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Schonberg«
— Wald am Ufer eines kleinen Flusses,
ltnks amWegezwei Figuren (kl.Qu. Fol.);
— zwei Prateranfichten mit Figuren,
1809 (Qu. Fol.). Nach S.'s Bildern sind
auch einige Blatter in Aquatintamanier
gestochen worden, und zwar eine „Ge.
birgslandschaft bei Mondschein mit einer
Ruine in der Ferne am Flusse", 1798
i,ön Balzer; eine „Gebirgslandschaft
bei Abendbeleuchtung" und „Landschaft,
im fernen Hintergründe hohe Gebirge«
(beide gr. Qu. Fol.), beide von Benedict
Pii inger. Der Künstler hatte sich um
den Anfang des laufenden Jahrhunderts
zum zweiten Male mit einer Freiin
Hundbiß von Wal t inms aus einer
alten AdelSfamiüe Schwabens vermalt.
Die Witwe heirathete nach seinem Tode
einen KarlGrafen Gatter bürg. AuS
ihrer ersten Ehe stammt der k. k. Feld-
zeugmeister Adolph Freiherr Schön-
beiger ^s. d. S.
Engert (EraZmus uon), Verzeichniß der
Gemälde moderner Schule, welche zur k, k,
Gemälde'Gallen'e im Belvedere z» Wien g?<
hören tWirn ^l87l, C. Gerold'S Sohn, 8°.)
S. 22. — Die Künstler aller Zeiten und
Völker. Begonnen von Prof. Fr. Mül ler ,
fortgesetzt von Dr. KarlK! unzinger (Stutt.
gart, Ebner u. Seubert. gr. 8».) Nd, I I I ,
S. 480. — Porträt. Gezeichnet uon dem
Maler Vogel von Vogel stein in Noin
im Jahre 182U und in dessen berühmter Por>
trät'Sammlung befindlich.
Noch ist eines Ludwig Schönbecger zu
gedenken, welcher in der Angelegenheit der
Actlonäre der ungarischenOstdahn am Zl). Iiü,i
l8N in der Geneial-Versamüilüng eine Mede
Zehalten hat, in welcher das ganze ungeheuer»
liche Gebaren dieser Eistnbahn<Nct!en>Gesell.
schaft N!ckhal!los bloßgelegt ist. Die obwohl
im gemähigiesten Tone gehaltene Rede dringt
doch des Unglaublichen so viel, daß sie, da
sie eben nur Thatsachen berichtet, neben dem
Falle O fe n h e i m als eine Signatur der Zeit
angesehen wecden kann. Die vollständige,
sechs Zoliospalien fassende Rede ist als Bei»
läge zur Nummer 25lO »om «. Juli 1874
dtt „Neuen freien Presse" erschienen. Schönborn
Schönlwrn, Tagen Franz
Graf (Ritter des goldenm Vließes, geb.
27. Jänner 1727. gest. 28. Juli 1801).
Ein nachgeborner Sohn des Grafen
Anselm Franz aus dessen Ehe mit
Maria Theresia Gräsin Montfort .
Graf Anselm Franz war k. ?. Käm»
merer und geheimer Rath, General der
Kavallerie, des oberrheinischen Kreises
eommandirender General und Oberst
eines Infanterie-Regiments. Der Sohn
Eugen Franz Erwein erblickte sechs
Monate nach dem Ableben des Vaters,
den derTod im schonstenMannesalter von
43 Jahren dahingerafft, das Leben. Zwei
frühere Söhne waren im Kindesalter uer>
storben. Der junge Graf erhielt eine sorg»
faltige Erziehung, wurde k. k. wirklicher ge>
heimer Rath und Kämmerer, Ritter des
goldenen Vließes, Oberst><Irbtruchseß von
Oesterreich und vermehrte den ohnehin
schon bedeutenden Besitzstand der Familie
um ein Ansehnliches. Außer der Familien«
Herrschaft Schönborn besaß er die Herr«
schuft Weyerburg im V. U. M. B. und
die Herrschaft Mautern im V. O. W. W.,
welche beide Erwerbungen seines Oheims,
des Bamberger Fürstbischofs Friedrich
KarlGrafen Schönborn, ferner die
unweit Mautern gelegene Herrschaft Nos»
scch, welche er im Jahre 1766 selbst
angekauft, Heußenstamm, n. A. Heissen«
stein, und die große ungarische Herrschaft
MmMcs. Letztere war seinem Oheim,
dem Grafen Rudolp h F ranz Erwein,
aus der Confiscation des Fürsten Ra»
köczy von Kaiser Kar l VI. verliehen
worden und wird wohl durch Familien»
Übereinkunft an die österreichische oder
ungarische Linie gekommen sein. MuN'
kacs wurde zwar im Jahre 1788 als ehe»
maligeS Krongut vom königlichen FiscuS
vindicirt und eingezogen, aber auf dem
Reichstage 1791 der gräflichen Familie
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Volume 31
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schnabel-Schrötter
- Volume
- 31
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon