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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rhedey-Rosenauer, Volume 26
Page - 267 -
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Page - 267 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rhedey-Rosenauer, Volume 26

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Nogendorf 267 Nogen'dorf' Grafm R. aus dessen Ehe mit der Stern kreuz-Ordensdame Mar ia Barbara geb. Grcifin Götz. Graf Cajeta n öeen- dete die philosophischen und rechtswifsen. schaftlichen Studien an der Wiener Hoch» schule und betrat dann die polilische Lauf bahn. Im Alter von 49 Jahren wurde er k.k. Kämmerer und iin Iabre <768 kam er zum 3andes«Guberninm nach Mailand, wo er im Jahre 1771 eonLi^Iiero, iu einiger Zeit intsnäSuto äeil.6 iiQ3.n26 zu Padua und zuletzt Hofratb in Mailand wurde. Als ihn die politischen Verhält- nisse aus dem Lande vertrieben, wurde er sonderbarer Weise unter dem Fürstbischof von Gurk. Franz 33a v. Altgrafen von S a l m- Reiffersch eid , dessen mit ihm verwandte Familie —denn Caje tan's Tante Raphaele Gräfin Rogendorf war an Anton Altgrafen Sa lm -Reif« fe r scde l d vermalt— gegen Unterhalts» Verpflichtung die Verwaltung seiner Gü> ter übernommen datte, Geistlicher. Nach« dem er die Priesterweihe erlangt hatte, kam er in die Seelsorge nach Ungarn, wo er im Alter von 68 Iahreu starb. Der Graf hat folgende Schrift: „Drrgnch ükrr t>n5 VerMnisZ der Staude" (Wien 1764 4".) im Druck erscheinen lassen. Graf Caje» tan. der als ein gelehrter Cavalier be- zeichnet wird, war k. k. Kämmerer und Commandeur des St. Stephan- Ordens. Die in den Quellen bezeichneten Annalm der österreichischen 3iteratur machen ihn zu einein Sohne der kernhm< ten Karo l ina Dorothea Grasin Rogendorf, gebomen Gräfin Palf fy, aber diese war nicht seine Mutter, son- dern seine Großmutter' aucd wird cr als der letzte männliche Sproß seines Ge> schlechtes, und also dieses als mit ihm erloschen bezeichnet; dem ist nicht so, denn fein Brüder, n. A. Oheim Graf Ernst Johann, vsicmzte das Geschlecht weiter svergleicbc die Stammtafel^. das zur Stunde noch in Ungarn, wo es die Herrschaft Rogendorf im Torontaler Comilate besitzt, fortblüht. Annalen der östen'nchiscken 3iteratur (Wien,, Doll. 4°.) Jahrg. 4809. Bd, I, Intelligenz!)!., Sp. l68. — (D e Luca) Das gelehrte Oester. reich. Ein Versuch (Wien 1??8. v. Trlittnern. 8°.) I.BdS. 2. Stück. S. «5. — d'Elvert (Christ.). Notizenl'latt der hist. statist. Section der k. k. mähr. schlrs, Gesellschaft zur Vtt'ör- derung des Ackerbaues u. s. w. (Vl-ünn. 4".> i8<>9, Nr. 7. S. 22, im Aufsäße üb^r die Familie Rogendorf. l. Zur Geucalagie der Herren und Grafen von Nagendors. Die Roaendorf sinc, cin altes, ursprünglich stoirisches Aorlöq^stnleckt, das sich später über die beiden Erzherzagthümer^ Mabrrn und Schlesien ausbreitete, und e^ssen» wältig in einein Zweige in Ungarn i>n Toron» tal.r Comitate fortbiübt. Die urkundlichen Anfänge der Rogendorf reichen in die Mille des l5. Jahrhunderts zurück, wo der Landrichter Signtund Rogendorf (gest. l472) eine mächtige Stellung in der Steier, niark einnahm Zu dlsonderein Glänze und Namen gelangte das Haus durch die brioen Brüder Wolfgang und Wi lhelm, welche im Jahre <»29 zn den Hrlden der Wiener Belagerung zäl'lm. Später spielten die Herren von Rogrndorf in der Neformcition eine hervorragende Rolle, vornehmlich Iohan« Wilhelm und später Georg Ehren- reich (II.). der mit 3l nieoeiösterreickischen Edlen den böhmischen Protestanten beigrtre^ tkn war. Georg Ehren reich's Sohn Iohank Christian kehrte jedoch in den Schooß der, kathi.'lnchcn Kirche zurück und seitdem ist daS Haus Rogendorf katholisch geblieben. Das Geichlecht psianzte sich ohne mele Seitt'nzivkige, da diese fast immer schon in den elften Generationen erloschen, fort. Dir Etcunmtaft'I gibt eine übersichtliche Dar» stellung der Aufeinanderfolge. — Was,die in daö Haus grlangien Würden und Ehren« amter betrifft. sc> waren sie ebenso zahlreich al5 mannigfaltig. Schon die Brüder Kaspar und Nalthasar erhielten am 4. Nounnuer. 4480 den n i e c> e r ö ster rei ch i sch e n Her» ren stand, dann wurde Wilhelm N. mit seinen Brüdern Wolfgang uno Georg auf dem Wormser Reichs rage am 3l. Mai <ü!il
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rhedey-Rosenauer, Volume 26
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Rhedey-Rosenauer
Volume
26
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1874
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
436
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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