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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Volume 31
Page - 171 -
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Page - 171 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Volume 31

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Schönnermark Schonreiter Kaiser Kar l IV. als ältester Landadel an> erkannt. Sie besaßen die Stammgüter Schö» nermark, Sckwanepuhl, Arendsee, Düchow, Güstow, <ZZ6 erscheinen sie als wählbare und später zwei Jahrhunderte hindurch als erbliche regierende Bürgermeister und Käm< merer zu Kyritz, Stendal, Ruppin und Wu> strrhausen; in letzterer Stadt si,ht man noch in der Kirche das Grabmal eines Kuno uon Schönnermark. Andere dieses Geschlechtes bekleideten verschiedene höhere geistliche und wissenschaftliche Würden, Katharina von Sch, war !347 Aiorin des adeligen Damen, siiftes zu Stenüal. Unter den Tapferm, welche bei Fehrbellin unter dem großen Kur» surften gefochten und geblieben, brfmdet sich auch ein Schön nermark. Zu den bereits anqeführten Besitzungen erwarben sie im Laufe d«>e !S-, 17. und l8. Jahrhundert« noch die Lehengüter Hohenalödorf, Mochlitz undUllers. dorf. Die Besitzer der letzteren, welche die ältere Linie bilden, schreiben sich zum Unter» schiede Uon der jüngeren, welche sich Schö- nermarck (mit einem n und mit c) schreibt, mit zwei n und ohne c (Tchönnermack). Durch Heirnthen sind die Sch. mit anderen altadeligen sächsischen und preußischen Ge- schlechtern, so mit den Brösicke, Leipzi» ger, Loch au, Stut terheim u. N. ver- wandt. Die Familie schien erloschen und Vtelchio« Johann uon Sch. galt als der Letzte seimS Geschlecktes, als sich in der Lausitz eine Familie fand. welche die obeiwähnten Güter Hohenalsdorf, Mochlih und Ullersdorf besaß. Die Vesitz°r von UllerSdorf schrieben sich Schönner mark aus dem Hause Moch> !itz. Der letzte Besitzer uon Ullersdorf war der Großvater unseres Maria Therefien-Or> densritters Kar l Ludwig Constantin Frei« Herrn von Sch, Der heutige Familienstand. Freiherr Kar l Ludwig Constantin von Sch. hinterließ, aus seiner Ehe mit Marie Clise Fischn von 5ce fol> «ende vier Kinder: 1) Mar ia Ludovica Katharina (geb. 1^14), vermalt in zweiter Ehe mit Johann 5ch«ster Eolen von 5chußy«im, k, k. Major und Commandanten des 27. Land, wehr-Bataillons;— 2) Hugo Anton (aeb. i813), vermalt in erster Ehe (seit 1843) mit Narie Eaupp uon Nmgljaustu (geb, 1828, gest, 14. Juli 1868), in zweiter (seit 27. April 1870) mit Gisela uon CjchmcWri au« erster Ehe stammen: Hugo (geb, 1846) und Wi l - helm (geb. 1848), Ersterer bei der k. k österr. Staatsbahn, Letzterer bei der k, t, prin eisten Donau«Dampfschiffahrt«. Gesellschaft <mgc> stellt; aus zweiter Ehe- Anna Aurora Vea> trir („ed. 28 Mai 1871); — 3) Gduarl» Karl Mathias. (geb, i817), vermalt (seit 13. October 1821) mit Ernestine Gräfin von Alttms (geb. 12. Jänner 181?), un!» 4) Her- mine Iosepha Magdalma (geb, 182«), vei. mält (seit 1«38> mit Emamick Ritter Uon ßar- nach, k, t, Major, Witwe seit 9. September 1868. Wappen. Quadrirter Schild mit Herzschild. Herzschild. In Roth vier mi! ihren grünen Stengeln ineinander geschlungene silberne Gartenlilien, Hauptschild, < und 4: in Gold ein schwarzer ausgebreiteter Doppel» adler mit von sich gestreckten Fängen, üb« sich ein schwebender grüner Lorbeerkranz; 2 und 3: in Blau zwei in Form eines An> dreaskreuzes gelegte Schwerter, an welchen eine goldene Freiherrnkrone gesteckt ist. Auf dem Schilde ruht eine Freihrirnkrone, auf welchrr sich zwei zueinander gekehrte gekrönte Turnielhelme erheben. Die Krone des rechten Helms trägt einen offenen schwarzen Flug, welchem der grüne Lorbeerkrnnz uon 1 und 4 eingestellt ist; aus jener des linken wächst ein wilder Mann mit rothgoldener Binde um die Stirn und die Lenden, welcher eine Keule auf der rechten Achsel trägt, Helmdecken. Die des rechten schwarz mit Gold. jene des linken blau mit Silber unterlegt. Schönreiter, auch Schönreither, Georg (Maler, Geburtsoit und Jahr unbekannt). Zeitgenoß, ein Landschafts- maler m Wien, der zum ersten Male in her Iuni-Ausstellung 1863 im österrei,. chischen Kunstvereine mit einer „ Meuten MnböchnN" in die Oeffentlichkeit trat. Ueber Lebens- und Bildungsgang des offenbar noch jungen KünstlelS liegen keine Nachrichten vor. In den Kunst» katalogen wird er als Künstler aus Wien bezeicknet. Der Landschaft vom Jahre 1868 folgten in der April-Ausstellung des Jahres 1870 zwei Bilder: „Parthil an der Men" (60 fi.) und eine landschaft» liche Concursskizze. Seit dieser Zeit be» gegnete man seinen Arbeiten öfter in den Monats Ausstellungen des genann- ten Vereins und in den großen, im Wie»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Volume 31
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Schnabel-Schrötter
Volume
31
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1876
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
402
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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