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Schreiner 291 yrnner
gleicher Weise bereits im Jahre 1864
war verliehen worden. ^Vergleiche den
Familienstand in den Quellens
Ritteist l lnds'DipIom äö°. Wien 19, Mai
18L8. — Gratzer Tagespost <8?i, Nr. 8«
b<« 9U: ^Ein Mann der Wissenschaft", —
Mit thei lungen de« histoiischen Vereins
für Steiermark, 2«. Heft.- Nekrolog, von I I .
wof, — ^l>Ftnäoinäu?i Xö2iön?i
1868, Nr. 3: Niographie, uon Paulci . —
Neue freie Presse (Wiener polit. Blatt,
Fol.) Nr. 2732 vom 2. April 1872, in der
„Kleinen Chronik". — I l lustr i r te Zei>
ung (Leipzig, I . I . Neber, Fol.) XII. Bd.
S. 2». — Wappen. Von Gold unt> Vlau
längsgethrilter Schild »üt einem aufrecht
gestellten Hufeisen mit gewechselten Tinctu»
ren, welchem zwei gekreuzte rothbefiederte
Pfeile, deren einer mit seiner Spitze recht«
warte, der andere niederwärts gekehrt ist,
eingestellt find, Nuf dem Schilde ruhen zwei
gekrönte Turnierhelme. Aue de» Kronen der-
selben erschwingen sich fünf wallende Strau>
henfedern, und zwar zwei blaue zwischen drei
goldenen. Die Helmdecken sind allseits
blau, mit Gold unterlegt.
Heutiger Mnilienstand der Ritter von
Schreiner. Gustav von Schreiner (der
Vater) war zweimal vermalt; in erster Ehe
(seit 2«. August 1820) mit Aatljarinl, 5chlegl
(geb. j«<12, gest. 6. Jänner 183ü); in zweit«
Ehe (leit 28. Mai 1840) mit Iostphine Watsch-
lechner (geb, 2?. Februar 181?); aus der
ersten Ehe stammen: 1) Gustav Franz Ritter
uon Sch. (geb, 2. Juni 1821) ss. d, bes. Lebens»
skizze auf der 2. Spaltes, vermalt (seit 29. Mai
1849) mit Clift Edlen uon Isfordnik-Tiostnitz
(geb. 28. Jänner !823); Kinder dieser Ehe
sind,- a) Gustav Alexander (geb, zu Nl«an-
drien 12. Jänner !8»!); d) GUse (geb. zu
Pcra in Constantinopel l». April H832): —
2) Adolph Andreas (geb. 12. März 1823),
Lhef des Gcneral'Secretariates der Südbahn«
Gesellschaft, Ritter des österr. Franz Joseph-
und des italien. St. Mauritius» und Laza>
ru««Ordenö; «ermält (seit 22. April 1862)
mit Adele von Mmensienmz,- Kinder dieser Ehe:
2) Mar ia Theresia (geb. 20. Februar 186«),
b) KaVolina(8eb.4.Oct°ber 18L6), o)Ma-
Zimilian (geb. «.September l8«?),- —
ü) Mo«iz («eb. 4. December 182«), Adoocat
zu Gratz, Gemeinderath, Abgeordneter zum
steirischen Landlage, seit i8?o—1873 Bürger.
Meister uon Grntz. Moriz Ritter von Sch, hat in seiner Stellung al« Nürgermeift«
innerhalb der dreijähiigen Verwaltung diese«
Amte« uiel zur Förderung der dortigen Ver.
Hältnisse gethan, wie dieß aus einem RüH,
blicke auf seine Leistungen in der Rede, mit
welcher er am 26. Uprü 1873, al« Bürger»
meister Abschied nahm, ersichtlich ist, Ins-
besondere geschah unter seinem dreijährigen
Regime für Schuld und Wohlthötigkeitszwecke
mehr, als früher in Iahrzchnden geleistet
wurde. Moriz Ritter von Sch. ist uermält
(seit 13. October l832j mit Iopljle Marianne
Ichwttghoftr (geb. 7. Juni 1828); Kinder die.
ser Ehe> ^) Friedrich Karl Gustau (geb.
22. Juni 1««3), d) Emerich Franz (geb.
3. Juni i«67), _ 4) M»r ia Anna Katha«
rina (geb. 29. Jänner 1820); ^. 3) Elotilde
Anna Katharina (geb. 3. Juni 1832); — aus
der zweiten Ehe: 6) Auguste (geb. 23. Jän-
ner 1«42), uewilllt (seit 14. Mai l«64) mit
Wilhelm Ritter von Varaj«» (geb. 2?. Jänner
1828); Kinder dieser Ehe: Theodor Gu«
ftav Wilhelm (geb, 19. Februar 18KL) un»
Irene Julie Charlotte (geb. 6. Juni l8S7).
Schreiner, Gustav Fcanz Freiheil
(k. k. General.Consul füi Egypten,
geb. zu Olmüh in Mähren 2. Juni
1821). Der älteste Sohn des Professors
der Staatswiffmschaften, Gustav Ritter
von Sch. ss. d. Vorigen^ aus dessen erster
le mit Katharina von Schlegl.
Erhielt feine wissenschaftliche Ausbildung
am Gymnasium und der Hochschule in
ntz und zuletzt an der orientalischen
Akademie in Wien. Im Jahre 1844
kam er als Dolmetsch-Adjunct zur k. k.
Internlmtiatm nach Eonstantinopel, in
welcher Eigenschaft er bis 1849 bedienstet
blieb. In diesem Jahre ward er zum
ersten Dolmetsch des k. k. General-Con»
sulateö in Smyrna/ 4880 zum Kanzler
des k. k. General'ConsulateS in Alexan»
drien und 1881 zum zweiten Internun-
tiatms'Dolm'etsch in Constantinopel er-
nannt. Von l883 bis 1883, und zwar
während der ereignißreichm Epoche des
Knm.FeldzugeS, der darauffolgenden
Wiener und Pariser Conferenzen und
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Volume 31
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schnabel-Schrötter
- Volume
- 31
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon