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Nosler 244 Uösler
zweites in <Ü «1^33. — 3 Symphonien für
größeres Orchester, eine in Ns in Leipzig 1808
aufgef. — i Oboe-Concert. — Fieder und
Gesänge, 1 italienischer Chor. 9 italienische
Lieder, meist nach Worten von P ia to l i , und
nachstehende deutsche Lieder: Deutsches LĂĽd
in li-äur: „Der Tan, der uns zu Euch ge>
führet"; — „Sein Liebchen nannt' er auch
sein Täubchen". für 1 Sopranstimme mit
Orckesterbeglvitung. — „Der Engelgartcn"
von Mah lmann, deutsches Lied für'ö Cla
vier. — „Tändeley" von Sal iS. — „Nund<
gesang" von Mahl mann. — „Ständchen"
von Bürger. — „Die Entfernten" von
Sal is . — Parodie zu Mi l ler 's Lied:
„Bester Jüngling, meinst du'ä ehrlich?" —
„Trinklied" von Voß: „Wir Brüder sind
noch Zecken". — „Der arme Thomas" von
Falk. — „Am Aschermittwoch" von I . G
Iakob i — „Der Wald" von C F.Weiße.
— „An das Clauier". — „Thräne des Ab-
schieds". — „Das hatte Mädchen" vonBüc,
ger. — „Die Mutter an der Wiege: „Schlas',
süßer Knabe, süß und mild". — „Romanze
aus Kotzebu e's „GrafBcnjowsky".- „Komm',
fein Liedchen, komm' an's Fenster". — „Geist«
liches Lied" von Gellert. — „Preis des
Schöpfers" ron dems. — „Trost des ewigen
Lebens" von dems.. die vorgenannten deut»
schen Lieder sämmtlich mit Begleitung des
Pianofort?. — „Nunogesang für Solo und
gemischten Chor", im I. Iahi-g. der Leipziger
musika.l. Zeitung mitgetheilt. Auch hat N
Gluck's Oper „Alcest^" für das Cembalo
bearbeitet. Emiges, jedoch der Verhältniß»
mäßig kleinste Theil von N.'s Compositionen
ist im Drucke erschienen, Mehreres, vielleicht
das Meiste, dürfte sich im fürstlich Lobko«
witz'schen Musik-Archive u^rsindcn.
Zur Biographie Joseph Nösler's. Dlabacz
(Gottsried Ichann). Allgemeines historisches
Künstler«Lerikon für Böhmen und zum Theile
auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815.
Haase. 4".) Ad. I I , Sp. 388 j-fĂĽhrt ihn als
Nobler auf). — Meyer (I .) . Das große
Eonversations-Le,rikon für die gebildeten Stände
(Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8".)
Zweite Abth<.ilg. Bd. V I , S. 98, Nr. 3. —
s lovn ik Qkuäu^. ü,eä. Dr. I'i-aut. Ll>.ä.
N ioFsr , d. i. Conversations-Zerikon. Ne»
digirt von Dr. Franz Lad. Nieger (Prag
4839, Kober. Lrx. 8°.) Bd. VI I , S. 581. Nr. 1
snach diesem geb. zu Stavnicci in Ungarn im
Jahre 1773, gest. am 28. Jänner !5l2^. —
Oesterreichischc Natio n al» Encyklo» pädie von Gr äffer und Czikann (Wien
1333, 8«.) Bd. IV, S. 402 »iach diesem geb.
zu Prag. gest. ebenda 29. Jänner 1812). —
GaĂźner (F. S. Dr.), Uniuersal<Lerikon der
Tonkunst. NeueHandausgabe in einem Bande
(Stuttgart 1849. Frz. Köhler. 3ex.8v.) S. 732-
snach diesem gest. am 28. Jänner 18l2). —
Porträt. Ein solches, und zwar im Schatten-
riß, soll sich im Conservatorium in Wien be»
finden, und nach einer dort beigefügten An»
metkung soll dasselbe die größte Arhnlichkeir
haben. Herausgeber dieses Lexikons hat e6>
nicht gesehen und besitzt es auch nicht in sei»
ner reichen Sammlung.
Noch sind folgende Nösler bemerkenswerth-,
l. August RöSler, Maler und Zeitgenoß.
Die Kunstkataloge, in denen von Zeit zu
Zeit seine Bilder aufgefĂĽhrt erscheinen, geben
ihn anfangs als in Ungarisch-Hradisch, der
Hauptstadt des Hradischer Kreises in Mähren,
lebend, an. Später erscheint Wien und zuletzt
Buden bei Wien als sein Aufenthaltsort.
Neber Lebens, und Bildungsgang des Künst»
lers. der zuerst im Jahre 1862 im österreichi,
schen Kunstvereine ausgestellt hat und dann
erst nach fast zehnjähriger Frist ebenda und-
öfter mit seinen Arbeiten aufgetreten ist, liegt
nichts Näheres vor. Ausgestellt hat er im
Jahre 1862 im April: „Madonna mit Christus
und Johannes" (I2l) ft) und einen „Studien-
kopf" ; — I87N.- „Studienkopf" (lüO fl.); —
„Die Bekehrte", — „Die Spröde", zwei ge-
zeichnete Concursskizzen nach Goethe's Ge<
dichten (u. 200 fl.); — „Nymphe" (800 f!.);
— zwei „Studienköpfe"; — „Männlicher
Studienkopf" (160 fl); — „Porträt".- —
187!.- „Die Holzsammlerin"; — „Der Bett,
ler"; — „MännlichesPorträt"; - 1872.- „Ge-
theilteS Frühstück"; — „Die kleine Bonne"
(360 fl.), sämmtlich -Oelbilder. Auch in der
I. groĂźen internationalen Kunstausstellung
im Wiener KĂĽnstlerhause im April !8li9 war
von dem KĂĽnstler nur ein in Oel gemaltes
Bildniß zu sehen. sKata loge d?r Monats»
Ausstellungendes österreichischenKunstvereins,
1862. April; 187«. März. Apul. Mai, Juni.
Juli, October, November, December; 1871,
Februar.— Katalog derI. großen internatio-
nalen Kunstausstellung im KĂĽnstlerhanse, April
1869. Nr. 261.) — 2. Christoph Nöslcr,
(Schriftsteller, geb. um 1770). Die Mitthei»
lungcn ĂĽber diesen Schriftsteller, der nach
Raßmann's „Pantheon" im Jahre 1823 in
Vesth lebte, sind sehr spärlich und beschränken
sich im Grunde nur auf die Angabe einiger.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Rhedey-Rosenauer, Volume 26
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Rhedey-Rosenauer
- Volume
- 26
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1874
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 436
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon