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Schonbauer 122 Schönberg
und an denen auch Beethoven mit.
wirkte, betheiligt i kurz. Schön au er
gehörte zu den Matadoren des Musik-
lebens, das im ersten Viertel des laufen»
den Jahrhunderts Wien zu einem be-
rühmten Hort dieser Kunst erhoben hatte
Nun hatte S. leider von seinen Erleb
niffm, die genug des Interessanten gebo
boten hätten, keine Aufzeichnungen ge>
macht, aber auf Anfragen ertheilte er
Personen, die
sich
mit Arbeiten über die
Koryphäen der Kunst beschäftigten, so
über Beethoven, Haydn,Mozart ,
Sa l ier i , Weigl u. A., gern und
authentischen Bescheid, wie denn auch
Otto Iahn in seinem unvergleichlichen
Mozartwerke Schönauer's dankend
erwähnt.
Zellner's Blät ter für Theater, Musik und
bildende Kunst (Wien, ll, Fol.) XIV. Iahrg,
(1858), Nr. 28: „Ein musikalilcher Veteran",
von Dr. Leopold Sonnleithner. — Noch
ist eineS jetzt lebenden — wie es den Anschein
hat, noch MNgm — Zeichners und Aquarel»
listen, Georg Schönauer. zu gedenken,
der in Wien lebt und in den Monats>Aus<
stellungen des österreichischen Kunstvemnö im
Jahre !8«8, im December: „Das Nixchen",
nach einer Romanze von Hermine u. Cz.,
eine Bleistiftzeichnung (l0N fl.); — I8?U,i'm
Juni: „Die Gräber", Zeichnung nach einem
Gedicht von Gaudy (80 fl) «nd „Des Kna>
ben Berglied", nach Uhlano, Aquarell
(2N fl.), ausgestellt hat. Monnts.Ver.
zeichn isse der Ausstellungen des österiei'chi.
schen Kunstvereins, 18«», December Nr. 16«;
187», Juni Nr. 6?, 137.)
Schönbauer, Joseph Anton (Natu I.
forscher, geb. zu Reichenberg !n
Böhmen im Jahre 1787. gest. zu Pesth
in Ungarn am 27., n. A. am 28. De>
cember 4807). Nach beendeten Gymna»
stal> und Philosophischen Studien wid»
mete er sich der Arzneiwissenschaft, er>
langte daraus die Doclorwürde und
wurde, dem Lehramte sich zuwendend,
1792 Professor der speciellen Natur>, geschichte und der Therapie an der Uni.
versität in Pesth, wo er nach löjähiiger
Wirksamkeit im Lehramte im Alter von
50 Jahren starb. AIs Fachschriftsteller
thätig, hat S. folgende Werke veröffenl.
licht: ,,^/lSHss cis abc,^«" (Wien 1778,
8".); — „Gcschichtc der «chädlichrn Kulnm.
tiarzer Mücken im Nannte, als Neqtrng zur
Aatittne«chichte uun Nnanrn" (Wien 1794
sauch Hammerich in Altona^s, 100 S.,
mit ill. Kupf., 4".)', —
i!" (Vuäas 1798,
I7ni?., 4°.); — „Nene nnniiitiz
die Minmlllü nnd ijirr Vebtaiidthlüe richtig z»
Wtimmen«, 2 Theile (Wien 1808 u.481«,
Schaumburg u. Comp., 8«.), den 2. Theil
hat S.'s Sohn Vincenz einige Jahre
nach dem Tode des VaterS herauSgege»
ben; — gleichfalls nach dem Tode Io»
seph Anton G.'S erschien sein „Neter-
minntiunz- nnl> Wirner'Z Mixernlz^tem",
2 Tab. (Leipzig 1809, Barth). — Sein
schon vorerwähnter Sohn Vincenz auch
Dr. der Medicin, gab das Werk: „M-
i 2
1806 et 1809, 8°.) 'heraus. Der zweite
Band führt auch den Geparatlitel:
Pogg. endo r ff(I,C,), B!oaraphisch>literarisches
Handwörterbuch zur Geschichte der exacten
Wissenschaften (Leipzig t8Sg. I . Ambr. Varth,
gr, 8«,) Bd. I I , Sp, 829. — F"«^ ^ « o ^ ,
isssists Iltsrarla (Vuäas t858, 4».) g. i<<3.
Schöllberg, die Künstlerfamicie. Io>
hann, Adolph und Johann Nepomuk,'
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Volume 31
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schnabel-Schrötter
- Volume
- 31
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon