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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Volume 31
Page - 117 -
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Page - 117 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Volume 31

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Schön, Moriz 117 Schön. Karl 2—4) „Grzter AhmMet lnr den zirakti «chen Mlimntemcht", 3 Lieferungen; — 8) ,,A6 VelinngzMcke inr dn Mlinl mit einer begleitenlien Violine iiir iiie Nhrer"! — 6) 48 kleine und moderne Duetten in verschiedenen Dur- und Nail-Ton» arten; — 7 u. 10) Sechs leichte und melodische Duettino's für Violine und Bratsche, 2 Lfgn.. — 8, 9 u. 11) „Gründ- liche ÄnnmZung, Neispielr und VebnnZMückü zur Gllrrnung der Rpsililawren", 3 Lfgn.; — 12) „Arlmngln für t,ie Mime". Außer die« sem Lehrgange gab er noch eine, „Nn Zonntllgsgeiglr" betitelte Sammlung leich- ter und „gefalliger Uebungsstücke für eine Violine mit Begleitung einer zwei. ten" aä Ud., dann eine Sammlung von Kompositionen über die beliebtestenOpern' Melodien unter dem Titel: „Ner Opern- treunb, tnr eine Violine mit Negleitnng einer Meiten", mehrere Duetten; — ein,,^l»- Hanis s«z ^c>?«ee« in 6^" u. f. w. heraus. Als Violinviltuos erntete S. überall, wo er auftrat, im Haag, in Frankfurt, Braunschweig, Gotha, Leipzig, Wien u. a. O., großen Veifall. Auf seinem Instrumente, er besaß eine der kostbarsten Geigen, entwickelte er eine große Meister» schaft. Als Lehrer erzielte er nach seiner eigenthümlichen Methode sehr günstige Resultate. Außer der Violine spielt S. auch die meisten anderen Instrumente, wenn eben nicht mit Meisterschaft, so doch mit solcher Fertigkeit, um an dm verschiedensten Stimmen im Orchester mitwirken zu können. Schi l l ing (G, r>?.), Das musikalische Europa (Speyec 4842, F, C, Neidhard, gr, 8».) S. 3N3. — Gaßner (F. S, v : . ) , Universal>L«ikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem. Bande (Stuttgart l849, Frz. Köhler, gr. »".) S, ?59.^ , Neues Nniuersal>L eri kon der Tonkunst. Angefangen von vi>. Julius Schladebach, ftrtges. von Eduard Berns, dorf (Dresden 183?, Robert Schäfer, gr, 8°.) Bd. I I I , S. 2«»! Anhang, S. 222. Außerdem sind noch bemerlenöwerth: l. Eduard Schön (Landschafter), ein Zeitgenoß. Ueber sein Leben und seine künstlerische Ausbildung liegen keine Nachrichten vor. In den IahnS« Ausstellungen in der k. t, Akademie der bil> denden Künste zu St, Anna in Wien waren im Iah« l832 em Tbierstück: „Hunde" bar. stellend, und im Jahre i836 zwei ideale Land- schaften, sämmtlich Oelbilder, zu sehen, s.K a t a< loge der Iahreö.Ausstellunaen in der t, l. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien (8°.) 183«, S. l», Nr, l28; S. l6. Nr. <4«; 1839, S. 20. Nr. 226,) — 2.Joseph Schön (gest. zu Pisek 2. Februar 1838), nicht zu verwechseln mit dem später nach Preußen ausgewanderten Breslauer Professor, dem gleichnamigen Johann Schön, teffen Lebensskizze S, l<2 mitgetheilt wurde. Sch. widmete sich dem geistlichen Stande und in diesem dem Lehramte, wurde Professor der Humanitätöclassen zu Königgrätz, später D!< rector des Gymnasiums zu Fiume und zuletzt Präfect des Gymnasiums zu Pisek. Cc war ein ästhetisch feingebildeter Priester, der sich auf dem Felde der Lyrik mit Glüs bewegte und seit 13i» in der Zeitschrift „Isis", bann im „Hyllos", „Hesperus", im Horm'ayr» schen „Archin", in der „Wonatschrift" und im „Jahrbuch des böhmischen Museums" ver» schieden« kleinere historische und lyrische Ar» beiten veröffentlicht hatte. Nachdem ef aus dem Küstenlande an seine neue Bestimmung nach Pisek gekommen, wendete el sich nun der öechischen Literatur zu und durchforschte zu diesem Zwecke di« Archive von Pisek, Vodnan, Netolice und anderer in Pisekö näch< ster Umgebung gelegenen Städte und Ort« schuften, und veröffentlichte als Frucht dieser Forschungen in den Jahrgängen <832, <833 und 1834 des „öuäoM Leicksli!) Älnuemn" unter dem Titel: „I/ist«' k!«tc>ri«k^" in!er< essante historische Correspondenzen. S. war Ehrenmitglied des böhmischen Museums und Mitglied verschiedener vaterländischer Vereine. — 3. Kar l Schön. Einen Historienmaler dieses Namens, der um l8<18 in seiner Vater« stadt Prag lebte, führt Tschis chka in seinem unten bezeichneten Werke an, ohne nähere Angaben über seine Werke und sein Leben, über welche sich auch in anderen Schriften nur sehr dürftiges Materiale vorfindet. Die Präger Oberpostamts «Zeitung uom Jahre, 1808, Nr. s, S, 32, meldet von ihm: daß er am 9. Jänner 2«t>8 an der Zeichen« und Malerkunstanstalt in Prag für seine Zeichnung
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Volume 31
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Schnabel-Schrötter
Volume
31
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1876
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
402
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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