Stunden
bis zu seiner Rückkunft wartete. Alö er
ankam, gab sie sich ihm als dessen Gattin zu erkennen und erklärte, bloS aus dem
Grunde von Paris nach Pesth gekommen
zu sein, um seine Einwilligung zur Ver<
heirathung ihrer beiderseitigen Tochter
mit dem jungen Iuarez, Sohn des
damaligen Präsidenten uon Mexiko, zu
erlangen. Remellay gab seine TW-
willigung, lmd nachdem sich beide Gatten
auch sonst noch verständigt halten, bega-
ben sie sich zusammen nach Wien, »vo
die Tochter mit einer Pariser Gouver-
nannte und der junge Iuarez der Rück»
kehr der Mutter harrten. Nachdem der
junge I iia rez seine Braut gcheirathet,
begab er sich in seine Heimat nach Mexiko
zurück, und dort sei er dann bei den aus»
gebrochenen Wirren von den Anhängern
des Kaisers Max gefangen und ecschos.
sen worden. Ungeachtet dessen habe die
Witwe, als sich später die Dinge zu
Gunsten der Gegenpartei gewendet und
I ii arez an die Spihe der Republik
getreten, sich zu des gefangenen KaiserS
Gunsten bei ihrem Schwiegervater —
iedoch ohne Erfolg — verwendet. Im
Jahre 186!) war die junge Witwe nach
Paris zurĂĽckgekehrt und hatte uon dort
aus Pesth besucht, wo mittlerweile auch
ihr Valer gestorben war.
d.i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von
Lebensbeschreibungen. Von Jacob Fl lenczy
und Joseph Dan ie l l l (Pesth tsü«, Gustav
Cmich, 8°.) Bd. I , S. 26«. — Ungarns
Männer der Zeit. Viografien und Karaltc-
ristiteu hervorragendster Persönlichleiten. Aue
der Feder eines Unabhöngigen (C, M. Kert'
beny rsĂĽts Uenlrrt) (Prag <862, A. G.
Steinhäuser, l l . 8") S. l92. — Fremden«
Blat t , Von Gustav Heine (Wien, 4°.)
1»ee, Nr. 9L. u, l«6?, Nr. l90, untcr den
Notizen. — Neue freie Presse (Wienei
poli», Blatt) l««9, Nr. i?«4, in dci llcinen
Chronik: „Interessant, wenn es wühr ist".
Remen!)«. Eduard (Vio l in-Vi r»
l< o se und Componist. geb. zu Mis»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rasner-Rhederer, Volume 25
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Rasner-Rhederer
- Volume
- 25
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1868
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 446
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon