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) Wenzel 221 schal), Wenzel
bereit« erschienenen Abschnitten enthaltenen
Ereignisse, sogar die, welche Scholz selbst
'erzählt hatte, denn doch nicht so ganz
der Wahrheit getreu waren. Scholz scheint
in heilerer Gesellschaft manche Dinge, und
selbst solche, die nicht das beste Licht auf sei.
nen sonst ehrenhaften Charakter zu werfen
geeignet wären, als Producte seiner Erfin-
dungskraft und etwas phantastisch ausge
schmück! preisgegeben zu haben; so stellen sich
z. N. die erzählten Umstände bei seinem Ab.
gange von Gratz und manche, seine pecum'ä
rcn Verhältnisse betreffenden Anekdoten als
theils unrichtig, theils etwas übertrieben ge>
schildert heraus). — Neue Zeit (Olmützer
polir, Blatt) <870, Nr, <03-ios, im Feuille.
ton- „Ein hinterlistig« Wohlthäter" ^auch in
der Wiener „Tageö.Pccssc" l«?a, Nr. 9l, u.
vielen anderen Blättern). — Neuigkeiten
(Brünner polit. Blatt) 1888, Nr. 238, in den
„Miscellen" l^ wie Komiker Scholz zuerst
entdeckt wurde). — Oesterreichische Gar<
tenlaube (Gratz, 4«) I I . Band, G. i lS:
„Del Komiker Wenzel Scholz in Wien" lCpi»
sode au« seinem Leben). — Presse (Wiener
politisch«« Vlatt) 1863. Nr, 3>4, im Feuille.
ton lverschiedenc Züge aus seinem Leben). ->
Sa lon (Präger Unterhaltungöblatt, 4»)
1882, Nr. 288 u. 23«! „Wie der berühmteste
deutsche Komiker bekannt geworden" ^Episode
au« Scholz's Leben). — Sammler (Wie.
mr Unterhaltung«blait, 4».) 23. März i81S,
Nr. 3» ftbcr sein Debüt als „Schustergeselle
Traugott"): — dasselbe Blatt, 28. September
18<z. Nr. 110 lüber ihn in feiner Rolle als
„Kasperle"); — dasselbe Blatt, 13. Mai
182S. Nr. «7 lfein Engagement im Theater
an der Wien). — S ly f r ied (Ferdinand
Ritt« von), Rückschau in das Theaterleben
Wiens seit den letzten fünfzig Jahren (Wien
1864, 8«) S. 7? u. 146.' „Der Komiker
Schulz". — Tagespost (Gratzer Localblatt)
1838. Nr. 63 u. f., im Feuilleton: «Wenzel
Scholz in Gratz". — T a g e s > P r e s s e (Wi«<
ner plllit. Blalt, Fol.) 187«, Nr. H l , im
Feuilleton: „Unverhoffte Vaterfreuden. Skizze
aus der Vühnenwelt", von Karl Haffner
^Episode aus S.'ö Leben). — Telegraf
(Wiener Localblatt. 4«) IX. Jahrg. (18«7),
Nr. 78: „Die ruhige Spielpartie des Wenzel
Scholz. Sein Kckuz und Leiden, von ihm
selbst erzählt"; — dasselbe Blatt 18«3. Nr. 2i,
im Feuilleton: „Erinnerung an Scholz" »mh,
rcre Züge aus seinem Leben), — Theater»
Zei tung, herauög. von Adolph Bäuerle (Wien, gr. <».) 8. Februar 1821, G. «3
ISch ° lzin Gratz); — dilselbe 182«, S. 2l«;
1828, Ni. 20, S. 'S; 1832, Nr. <2, S. 48;
Nr. iS, S, 63,- Nr. 2 i , S. 83; Nr. 2«.
S. 982; 1834. Nr. 88, S. 352; Nr. 22l,
S. 884; 183«, Nr. l<w, S, 489,-1842, Nr. <?2,
S. 771; 18«. Nr. i42, S. 368; 188«, Nr, 74,
S. 293 ssn den angeführten Nummern btfin.
den sich meist ausführliche Referate über,
seine Nenesizcn und im Jahre i842 über
sein Debüt im Theater an der Wien im
Jahre 1828); — dieselbe 18«, S. 703:
„NienS erster Komiker"! S. 8l l , im Theater.
Beobachter: „Scholz und Beckmann"; 185«,
Nr, 222.- „Wenzel Scholz's erstes Auftreten
in Wien": 1851, Nr. 129. S. 9l8.> „Nio<
graphie"; 1837, Nr. 6, S. 27- „Ueber feinen
Namen „Plümekc"; Nr. 228. S 943. «.
Nr. 231, S, 9»l: „Biogmphie": Nr. 2«,
S. 39l, untcr den „Theater'Neuigtttten«
^eine länge« Mittheilung uun Dr. Iuliul
Wagner); Nr. 296, im Feuilleton: „Die
Leistungen Wiener Schulz im Vurgthcater":
1860, Nr, 22: „Scholz bei Fürst Mtttcrmch"
seine Episode auS Scholz'« Leben, die sich
bei Frau uon Geymüller zuaetragen, hier
aber in den Salon des Sraatstanzlers »er»
setzt wird). — Allgemeine Tbeatcr>Chrll '
n i l (4«,) 1864, Nl. »0, S. «3 : „Der K°<
miker Tcholz als Blitzableiter Carl's gegen
den Unmuth des Publikums". — Wan.
derer (Wiener polit. Blatt) <837. Nr. 439,
im Feuilleton- „Wenze! Schulz". — We i l
(Philipp), Wiener Jahrbuch für Zeitgeschichte,
Kunst und Industrie und österreichische W»l<
halla (Wien 18«<, Schweiger, 12°,) S. 136.
— Wiener Elegant« (4°.) !827, Nr. 4»,
S, 27?! „Wenzel Scholz", — Wiener Tag'
blatt 1869, Nr. <46. Beilage, in den Mi«<
zellen: „Es geht nicht" Misode aus S's
Leben), — Wiener Vorstadt<Zeitunll
(polit. Blatt) 18»?. Nr. 273: „Ein Cypressen.
Zweig für Wenzel Scholz". — Wiener
Zeitung (amtl. Vlatt. 4«.) l8SS, Nr. 2l l,
S. 33«: „Scholz und Carl. Gin Beitrag zur
Wiener Theatergeschichte", von A, V.
II. Urtheilt ü!>« scholz und Charakteristik s«.
ner Aomik. Bemerkenswerih ist, waS die
(Ezartolyski'sche) „Monatschriftfür The»<
ter und Musil" über Scholz sagt. Da«
Urtheil über diesen Komiker wird durch den
Ausspruch dieses Blattes wesenilich ergänzt
und berichtigt. „So gibt.es Leute", schreibt
die Monatschrift, „die ihren Liebling Scholz
oft und oft fpielen gesehen und doch niemals
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Volume 31
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schnabel-Schrötter
- Volume
- 31
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon