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Schenk! 202 Schenkl
Anton Rol let t M . XXVI, S. 303) —
nicht Rol ler , wie er in Kayser's
„Bücherlerikon". Bd.V, S. 72, heißt —
veröffentlichte Schenk das „Medicinisch,
chirurgisch'praktische Archiv von Baden
für Aerzte und Wundarzte" (Wion 1804,
Gerold. gr.so.. mit 1 K.), das auch unter
dem Titel: „Merkwürdige KrankheitS-
geschichtm und deren Heilung" ausge»
geben wurde.
Czikann (Ioh. Iac. Heinrich). Die lebenden
Schriftsteller Mährens (Brünn 181l. Traßler.
zo.) S. i33. — Oesterreichische Na-
t ional . Encyklopädie von Gräffer
und Czikann (Wien 1535, 3<>.) Bd. IV,
S. 521.
Noch ist erwähnenswerth: A . Schenk, Coo»
perator zu Votzen in Tirol, ein tüchtiger und
vielversprechender junger geistlicher Componist
der Gegenwart, der einige seiner kirchlichen
Compositionen bereits durch den Druck ueröf<
fentlicht hat, u. z.: „M5L2. drsvis äs Keguiem"
für Sopran. Alt, Tenor und Baß mit Orgel,
Nr. 1 in O-moll, Nr. 2 in ^.-inoU (Inns>
brück 186?, Groß); — „Zwei ^.ntixkouen
6<z IauctiLLinio" für 4 Singstiminen mit
Orgel (ebd. 1668), bildet auch Nr. 2 deS
„I . Cyklus katholischer Kirchengesänge"; —
„Zwei I>au3s IwFua." für 4 Singstimmen
mit Orgel (edd.), bildet Nr. 6 des „ I . Cy-
klus katholischer Kirchrngesänge". Fachstiminen
haben sich über die Kompositionen des jungen
Priesters auf das Vortheilhafteste geäußert.
lNeue Tiro ler St immen (Innsbruck.
40.) 1858, Nr. 184.)
Schenkl, Joseph (Maler in Wien).
Sr lebte in den Zwanziger»Jahren in
Wien und waren von ihm in den
Iahres-Ausstellungen in der k. k. Akade-
mie der bildenden Künste bei St. Anna
seit 1820 mehrere Blumen- und Frucht«
stücke. Stillleben, im Jahre 1822 auch
drei Landschaften mit Ruinen und Felsen,
sämmtlich in Oel gemalt, zu sehen. Seit
4824, in welchem Jahre er die Blumen»
stücke ausgestellt, erscheint sein Name
nicht mehr in den Kunstkatalogen, wie
er denn auch weder bei Nagler, noch Müller« Klunzinger oder in den
Werken über österreichische Künstler von
Dlabacz, Schlager, Tschischka
u. A. erwähnt wird.
Kataloge derIahres-Ausftellungen in der k. k.
Akademie der bildenden Künste zu St. Anna
in Wien (8".) 1820, S, 19. Nr. l40; 1822.
S. 6, Nr. 94; S. 8. Nr. il3.120.12l; S. i8,
Nr. 89. 93, j0l; S. 21. Nr. l i l ; S. 20,
Nr. 223. 224.
Schenkt, Karl (Pl) i l 0 l 0 g undFach.
schriftsteller. geb. zu Brünn 11. De.
cember 1827). Ungeachtet S. im Jahre
1849 bereits die juridischen Studien be«
endet hatte und ihm die Bahn auf dem
weitverzweigten Gebiete der Iurispru-
denz offen stand, so folgte er doch dem
Dränge seiner besonderen Neigung für
das Studium der classischen Sprachen
und trat in daS philologisch-historische
Seminar an der Wiener Universität ein.
Der entschieden günstige Erfolg seines
vorragenden Talentes und seines Fleißes
lenkten die Aufmerksamkeit der Seminar«
Direction auf ihn. Noch im Jahre 1849
erlangte S. den philosophischen Doctor-
grad an der Wiener Universität, im Jahre
1831 die Lchrbefahigung für classische
Philologie am ganzen Gymnasium in
ausgezeichneter Weise. Im letztgenannten
Jahre wurde er zum wirklichen Gymna<
fiallehrer in Prag ernannt, im Jahre
1834 im Lehramte definitiv bestätigt.
S. vereinigt mit seinen vorzüglichen
Kenntnissen in den classischen Sprachen
und in der älteren Geschichle zugleich
auch eine schätzbare Bildung in der deut«
schen Sprache und Literatur. Seine be-
sondere wissenschaftliche Befähigung hat
S. durch eine Neihe literarischer Erschei-
nungen auf philologischem Gebiete be>
kündet. Seine Werke: „Griechisches Ele<
mentarbuch für Gymnasien nach Curtius
und Kühner" ftie bibliographischen Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Sax-Schimpf, Volume 29
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Sax-Schimpf
- Volume
- 29
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1875
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 374
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon