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Schenk! 204 Scheppel
plion, aus der Nqrapiidie, der Znabasis, den
Grinmrnngen an 5akrates ^nZammengestellt
und mit erklärenden Zlnmerknngen und einem
Wärterünchr uersehrn" (Wien 1833. Gerold;
2. verbess. Aufi. 1837; 3. Aufl. 1860;
4. verbess. Aufl. 1863); auch davon
erschien eine italienische Uebersetzung unter
dem Titel: „(ürssto»22.212. äi Zsnolonto
600. ooc« (V16NNÄ 1838, 8«.); —
„Tebnngöbnch u^m Neöerschen ans dem Deutschen
und lateinischen in's Griechische lĂĽr die Glassen
desGbergqmnasinnis" (Prag 1860. Tempsky;
2. verm. u. verbess. Aufi. ebd. 1861); —
„Nie politischen Anschauungen des Gnripides.
Gin Beitrag pr griechischen Kulturgeschichte"
Wien 1862, Gerold), Separatabdruck
aus der Zeitschrift für die österreichischen
Gymnasien 1862, Heft 3; — „Griechisch,
deutsches Schulwörterbuch" Wien 1864, Ge>
rold; 3. Abdr. 1866: 4. Abdr. 1870);
eine italienische Uebersetzung unter dem
Tiiel: „Vao2.doi2.ri0 ß-i-ooo it3.ii2.n0"
(ebd.) besorgteFr.Ambrosol l ; — „Nei>
träge zur Kritik des A. Zlenaens Zeneru"
(Wien 1864. Gerold), Sonderabdruck
aus den Sitzungsberichten philos.'histor.
Classe der kais. Akademie der Wissen,
schaften; — „Werth der Sprachuergleichnng
tiir die classische Milolagie. Gine Antritts-
Vorlesung . . . " (Gratz 1864, Leuschner.
Lex. 80.)' — „Sur Kritik späterer lateinischer
Nichter" (Wien 1864. Gerold), Separat-
abdruck aus den Sitzungsberichten der
kais. Akademie der Wissenschaften; —
„Trber die Aensreligion. Vartrug, gehalten in
der Aessunrre am N. MĂĽrz ^365" (Grcitz
1863, Leuschner. 8«.); — „Oss^s ^a-
(Prag 1867, Tempsky, 8«.); — „Ztudirn
p der Irgllnantika des Vaierins FlacruZ"
(Wien 1871, Gerold. gr.8".). Im Jahre
1872 erhielt S. einen Ruf an die neu»
errichtete Straßburger Universität. Bei dieser Gelegenheit erhob sich für das
Verbleiben Schenkel's die öffentliche
Meinung in wärmster Fürsprache und for«
derte, daß derUnterrichtsminister alles auf«
bieten möge, den tüchtigen, verdienstvollen
Professor dem Kaiserstaate zu erhalten.
Nnd er blieb ihm auch erhalten.
Deutsche Zeitung (Wiener polit. Blatt)
1872. Nr. 201: „Akademisches".
ScheMl. n. A. SchepPl, Johann
Nepomuk (Rechts gelehrter, geb. zu
Kladrau in Böhmen 13. März 1780.
gest. zu Wien 13. Juni 1813). Nach-
dem er in den Jahren 1761—1767 das
Gymnasium und die HumanitatSclaffen
beendet, bezog er die Prager Hochschule,
an welcher er in den Jahren i768 und
1769 die philosophischen und 1770 bis
1773 die rechtswissenschaftlichen Studien
hörte, aus welchen beiden er in den
Jahren 1773 und 1782 die Doctor-
würde erlangte. Im Jahre 1773 ver»
sah er fĂĽr einige Zeit das Lehramt der
Moralphilosophie an der Prager Hoch«
schule, legte es aber schon im folgenden
Jahre nieder und wurde im Jahre 1776
von dem Magistrate der Kleinseite Prags
zum SyndicuS gewählt und im Jahre
1777 von der damaligen böhmischen
Appellationskammer zum Procurator bei
den unteren Instanzen ernannt« Im
Jahre 1783 wurde er Mandatar und
Verweser der Prager oberstburggräflichen
Gerichtsbarkeit, 1784 Mitglied des neu-
organisirten Hauptmagistrates in Prag
und Richter; 1787 Rath bei dem böhmi»
schen Land rechte und 1792 bei dein
böhmischen Appellationsgerichte, 1803
wirklicher Hofrath bei der obersten Justiz-
stelle und Beisitzer der Hofcommission
in Iustizgesetzsachen. Als Fachschriftsteller
hat S. herausgegeben: „Handbuch der
erläuterten Ganrursordnung" (Prag 1788,
A. Hladky, 80.); — „Handbuch d?r
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Sax-Schimpf, Volume 29
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Sax-Schimpf
- Volume
- 29
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1875
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 374
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon