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Schuh, Leop. Ludw. 196 Schulz Leop. Ludw.
(Wien, ge. so.) 1533, Nr. 20. — Oester
rrichischer Lloyd (Wien, Fol.) 23. Juni
t852 ^wörtlich nachgedruckt in der Prager
Zeitung ls52. 25. Juni). — Oesterreich!«
scher Schulbote (Wien. 40) l852. Nr. 28.
— Fremden.Blatt . Von Gustav Heine
(Wien. 4".) lä. Juni 1832. — Oesterrei«
chisch er Zuschauer. Herausg von Ebers«
berg, l6. Juni i832. — Grunert , Archiv
für Mathematik und Physik. XIX. Bd. —
Poggendorff ( I . C.), Biographisch»lite>
rarisches Handwörterbuch zur Geschichte der
eracien Wissenschaften (Leipzig t339, Barth.
gr.so.) Bd. I I , Sp.862, — Porträte. <)Facsi.
mile des Namenszuges-. Or. 3l. Schulz von
Straßnihki. Darunter: Aus inniger Vereh»
rung und Hochachtung gewidmet von seinen
dankbaren Schülern im Studienjahre t843/46.
Prinz hofer 1846 (lith.). Gedruckt bei I .
Rauh (kl. Fol.); — 2) Lithographie von
Kriehuber. — Puste. Hanns Gassec
modcllicte über Auftrag seiner Schüler eine
Vüsie nach seiner Totenmaske und ein Erem
plar derselben ist im Consistorialsaale der
Lemberger Hochschule aufgestellt.
Schulz von Straßnitzki, Leopold
Ludwig (Staatsbeamter und came-
ralisiischer Schriftsteller, geb. zu
W ien am 3. October 1743, gest. ebenda
nach der Biographie über seinen Enkel
Leopold Kar l am 4., nach Anderen
am 44. Februar )8l4). Er erscheint
überall als Leopold Joseph, was irrig
ist, denn er heißt Leopold Ludwig.
Das Gymnasium, die philosophischen
Jahrgänge und das Studium der Rechte
beendete er in Wien. I n letzteren waren
Mart in i , Gaspar i und Sonnen«
sels seine Lehrer. Sonnenfels hatte
den talentvollen jungen Mann sehr lieb
gewonnen und ihn nach zurückgelegten
Rechtssiudien für die neu errichtete Lehr-
kanzel der Polizei« und Cameralwifsm<
schaften zu Klagenfurt in Vorschlag ge-
bracht, welche Kanzel er nach vorge»
nommener schriftlicher und mündlicher
strenger Prüfung den 3. März 1763
erhielt. Auf diesem Posten brachten ihn manche widrige Umstände oft in unan-
genehme Collisionen, welche doch die
Festigkeit seines Charakters bald zu be»
seitigen wußte. Sein Diensteifer und
umfassende Gefchäftskenntnisse zogen die
Aufmerksamkeit der Ackerbau-Gesellschast
des Herzogthums Kärnthen auf ihn, und
er wurde von dieser zum beständigen
Secretär der Gesellschaft erwählt, in
welcher Eigenschaft er für die Gesellschaft
einen neuen Plan ihres Institutes ent«
warf, den die Landstände des Herzog»
thums auch genehmigten. Doch nicht
lange währte sein Aufenthalt in Klagen-
fürt, denn die Lehrkanzel der Polizei«
und Cameralwiffenschaften zu Klagen»
fürt wurde mittelst Decrei vom 19. Sep«
tember 1772 aufgehoben, und Schulz
wurde in gleicher Eigenschaft auf die
Universität zu Olmütz übersetzt. Mar ia
Theresia verlieh ihm in Anerkennung
seiner Verdienste um die Bildung der
vaterländischen Jugend und die Beförde-
rung des Ackerbaues die Remuneration
von jährlichen 200 ft., die er als Secre»
tär der Ackerbau»Gesellschaft bezog, zum
ordentlichen Gehalte. Mit ungewohntem
Eifer und tüchtiger Umsicht stand auch
hier Schulz seinen Amtsobliegenheiten
vor. Am 7. November 1774 war er zum
Doctor der Philosophie prornovirt worden
und den 19. Juli 1776 erhielt er in Wür«
digung seiner rühmlichen Verwendung
im Lehrfache taxfrei den Titel k. k. Rath.
Als im Jahre 1778 die Universität von
Olnnch nach Brunn verlegt ward, zog er
ebenfalls mit derselben dahin und wurde
von der dortigen AckerbaU'Gesellschaft
gleich bei seiner Ankunft einstimmig zu
ihrem Mitgliede und Beisitzer ernannt.
Acn 4. März 177H wurde er zum Bei-
sitzer der zu Brünn neu aufgestellten Stu-
diencommission erwählt. I n den Jahren
1781 und 1782 war er Decan der phi-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schrötter-Schwicker, Volume 32
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schrötter-Schwicker
- Volume
- 32
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 406
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon