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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rhedey-Rosenauer, Volume 26
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Page - 230 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rhedey-Rosenauer, Volume 26

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Nöhlich 23tt Nöhlich ist mit einer anderen tirolischen Adels, familie. den Röggla (Roeggla) von Mayenthal , welche mit dem Tiroler Gubernial-Secretar Joseph Röggla im Jahre 4803 geadelt worden. Adels «Dip lom fĂŒr Anton Va len t in Röggla von Aehrenthal Ă€ĂŒo. Wien 20. Juni l8U4. — Ritterstands. Dip lom fĂŒr Ad albert von Röggla ÀÀo. Wien 2. MĂ€rz 1865. — Wappen. Ein zweimal in di? LĂ€nge und quergetheilter Schild, wodurch 6 Felder, oben drei, unten drei entstehen, l und 6: in Schwarz ein zweischwĂ€nzigcr goldener rothbezungter Löwe, der in den Vor? derpranken einen offenen Granatapfel mit zweiblĂ€ttrigem Stiele vor sich trĂ€gt; 3 und 4 sda5 letzte obere und erste untere Feld): in Roth ein schrĂ€qrechter silberner Balken; 2 (das mittlere obere Feld): von einer aufrechten blaucn eingebogenen Spitze durchzogen und rechts von Roth und Silber, lmks abgewech< selt sechsfach quergeiheilt, in der Spitze auf giHnem Nasen eine goldene Heugarve ^das eigentliche Nöggla'schr Wappen, alle ĂŒbri< gen Heldcr: 1. 3, 4, 5. 6 sind Bestandtheile de5 Wappens der Schasser von Thon, heimbi; 5: in Golo ein grĂŒner Tannen» daum mit goldenen Zapfen, aus grĂŒnem Booen wachsend. Auf dem Schilde ruhen zwei gekrönte Turm'erbclme. Die Krone des reckten Helms trÀ»it zwischen einem offenen schwarzen Adlerflugr einen alterthĂŒmlichen trgclartigen, von Noth und Silber sechsfach quergestreiften Hut mit aufsitzender goldener Krone, uns wrlcher sich drei Straußenfedern, und zwar eine silberne zwischen rothen, er« schwingen. Aus drr Krone des linken wĂ€chst ein dem in den Feldern l und 6 Ă€hnlicher Löwe mit dem Granatapfel. Helm decken. Die des rechten Helms sind auswĂ€rts roch mit Silber, einwĂ€rts blau mit Gold, des linken einwĂ€rts schwarz mit Gold, auswĂ€rts roth mit Silber belegt. Röhlich, Joseph (Erzgießer, geb. zu Hause, einem StĂ€dtchen im Ol- mĂŒtzer Kreist MĂ€hrens. 6. Juli 4836). Eohn wohlhabender Eltern, der den ersten Unterricht theils im Elternhause, theils in dpr Schule erhielt. Da er Lust und Liebe zur Kunst zeigte, besuchte er frĂŒhzeitig einen in seinem Geburtsorte lebenden Maler, Namens Landeg, bei dem er eben keinen grĂŒndlichen Unter« richt erhielt, aber doch Gelegenheit fand, zu sehen, wie man mit Zeichenstift und Farben umgehen mĂŒsse und sich nebenbei in einer und der anderen kleineren Arbeit selbst versuchte. Durch einen im Hause seiner Eltern wohnenden Eisengeschmeide» HĂ€ndler wurde er mit der Gewinnung des Roheisens, mit der Schmelzung. Be- arbeitung und dem Gußverfahren ver» tram, welche Kennwisse er in den Eisen» werken zu Zöptau und Ianowitz in prak« tischer Richtung, sich selbst mit Gußarbei« ten u. dgl. beschĂ€ftigend, erweiterte und vervollstĂ€ndigte. Seine Absicht, sich der Malerkunst zu widmen, scheiterte an dem Willen des Vaters, der ihn fĂŒr das Handlungsfach bestimmt hatte, und so kam er in ein NĂŒrnberger- und Eisen« geschĂ€ft nach Langendorf. Er war nun in mehreren Etablissements thĂ€tig, machte sich in technischen WerkstĂ€tten und Gieße« reien mit den verschiedenartigsten Arbei» ten bekannt, erlernte die Erzeugung von Pakfongrvaaren und zugleich die in jedem grĂ¶ĂŸeren GeschĂ€fte unentbehrliche geregelte BuchfĂŒhrung, Durch Zufall im Jahre 1861 mit dem Bildhauer Fern» körn ^Bo. IX, S. 188 j^ bekannt gewor- den, trat er ĂŒber dessen Aufforderung im Jahre 1862 in dessen Atelier und ĂŒber« nahm zuvörderst die schriftlichen Arbeiten. Bei der Ausdehnung, das Fernkorn'S Atelier, der eben damals mit der Erz« herzog Karl-Statue beschĂ€ftigt war, all« mĂ€lig gewann, fand R. ein um so grö« ßeres Fcld zur ThĂ€tigkeit vor, als Fern< korn's finanzielle VerhĂ€ltnisse in Folge von Mißwirthschaft, die bisher gewaltet, ziemlich zerrĂŒttet waren und es einer siarken Hand bedĂŒrfte, um daS sonst so glĂ€nzende GeschĂ€ft nicht vollends zu Grande geheil zu lassen. Nöhlich sĂ€u-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rhedey-Rosenauer, Volume 26
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Rhedey-Rosenauer
Volume
26
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1874
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
436
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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